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Cristiano Ronaldo: „Es ist KEIN Traum für mich, die Weltmeisterschaft zu gewinnen“

Cristiano Ronaldo wurde für Portugals WM-Kader 2026 nominiert und strebt seine sechste Teilnahme an, spielt aber die Bedeutung des Titels herunter.

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Cristiano Ronaldo wurde in Portugals vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft 2026 berufen und ebnet damit den Weg, der erste männliche Spieler zu werden, der an sechs Ausgaben des globalen Turniers teilnimmt. Mit 41 Jahren trotzt der erfahrene Stürmer weiterhin allen Erwartungen und erhielt eine Berufung von Trainer Roberto Martinez.

Ronaldo’s Nominierung unterstreicht seinen Einfluss auf den internationalen Fußball. Er hält derzeit die Männerrekorde für:

  • Länderspieleinsätze insgesamt: 226
  • Länderspieltore insgesamt: 143

Als fünffacher Ballon d’Or-Gewinner spielt Ronaldo seit Januar 2023 für den saudi-arabischen Verein Al-Nassr. Seine Nominierung bedeutet, dass er sich einer Elitegruppe von Spielern anschließen wird, die an fünf Weltmeisterschaften teilgenommen haben, eine Liste, die auch seinen langjährigen Rivalen Lionel Messi umfasst. Messi, der Argentinien vor vier Jahren in Katar zum Sieg führte, wird voraussichtlich ebenfalls an seiner sechsten Weltmeisterschaft teilnehmen, was ihre parallelen Karrieren auf höchstem Niveau weiter verlängert.

Martinez nominiert Kader, ehrt Diogo Jota

Portugals Trainer Roberto Martinez stellte einen vorläufigen Kader vor, der als „27 Spieler plus eins“ beschrieben wurde. Das „plus eins“ ist eine ergreifende Hommage an den ehemaligen Liverpool-Stürmer Diogo Jota, der im vergangenen Juli tragischerweise bei einem Autounfall ums Leben kam.

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„Er ist unsere Stärke, unsere Freude“, erklärte Martinez laut BBC Sport. „Diogo zu verlieren war ein unvergesslicher und sehr schwieriger Moment, aber gleich am nächsten Tag lag es an uns allen, für Diogos Traum und für das Beispiel zu kämpfen, das er immer in unserer Nationalmannschaft gesetzt hat. Diogo Jotas Geist, Stärke und Beispiel sind das Plus eins und werden immer das Plus eins sein.“

Der Kader besteht aus einer Mischung aus erfahrenen Stars und aufstrebenden Talenten. Zu den Schlüsselspielern gehören Bruno Fernandes von Manchester United, das Manchester City-Duo Ruben Dias und Bernardo Silva, Joao Cancelo vom FC Barcelona und Nuno Mendes von Paris St-Germain. Ronaldos Al-Nassr-Teamkollege Joao Felix schaffte es ebenfalls in den Kader, zusammen mit anderen bemerkenswerten Stürmern wie Rafael Leao vom AC Mailand und Goncalo Ramos von Paris St-Germain.

Portugals Weg zur Weltmeisterschaft

Ronaldos Weg zu einer rekordverdächtigen sechsten Weltmeisterschaft war kurzzeitig bedroht, als er im November in Portugals vorletztem Qualifikationsspiel gegen die Republik Irland vom Platz gestellt wurde. Er konnte jedoch eine Drei-Spiele-Sperre erfolgreich vermeiden und sicherte damit seine Spielberechtigung für alle Gruppenspiele Portugals.

Portugal wird sich mit Freundschaftsspielen gegen Chile und Nigeria auf das Turnier vorbereiten. Ihre Weltmeisterschaftskampagne beginnt am 17. Juni in Houston gegen die DR Kongo, gefolgt von einem weiteren Spiel gegen Usbekistan in derselben Stadt. Ihre Gruppe-K-Kampagne schließen sie gegen Kolumbien in Miami ab.

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Trotz des Strebens nach einem Weltmeistertitel hat Ronaldo dessen Bedeutung für sein Vermächtnis zuvor heruntergespielt. In einem Interview mit Piers Morgan, zitiert von 433, bemerkte er: „Ich würde sagen, es ist KEIN Traum für mich, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Um was zu definieren? Um zu definieren, ob ich einer der Besten der Geschichte bin? Eine einzige Trophäe, sechs Spiele, sieben Spiele zu gewinnen, finden Sie das fair?“ Unabhängig von seiner persönlichen Ansicht wird seine Anwesenheit mit 41 Jahren bei einer sechsten Weltmeisterschaft zweifellos ein prägender Moment in der Fußballgeschichte sein.

Quellen: www.bbc.com, www.instagram.com

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