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Lewis Hamiltons elegante Geste gegenüber Rookie Hadjar nach Crash beim Australien-GP

Isack Hadjars Traumdebüt in der Formel 1 beim Großen Preis von Australien wurde zum Albtraum, noch bevor das Rennen überhaupt begonnen hatte. Der 20-jährige französisch-algerische Nachwuchsfahrer hatte mit einer beeindruckenden…

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Isack Hadjars Traumdebüt in der Formel 1 beim Großen Preis von Australien wurde zum Albtraum, noch bevor das Rennen überhaupt begonnen hatte. Der 20-jährige französisch-algerische Nachwuchsfahrer hatte mit einer beeindruckenden Qualifying-Leistung auf sich aufmerksam gemacht und sich den zehnten Startplatz für Racing Bulls gesichert. Doch auf der nassen und rutschigen Strecke des Albert Park Circuit währte seine Freude nur kurz.

In der Formationsrunde verlor Hadjar in Kurve zwei die Kontrolle über sein Auto und krachte in die Begrenzung – ein bitteres Aus, bevor es überhaupt losging. Sichtlich erschüttert wurde er dabei beobachtet, wie er sich mit den Händen über das Gesicht wischte, während er zurück durch das Fahrerlager zu seinem Team ging – ein brutales Ende für einen so bedeutenden Moment in seiner Karriere.

Eine Umarmung und eine Nachricht von den Hamiltons

Trotz des Rückschlags war Hadjar nicht allein. Anthony Hamilton, der Vater des siebenfachen Weltmeisters Lewis Hamilton, spendete dem Rookie Trost. Er hielt Hadjar im Fahrerlager an, umarmte ihn und sprach ihm Mut zu. Später suchte er ihn sogar im Hospitality-Bereich des Racing-Bulls-Teams auf, um ihm klarzumachen, dass solche Rückschläge zum Motorsport dazugehören.

Hadjar erinnerte sich an den Moment: „Er sagte, es habe ihn an Lewis erinnert, als er das Auto in Shanghai am Boxeneingang abgestellt hat.“ Damit spielte Anthony Hamilton auf ein berühmtes Missgeschick seines Sohnes an: 2007 hatte Lewis Hamilton im Kampf um den Titel seinen McLaren am Boxeneingang im Kiesbett versenkt – ein folgenschwerer Fehler in seiner Rookie-Saison.

Doch die Unterstützung hörte hier nicht auf. Hadjar verriet, dass ihn später am selben Tag auch Lewis Hamilton persönlich kontaktierte und ihm eine aufmunternde Nachricht schickte. „Wirklich klasse Typen“, sagte der Racing-Bulls-Fahrer sichtlich bewegt über die Gesten der beiden Hamiltons.

Nicht jeder zeigte Mitgefühl

Während viele im Fahrerlager Hadjar unterstützten, gab es auch weniger verständnisvolle Stimmen. Red-Bull-Berater Helmut Marko fand deutliche Worte und sagte gegenüber dem österreichischen Sender ORF: „Isack Hadjar hat nach seinem Crash ein bisschen geweint. Das war ein bisschen peinlich.“

Markos harte Kritik steht in starkem Kontrast zu der Empathie, die die Hamiltons zeigten. Doch für Hadjar dürften die aufmunternden Worte seines Idols weit mehr bedeuten als jede Kritik – und ihn nur noch stärker für die kommenden Herausforderungen machen.

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