Die UEFA hat 14 Klubs bestraft, nachdem sie ihre jüngste Überprüfung der Teams, die an den europäischen Wettbewerben der letzten Saison teilgenommen haben, abgeschlossen hat.
Die Sanktionen umfassen verschiedene Arten von Finanzverstößen, von übermäßigen Verlusten bis hin zu Kaderkosten, die über das zulässige Maß gestiegen sind.
Es ist eine weitere Erinnerung daran, dass die Finanzregeln der UEFA nicht länger nur eine latente Bedrohung sind. Für mehrere große Klubs haben sie nun direkte Auswirkungen.
Laut TV 2 Sport gehören Juventus, Newcastle, Aston Villa, Chelsea, Fenerbahce und Straßburg zu den von der UEFA sanktionierten Klubs.
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Straßburg erhält höchste Geldstrafe
Die höchste Strafe ging an Straßburg.
Laut AS erhielt der französische Klub eine Gesamtstrafe von 25 Millionen Euro wegen Verstoßes gegen die Kaderkostenregel der UEFA, die die Ausgaben für Spielergehälter, Transfers und damit verbundene Kosten auf 70 Prozent der Klubeinnahmen begrenzt.
Aston Villa wurde ebenfalls hart bestraft, mit einer Geldstrafe von 22,5 Millionen Euro. Davon sind 15 Millionen Euro bedingt.
Fenerbahce wurde mit 7 Millionen Euro, Fiorentina mit 6 Millionen Euro, Chelsea mit 3 Millionen Euro, Newcastle mit 3 Millionen Euro, Nottingham Forest mit 2,5 Millionen Euro, AEK Athen mit 500.000 Euro und Nizza mit 450.000 Euro wegen Verstößen gegen die Kaderkostenregel belegt.
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Für Straßburg und Aston Villa gehen die Konsequenzen über das Finanzielle hinaus. Beide Klubs wurden als schwerwiegende Verstoße eingestuft und werden in der Saison 2026/27 mit Einschränkungen bei der Registrierung neuer Spieler für UEFA-Wettbewerbe konfrontiert sein.
Juventus und Newcastle schließen Vergleichsvereinbarungen ab
Nicht alle Sanktionen beziehen sich auf die Kaderkostenregel.
Juventus und Newcastle wurden auch wegen Verstoßes gegen die UEFA-Regel zu den Fußballerträgen (football earnings rule) befunden, die die Finanzergebnisse über einen Zeitraum von drei Jahren misst.
Juventus hat einer dreijährigen Vergleichsvereinbarung mit der UEFA zugestimmt, mit einer Gesamtstrafe von 20 Millionen Euro. Newcastle hat eine ähnliche Vereinbarung im Wert von 10 Millionen Euro getroffen.
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Der Fall Newcastle ist besonders bemerkenswert, da der Klub die eigenen Finanzregeln der Premier League nicht verletzt hat. Die Grenzen der UEFA sind strenger, und ihre Berechnungen behandeln nicht jede Art von Einnahmen auf die gleiche Weise.
Laut The Guardian erklärte Newcastle, der Klub habe „eng und konstruktiv“ mit der UEFA zusammengearbeitet und sei „zu vollständiger und fortlaufender Einhaltung verpflichtet“.
Chelsea und Villa entgehen schlimmerem Ergebnis
Chelsea und Aston Villa waren bereits in der Vorsaison von der UEFA sanktioniert worden, doch beide Klubs entgingen diesmal einem härteren Ergebnis, da die UEFA anerkannte, dass sich ihre finanzielle Ausrichtung verbessert hatte.
The Guardian zitierte die UEFA mit der Aussage, dass es zwischen 2024 und 2025 einen „verbessernden Trend“ im Kaderkostenverhältnis beider Klubs gegeben habe.
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Das ist wichtig, denn ein Teil ihrer Strafe ist bedingt. Wenn die Klubs ihr Kaderkostenverhältnis im Jahr 2026 weiter reduzieren, können sie die Zahlung des vollen Betrags vermeiden.
Für Chelsea beträgt die Gesamtstrafe 3 Millionen Euro, davon sind 2 Millionen Euro bedingt. Für Aston Villa ist die Gesamtsumme weitaus höher, aber der Großteil davon ist ebenfalls an die zukünftige Einhaltung gebunden.
Eine Warnung an Europas größte Geldausgeber
Die jüngsten Entscheidungen der UEFA zeigen, wie sehr sich die Finanzlandschaft verändert hat.
Das alte Label Financial Fair Play wird immer noch weit verbreitet verwendet, aber das aktuelle System der UEFA basiert auf finanzieller Nachhaltigkeit, insbesondere der Regel zu den Fußballerträgen und der Kaderkostenregel.
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Die Botschaft ist klar genug: Klubs können weiterhin viel ausgeben, aber nur, wenn ihre Einnahmen und Finanzergebnisse dies unterstützen.
Für wohlhabende Klubs entsteht dadurch eine neue Art von Druck. Das Geld der Eigentümer allein reicht nicht immer aus. Bilanzstrukturen, Transfereinnahmen, Gehaltsniveaus und die eigenen Definitionen der UEFA für akzeptable Einnahmen sind jetzt wichtiger denn je.
Für die sanktionierten Klubs sind die Geldstrafen schmerzhaft.
Für den Rest Europas ist dies eine ernsthafte Warnung.



