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US-Regierung in Gesprächen mit FIFA über erweiterte Klub-Weltmeisterschaft 2029

Die US-Regierung verhandelt mit der FIFA über die Ausrichtung der erweiterten Klub-Weltmeisterschaft 2029, wobei die USA als Favorit gelten.

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Die Regierung der Vereinigten Staaten befindet sich derzeit in Gesprächen mit der FIFA über wesentliche Änderungen an der Klub-Weltmeisterschaft, wobei die USA als wahrscheinlicher Gastgeber für die Ausgabe des Turniers im Jahr 2029 hervorgehen. FIFA-Präsident Gianni Infantino ist direkt in diese hochrangigen Gespräche involviert.

Ein zentrales Ziel der FIFA ist es, die Klub-Weltmeisterschaft bis 2029 auf ein Format mit 48 Mannschaften zu erweitern, ein Schritt, der Berichten zufolge von großen europäischen Vereinen unterstützt wird. Neben dieser Erweiterung wird auch eine mögliche Verlegung des Turniers von einem Sommer- auf einen Wintertermin in Betracht gezogen, so The Guardian.

Eine lukrative Aussicht für die FIFA

Die Aussicht auf ein weiteres großes nordamerikanisches Turnier, nach der erfolgreichen gemeinsamen Ausrichtung der erweiterten Weltmeisterschaft 2026 durch die USA, Kanada und Mexiko, stellt die lukrativste Option für die FIFA dar. Die aggressive Preisstrategie der Organisation für die Weltmeisterschaft 2026 erwies sich als erfolgreich, wobei die Mehrheit der Spiele ausverkauft war. Die FIFA erwartet, ihr Umsatzziel von 11 Milliarden US-Dollar für die Weltmeisterschaft 2026 zu übertreffen, nachdem bereits 6,5 Millionen Tickets verkauft wurden.

Der finanzielle Erfolg der FIFA-Veranstaltungen in der Region ist offensichtlich. Die Klub-Weltmeisterschaft 2025, bei der ein dynamisches Ticketpreissystem erprobt wurde, generierte beeindruckende 411 Millionen US-Dollar aus Ticketverkäufen und Hospitality. Andrew Giuliani, Vorsitzender von Donald Trumps World Cup Taskforce, hob die wachsende Nachfrage nach Fußball im Land hervor und erklärte: „Fußball ist keine zukünftige amerikanische Geschichte mehr. Es passiert jetzt. Es gibt einfach so viel Nachfrage, in die Vereinigten Staaten zu kommen, um die Weltmeisterschaft zu sehen.“

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Der amerikanische Gastgeber-Präzedenzfall

Die USA haben eine starke Erfolgsbilanz als Gastgeber großer FIFA-Turniere. Das Land wurde im Juni 2023 vom FIFA-Rat einstimmig zum Gastgeber der erweiterten Klub-Weltmeisterschaft 2025 ohne formelles Bewerbungsverfahren ernannt. Darüber hinaus wird erwartet, dass ein unbestrittenes gemeinsames Angebot der USA, Mexikos, Costa Ricas und Jamaikas zur Ausrichtung der Frauen-Weltmeisterschaft 2031 noch in diesem Jahr von der FIFA ratifiziert wird.

Obwohl die USA in einer starken Position zu sein scheinen, haben andere Nationen Interesse an der Ausrichtung der Klub-Weltmeisterschaft 2029 bekundet, darunter der brasilianische Fußballverband und Katar. Eine Entscheidung über die Gastgeber für 2029 wird nächstes Jahr erwartet, voraussichtlich nach der FIFA-Präsidentschaftswahl im April. Die FIFA hat seit 2018 keine Abstimmung unter ihren Mitgliedern mehr durchgeführt, um die Gastgeber ihrer großen Turniere zu bestimmen.

Das Ausmaß der Beteiligung des Weißen Hauses oder von Donald Trumps World Cup Taskforce an den Gesprächen zur Klub-Weltmeisterschaft 2029 bleibt unklar. Die enge Beziehung zwischen der FIFA und der US-Regierung wurde jedoch bereits zuvor illustriert. The Guardian berichtete über die Folarin-Balogun-Affäre, bei der Donald Trump enthüllte, er habe FIFA-Präsident Gianni Infantino gebeten, Baloguns Platzverweis während des Achtelfinalsiegs der USA gegen Bosnien und Herzegowina zu überprüfen. Anschließend setzte das Disziplinarkomitee der FIFA Baloguns Ein-Spiel-Sperre aus, wodurch er in der Achtelfinalniederlage gegen Belgien spielen konnte.

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