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US-WM-Gastgeberstädte erzwingen obligatorische Trinkgelder: Automatische Hinzufügung von 20-22%

US-Gastgeberstädte der WM 2026 erwägen obligatorische Trinkgelder von 20-22% für internationale Besucher, um die Servicekräfte zu entlohnen.

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Während sich die Vorbereitungen für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 intensivieren, prüfen Gastgeberstädte in den Vereinigten Staaten die Einführung obligatorischer Trinkgelder für internationale Besucher. Dieser Schritt, der durch Bedenken hinsichtlich unterschiedlicher globaler Trinkgeldgewohnheiten motiviert ist, erfolgt zu einem Zeitpunkt, da das Turnier bereits als eines der teuersten Sportereignisse aller Zeiten bezeichnet wird.

Der Vorschlag sieht vor, dass eine Servicegebühr von potenziell 20% bis 22% automatisch zu den Restaurantrechnungen hinzugefügt werden könnte. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass das Servicepersonal die üblichen Trinkgelder erhält, insbesondere von Fans, die mit der US-amerikanischen Trinkgeldkultur nicht vertraut sind, welche sich erheblich von der vieler anderer Länder, einschließlich des Vereinigten Königreichs und Australiens, unterscheidet.

Die Missouri Restaurant Association hat lokale Lokale in Kansas City aktiv dazu gedrängt, obligatorische Trinkgelder einzuführen. Trey Meyers, der Direktor für Marketing und Kommunikation des Verbandes, erläuterte den Hauptgrund für diesen Vorstoß. „Wir wollen einfach sicherstellen, dass die Kellner und Barkeeper tatsächlich Trinkgeld bekommen“, so Meyers.

Laut GB News, zitiert von Express, könnte Kansas City, das sechs Spiele ausrichten und 650.000 Besucher erwarten soll, Restaurants erleben, die eine automatische Trinkgeldgebühr von bis zu 22% anwenden.

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Vorbereitungen der Gastgeberstädte und finanzieller Druck

Über Kansas City hinaus bewältigen auch andere Gastgeberstädte die Komplexität des massiven Fan-Zustroms. Boston, Massachusetts, zum Beispiel, soll sieben Spiele ausrichten, darunter mit Spannung erwartete Partien mit Schottland und England. Die finanziellen Auswirkungen für Fans, die diese Spiele besuchen, sind bereits erheblich.

Die Unterkunftskosten sind in mehreren Gastgeberstädten dramatisch gestiegen, was die finanzielle Belastung erhöht. Auch die Flugpreise haben sich verdoppelt, eine direkte Folge eines 85-prozentigen Anstiegs der Kerosinkosten nach dem Konflikt im Iran. Diese steigenden Ausgaben haben Rufe nach Intervention ausgelöst, wobei Premierminister Sir Keir Starmer die FIFA drängte, Tickets für Fans erschwinglicher zu machen.

Das Ausmaß des Turniers 2026

Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 verspricht ein beispielloses Spektakel zu werden. Alle 48 qualifizierten Teams werden an einem 37-tägigen Turnier mit insgesamt 103 Spielen teilnehmen.

Die Action beginnt am 11. Juni in Mexiko und gipfelt am 19. Juli im Finale im MetLife Stadium. Angesichts dieses enormen Ausmaßes bleiben die finanziellen Überlegungen für Organisatoren und Teilnehmer weiterhin ein wichtiges Diskussionsthema.

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Quellen: www.express.co.uk

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