Der Finaltag des New Zealand Pro Events der World Surf League wurde am Montag dramatisch unterbrochen, nachdem der australische Fotograf Ed Sloane im Wasser von einem Meerestier angegriffen worden war. Der Vorfall, der sich während der Halbfinals der Männer in Raglan auf der Nordinsel ereignete, führte zur sofortigen Aktivierung eines ‚Code Red‘-Protokolls und Sloanes schnellem Transport ins Krankenhaus.
Sloane, ein geschätzter Wasserfotograf der WSL, erlitt kleine Stichwunden am linken Fuß. Nach dem Vorfall wurde er mit einem Krankenwagen zur medizinischen Versorgung gebracht.
Die Art des Tieres bleibt unbestätigt, wobei die Organisatoren vermuten, dass es sich entweder um einen Hai oder einen Seelöwen gehandelt haben könnte.
‚Code Red‘ in Raglan aktiviert
Der Vorfall ereignete sich, während die brasilianischen Surfer Yago Dora und Italo Ferreira in ihrem Halbfinale antraten. Das ‚Code Red‘-Protokoll ist eine Standardmaßnahme, die bei World Surf League Events aktiviert wird, wenn ein Meerestier einen Surfer oder Fotografen angreift, um sofortiges Handeln und Sicherheitsvorkehrungen zu gewährleisten.
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In einer von der Surfliga an die BBC übermittelten Erklärung bestätigte Sloane seinen Zustand: „Mir geht es gut, ich habe Bisse am linken Fuß und werde medizinisch versorgt.“
Renato Hickel, Vizepräsident für Touren und Wettbewerbe der World Surf League, äußerte sich in der WSL-Übertragung zu der Situation und räumte die Schwere des Vorfalls ein. „Wir aktivieren den Code Red, wenn es sich um einen Angriff eines Meerestieres auf einen Surfer oder einen Fotografen handelt“, erklärte Hickel. „Diesmal war es unser geschätzter Wasserfotograf, und Gott sei Dank ist er guter Dinge. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.“
Event wird mit erhöhter Sicherheit fortgesetzt
Der Wettbewerb wurde für mehrere Stunden unterbrochen, während die Situation bewertet und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen implementiert wurden. Dazu gehörten der Einsatz zusätzlicher Jetskis und eines Drohnen-Spotters, um das Wasser kontinuierlich auf weitere Meeresaktivitäten zu überwachen.
Die Ungewissheit über die Identität des Tieres trug zur Spannung bei. Hickel erläuterte das anhaltende Rätsel: „Zu diesem Zeitpunkt sind wir uns nicht sicher, ob es ein Hai oder ein Seelöwe war. Der Arzt, der vor Ort half, neigte dazu, es für einen Seelöwen statt für einen Hai zu halten. Nichtsdestotrotz sehr beängstigend. Italo und Yago waren sehr erschüttert. Sie sahen das Spritzen und den Vorfall, ein weiterer Grund, das Event zu unterbrechen.“
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Nach der längeren Unterbrechung und mit erhöhten Sicherheitsprotokollen wurde das New Zealand Pro Event schließlich fortgesetzt, sodass die Halbfinals und Finals abgeschlossen werden konnten.
Der Vorfall diente als deutliche Erinnerung an die unvorhersehbaren Elemente, die dem professionellen Surfen innewohnen, wo Athleten und Support-Mitarbeiter in der natürlichen Meeresumgebung agieren.
Quellen: www.bbc.com
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