Starstürmer Erling Haaland hat den langwierigen VAR-Überprüfungsprozess öffentlich kritisiert, nachdem Kylian Mbappé im Viertelfinale der Weltmeisterschaft zwischen Frankreich und Marokko über drei Minuten warten musste, bevor er einen Elfmeter ausführen konnte.
Der Vorfall, bei dem Mbappés Elfmeter gehalten wurde, hat die breitere Diskussion über Schiedsrichterstandards und wahrgenommene Voreingenommenheit beim Turnier verstärkt, insbesondere im Hinblick auf die Ernennung argentinischer Offizieller.
Haaland kritisiert VAR-Verzögerung
Während des Viertelfinalduells ging Mbappé nach einem Zweikampf mit Manchester United-Verteidiger Noussair Mazraoui im Strafraum zu Boden. Der argentinische Schiedsrichter Facundo Tello zeigte sofort auf den Punkt, doch die Entscheidung wurde einer langwierigen VAR-Überprüfung unterzogen.
Mbappé musste drei Minuten und 12 Sekunden warten, während das VAR-Team beriet. Letztendlich blieb die Elfmeterentscheidung bestehen, doch der marokkanische Torhüter Yassine Bounou parierte Mbappés anschließenden Versuch. Der Fehlschuss bedeutete, dass Frankreich mit einem Stand von 0:0 in die Halbzeit ging, obwohl Mbappé später in der zweiten Halbzeit ein hervorragendes Tor erzielte, um den Führungstreffer zu erzielen.
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Nach dem Spiel äußerte Erling Haaland seine Frustration über die Verzögerung. In einem inzwischen gelöschten Snapchat-Post schrieb der Stürmer von Manchester City: „5 Minuten warten zu müssen, um einen Elfmeter auszuführen, ist viel zu lang.“ Dieser Kommentar, der von GiveMeSport gemeldet wurde, unterstreicht eine wachsende Besorgnis unter Spielern und Fans hinsichtlich der Auswirkungen langwieriger VAR-Interventionen auf den Spielfluss und die Psychologie des Spiels.
Argentinische Offizielle lösen weitere Kontroverse aus
Die Schiedsrichterleistung im Spiel Frankreich gegen Marokko selbst wurde genau unter die Lupe genommen. Die FIFA setzte ein rein argentinisches Schiedsrichterteam für das Spiel ein, einschließlich derer im VAR-Raum. Dies war das erste Mal im Turnier, dass alle Mitglieder eines Schiedsrichterteams aus einer einzigen Nation stammten.
Die Entscheidung hat weitere Vorwürfe der Voreingenommenheit geschürt, insbesondere von Ägypten. Laut GiveMeSport hatte Ägypten die FIFA zuvor beschuldigt, den Wettbewerb „manipuliert“ zu haben, um sicherzustellen, dass Argentinien und Lionel Messi so weit wie möglich vorankommen. Diese Anschuldigung rührte von Ägyptens 3:2-Niederlage gegen Argentinien im Achtelfinale her, bei der Ägypten ein Tor wegen eines Fouls aberkannt wurde, das einem ähnlichen Foul ähnelte, das beim Aufbau von Enzo Fernandez‘ Siegtreffer für Argentinien unbestraft blieb.
Obwohl Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Bedeutung des rein argentinischen Schiedsrichterteams vor dem Viertelfinale herunterspielte, fügt die anhaltende Kontroverse der bereits intensiven Rivalität zwischen Frankreich und Argentinien eine weitere Ebene hinzu, insbesondere seit Frankreichs Niederlage gegen Argentinien im WM-Finale 2022. Der Schiedsrichterstandard während des gesamten Turniers wurde angesichts mehrerer hochkarätiger Entscheidungen durchweg stark kritisiert.
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