Tsitsipas fällte sein Urteil am späten Montagabend in New York, nachdem er in der ersten Runde für eine Überraschung gesorgt und den an Nummer 10 gesetzten Arthur Fils bezwungen hatte.
„Ziemlich erwartet, um ehrlich zu sein. Ich bin allerdings überrascht, dass es so spät kam“, sagte der Grieche Reportern, wie die Associated Press berichtete.
Er ging noch weiter, als er darauf angesprochen wurde, wie viel er bereits vor der öffentlichen Bekanntgabe der Sperre gehört hatte.
„Ich meine, um völlig ehrlich zu sein: Ich wusste davon vor der Bekanntgabe. Ich selbst wusste davon“, sagte Tsitsipas.
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„Ich wusste, dass solche Dinge abseits der Tennisplätze passierten. Ich werde nicht versuchen, jemanden zu decken, über den ich die Wahrheit kenne.“
Die Probe auf Mallorca
Kyrgios‘ Probe wurde am 22. Juni 2026 bei einem ATP-250-Turnier auf Mallorca genommen, wie die International Tennis Integrity Agency (ITIA) bestätigte. Ein von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) akkreditiertes Labor meldete am 17. Juli den Nachweis von Benzoylecgonin, einem Stoffwechselprodukt von Kokain.
Kokain wird auf der WADA-Verbotsliste als Stimulans und als Missbrauchssubstanz eingestuft und ist im Wettkampf verboten. Aufgrund der Art der Substanz war eine vorläufige Sperre zwingend vorgeschrieben und gilt seit dem 4. August. Die Sperre schließt Kyrgios von jeder Veranstaltung aus, die von World Tennis, der WTA, der ATP, den Grand Slams oder einem nationalen Verband organisiert oder sanktioniert wird, einschließlich der US Open.
Er hat das Recht, gegen die vorläufige Sperre Einspruch einzulegen, hat davon jedoch keinen Gebrauch gemacht.
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Kyrgios‘ eigene Darstellung
Der 31-Jährige bestätigte die Nachricht selbst in einem Instagram-Post am 19. August, dem Tag, an dem auch die ITIA ihre Entscheidung bekannt gab.
„Ich habe einen riesigen Fehler gemacht, und ich übernehme die volle Verantwortung dafür“, schrieb Kyrgios, wie Sky Sports berichtete.
„Es tut mir leid für meine Fans, meine Familie, meine Sponsoren und alle, die mir nahestehen. Vor allem tut es mir leid für die Kinder, die mir folgen.“
Wie lang wird die Sperre?
Die ITIA weist darauf hin, dass für Missbrauchssubstanzen, die außerhalb des Wettkampfs eingenommen werden, reduzierte Sanktionen gelten. Die Associated Press berichtete, dass Kyrgios bis zu vier Jahre drohen könnten, allerdings werde eine mildere Strafe erwartet.
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Kyrgios, 2022 Finalist in Wimbledon, erreichte im Oktober 2016 mit Platz 13 seine höchste Weltranglistenposition im Einzel und wurde in den vergangenen Saisons von Verletzungen geplagt. Die ITIA hat die endgültige Länge der Sperre noch nicht festgelegt, und es wurde kein Einspruch eingelegt.
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