Weltmeisterschaft 2026 könnte ganz anders aussehen nach regel umbruch
Während die Vorbereitungen für die erweiterte Weltmeisterschaft 2026 voranschreiten, rückt auch eine Reihe möglicher Regelanpassungen näher, die den Ablauf der Spiele nachhaltig verändern könnten.
Laut GiveMeSport arbeitet das International Football Association Board, IFAB, daran, mehrere Maßnahmen rechtzeitig vor dem Turnier zu verabschieden. Ziel ist es, den Spielfluss zu verbessern und Verzögerungen zu reduzieren, wenn das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird.
Mehrere dieser Vorschläge wurden bereits in nationalen Wettbewerben getestet, was ihre Chancen auf eine Einführung bei der Weltmeisterschaft erhöht.
Erweiterte VAR befugnisse bei der weltmeisterschaft
Eine der auffälligsten geplanten Änderungen betrifft den Einsatz des Video Schiedsrichters.
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Nach Angaben von IFAB, über die GiveMeSport berichtet, soll VAR künftig bei möglichen zweiten gelben Karten eingreifen dürfen. Voraussetzung dafür wäre jedoch ein klarer sachlicher Beweis, dass die Verwarnung zu Unrecht ausgesprochen wurde.
Zusätzlich könnte VAR korrigierend eingreifen, wenn eine Karte dem falschen Spieler oder sogar der falschen Mannschaft gezeigt wurde.
Auch bei Eckball Entscheidungen soll VAR eine begrenzte Rolle erhalten. Eingriffe wären nur erlaubt, wenn ein offensichtlicher Fehler sofort erkannt und korrigiert werden kann, ohne den Wiederanpfiff zu verzögern.
Der frühere Premier League Schiedsrichter David Elleray erläuterte die Überlegungen hinter dem Vorschlag mit den Worten, „Wenn eine zweite gelbe Karte eindeutig faktisch falsch ist, sollte sie überprüft werden können. Wir gehen davon aus, dass dies kurzfristig umgesetzt wird.“
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Neue zeitregeln sollen spielverzögerungen verringern
Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussionen liegt auf dem Thema Zeitspiel.
Die bestehende Acht Sekunden Regel für Torhüter, die den Ball in den Händen halten, soll ausgeweitet werden und künftig auch für Einwürfe und Abstoß gelten.
Darüber hinaus wird eine neue Zehn Sekunden Regel für Auswechslungen diskutiert. Spieler, die das Feld verlassen, müssten dies zügig tun, andernfalls dürfte der Ersatzspieler erst bei der nächsten Spielunterbrechung auf das Feld kommen.
Zusätzlich könnten verletzte Spieler verpflichtet werden, zwei Minuten außerhalb des Spielfelds zu bleiben, es sei denn, die Verletzung entstand durch ein Foul, das mit einer gelben oder roten Karte geahndet wurde.
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Warum IFAB jetzt handeln will
Noch sind die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht endgültig beschlossen. Eine formelle Genehmigung ist erst nach der IFAB Generalversammlung in Cardiff am 28. Februar möglich.
Dennoch haben führende Vertreter der Organisation deutlich gemacht, in welche Richtung sich der Fußball entwickeln soll.
IFAB Präsident und Geschäftsführer des walisischen Fußballverbands Noel Mooney erklärte, „Im Mittelpunkt steht ganz klar, das Spieltempo zu erhöhen und Zeitspiel zu reduzieren.“
Sollten die Regeländerungen verabschiedet werden, würden sie rechtzeitig zur Weltmeisterschaft 2026 eingeführt und einen weiteren Schritt in der kontinuierlichen Entwicklung des internationalen Fußballs markieren.
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Sources, GiveMeSport, IFAB
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