Klopp, Zidane, Guardiola

Zidane, Klopp und Guardiola könnten die WM 2030 zu einem taktischen Blockbuster machen

Die Aussicht, dass Zidane, Klopp und Guardiola Frankreich, Deutschland und Italien bei der WM 2030 führen, wird zu einer glaubwürdigen Realität.

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Ein Traumszenario rückt näher an die Realität

Die Aussicht, dass Zinedine Zidane, Jürgen Klopp und Pep Guardiola drei der größten europäischen Fußballnationen bei der Weltmeisterschaft 2030 anführen, hat die Fantasie der Fans beflügelt.

Was als Traumszenario in den sozialen Medien begann, hat nun eine gewisse Grundlage in der Realität. Zidane soll zugestimmt haben, die französische Nationalmannschaft zu übernehmen, Klopp befindet sich in Gesprächen mit Deutschland, während Italien Guardiola bezüglich der vakanten Trainerposition kontaktiert hat.

Laut einem Bericht von Yahoo Sports unter Berufung auf Transferjournalist Fabrizio Romano hat Zidane einen Vertrag unterschrieben, um Frankreich bis zum Sommer 2030 zu führen. Der französische Fußballverband hat die Ernennung noch nicht offiziell bekannt gegeben, was bedeutet, dass der Deal weiterhin als gemeldet und nicht als offiziell beschrieben werden sollte.

Auch Klopps Situation ist fortgeschritten. Laut Sky Sports hat der ehemalige Liverpool-Trainer eine grundsätzliche Einigung mit dem Deutschen Fußball-Bund erzielt.

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Die offizielle Mitteilung des DFB bestätigte jedoch lediglich, dass Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke ein erstes, intensives Gespräch mit Klopp über die Position geführt hatten. Seine Ernennung ist daher noch nicht abgeschlossen.

Italien bemüht sich um Guardiola

Der am wenigsten entwickelte Teil des Szenarios betrifft Guardiola.

Laut ESPN hat der italienische Fußballverband den ehemaligen Manchester-City-Trainer kontaktiert, nachdem Italien die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 verpasst hatte.

Es gibt keine Einigung, und Guardiola hatte zuvor angedeutet, dass er eine Auszeit vom Trainergeschäft nehmen möchte. Dennoch erhöht der Vorstoß die Möglichkeit, dass der Spanier seinen auf Ballbesitz basierenden Fußball erstmals in den internationalen Wettbewerb einbringt.

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Italien wäre ein faszinierendes Ziel. Guardiola hat noch nie in der Serie A trainiert, verbrachte aber einen Teil seiner Spielerkarriere bei Brescia und der Roma. Die Kombination seines positionsbasierten Ansatzes mit Italiens langer taktischer Tradition würde die Nationalmannschaft zu einem der meistbeachteten Projekte im Weltfußball machen.

Drei sehr unterschiedliche Fußballphilosophien

Sollten alle drei Trainer die Weltmeisterschaft 2030 erreichen, könnte das Turnier einen faszinierenden Stilkontrast bieten.

Klopp wird eng mit aggressivem Pressing, schnellen Umschaltmomenten und emotionaler Intensität in Verbindung gebracht. Seine größte Herausforderung wäre es, diesen hochkoordinierten Fußball mit der begrenzten Vorbereitungszeit auf internationaler Ebene zu reproduzieren.

Von Guardiola würde erwartet, dass er größeren Wert auf Ballbesitz, Positionsdisziplin und Kontrolle legt. Seine Methoden erfordern normalerweise intensive Arbeit auf dem Trainingsplatz, was die Anpassung an das internationale Traineramt gleichermaßen anspruchsvoll machen könnte.

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Zidane lässt sich schwer in eine einzige taktische Kategorie einordnen. Sein Erfolg mit Real Madrid basierte weniger auf einem starren System, sondern vielmehr auf Flexibilität, Balance und dem Management von Spitzenspielern. Angesichts der Fülle an Offensivtalenten Frankreichs könnte diese Fähigkeit besonders wertvoll sein.

Der Traum ist immer noch an große Bedingungen geknüpft

Selbst wenn alle drei Ernennungen abgeschlossen sind, gibt es keine Garantie, dass Frankreich, Deutschland und Italien beim Turnier aufeinandertreffen oder sich überhaupt alle drei qualifizieren werden.

Laut FIFA’s offizieller Turnierübersicht werden Marokko, Portugal und Spanien die Weltmeisterschaft 2030 ausrichten, während Argentinien, Paraguay und Uruguay jeweils ein Jahrhundertspiel austragen werden. Diese sechs Länder qualifizieren sich automatisch, aber Frankreich, Deutschland und Italien müssen sich ihre Plätze über die Qualifikation erkämpfen.

Vorerst bleibt die Aussicht eine Mischung aus bestätigten Gesprächen, fortgeschrittenen Berichten und ambitionierten Spekulationen. Doch die Möglichkeit, dass Zidane, Klopp und Guardiola auf derselben WM-Bühne antreten, ist erheblich glaubwürdiger, als es noch vor wenigen Wochen schien.

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