Die turbulente Saison von Real Madrid hat eine weitere dramatische Wendung genommen: Mittelfeldspieler Federico Valverde wurde Berichten zufolge am 7. Mai 2026 nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit Teamkollege Aurelien Tchouameni in der Umkleidekabine ins Krankenhaus eingeliefert. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage vor einem entscheidenden El Clásico gegen Barcelona, bei dem eine Niederlage den Rivalen den Gewinn des La-Liga-Titels bescheren würde.
Laut Cadena SER führte die Konfrontation dazu, dass Valverde ausrutschte und mit dem Kopf auf einen Tisch schlug, was eine tiefe Schnittwunde zur Folge hatte, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Entscheidend ist, dass die Verletzung kein direkter Schlag von Tchouameni war, wie Cadena SER bestätigte. Mehrere Teamkollegen sollen den hitzigen Austausch miterlebt haben.
Der Streit brach am Ende einer Trainingseinheit aus, die einige besonders harte Zweikämpfe beinhaltete, wie eine ESPN-Quelle enthüllte. „Tchouaméni ging in die Umkleidekabine, und Valverde kam dann herein, sehr angespannt. Dort gerieten sie in einen Streit“, sagte die Quelle gegenüber ESPN.
Weitere Details zum Vorlauf der Konfrontation kamen ans Licht. „Valverde trat Tchouaméni während des Trainings, dann beleidigten sie sich gegenseitig, und Tchouaméni ging auf Valverde los“, erklärte eine zweite ESPN-Quelle. Die Spannung zwischen den beiden Spielern ist nicht neu; eine ESPN-Quelle deutete an: „Die Spannung zwischen ihnen begann, als Xabi Alonso noch im Verein war.“ Diese langjährige Feindseligkeit wurde am Tag des Vorfalls noch verschärft, als Tchouameni Berichten zufolge Valverde die Hand reichte, dieser sich jedoch weigerte, sie anzunehmen, was die bereits angespannte Atmosphäre weiter eskalierte.
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Verein eröffnet Disziplinarverfahren
Als Reaktion auf den Vorfall hat Real Madrid umgehend ein Expediente, also ein Disziplinarverfahren, gegen beide Spieler eingeleitet, berichtete Cadena SER. Quellen aus dem Umfeld des Vereins deuteten an, dass sowohl Valverde als auch Tchouameni mit der „maximal möglichen“ Sanktion des Vereins rechnen müssen.
Diese jüngste Episode stürzt Real Madrid in einer zutiefst frustrierenden Saison weiter in die Krise. Der Verein scheint die Saison ohne Titel zu beenden, nachdem er in der Champions League im Viertelfinale gegen Bayern München ausgeschieden war und in der Copa del Rey im Achtelfinale eine Niederlage gegen den Zweitligisten Albacete Balompie erlitt. Interimstrainer Alvaro Arbeloa, der nach der Entlassung von Xabi Alonso im Januar übernahm, soll Berichten zufolge mit Herausforderungen konfrontiert gewesen sein, wobei Anfang der Woche behauptet wurde, dass sechs Spieler sich weigerten, mit ihm zu sprechen. Dieser Umkleidekabinen-Streit folgt auch auf eine separate Auseinandersetzung zwischen Antonio Rüdiger und Alvaro Carreras, die Carreras öffentlich bestätigte.
Quellen: www.sportbible.com, cadenaser.com
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