Diese Liste basiert laut Digi24 auf dem Zeitpunkt der jeweiligen Entlassung, den Erwartungen an die jeweilige Nationalmannschaft, den Ergebnissen, die zu dieser Entscheidung führten, sowie der Reaktion der jeweiligen Trainer nach dem Ausscheiden.
1. Sabri Lamouchi

Sabri Lamouchi war der erste Trainer, der während der Weltmeisterschaft 2026 sein Amt niederlegte. Sein Rücktritt erfolgte am 15. Juni, nur einen Tag nachdem Tunesien mit einer deutlichen 1:5-Niederlage gegen Schweden in das Turnier gestartet war. Dieses Ergebnis setzte die tunesische Nationalmannschaft sofort unter Druck und ließ kaum Raum für eine Erholung. Lamouchi ist in dieser Liste aufgeführt, weil sein Rücktritt den Ton für eine breitere Welle von Trainerwechseln während des Turniers angab. Für Tunesien spiegelte diese Entscheidung wider, wie schnell die Erwartungen bei einer Weltmeisterschaft zusammenbrechen können, wenn das Eröffnungsspiel schlecht verläuft.
2. Hong Myung-Bo

Hong Myung-Bo trat von seinem Amt als Trainer der südkoreanischen Nationalmannschaft zurück, nachdem die Mannschaft den Einzug ins Achtelfinale verpasst hatte. Die Entscheidung wurde am 28. Juni bekannt gegeben, einen Tag nach Ende der Gruppenphase. Das Ausscheiden Südkoreas reichte aus, damit sich die Nationalmannschaft von einem Trainer trennte, von dem erwartet worden war, dass er sie in die K.o.-Runde führen würde. Hong steht auf der Liste, weil sein Ausscheiden Teil der ersten großen Welle von Veränderungen nach der Gruppenphase war. Sein Ausscheiden unterstrich zudem, wie wenig Geduld die nationalen Verbände haben können, wenn eine WM-Teilnahme bereits vor den K.o.-Runden endet.
3. Steve Clarke

Auch Steve Clarke verlor seinen Posten, nachdem sich Schottland nicht für das Achtelfinale qualifizieren konnte. Wie bei Hong Myung-Bo wurde sein Ausscheiden am 28. Juni bekannt gegeben, kurz nach Abschluss der Gruppenphase. Schottland war mit der Hoffnung ins Turnier gestartet, einen historischen Schritt nach vorne zu machen, doch die Teilnahme endete früher als erhofft. Clarke wird hier aufgeführt, da sein Ausscheiden in direktem Zusammenhang mit dem Scheitern Schottlands stand, die Gruppenphase zu überstehen. Es war ein schmerzliches Ende für einen Trainer, der eine große Verantwortung für die Ambitionen der Mannschaft auf der Weltbühne getragen hatte.
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4. Miroslav Koubek

Miroslav Koubek trat am 29. Juni nach einer enttäuschenden Gruppenphase als Trainer der tschechischen Nationalmannschaft zurück. Die Tschechen schieden aus, ohne ein einziges Spiel gewonnen zu haben, und holten nur einen von neun möglichen Punkten. Diese Bilanz machte es schwierig, seine Position zu verteidigen, und hinterließ der Mannschaft nur sehr wenig, worauf sie nach dem Turnier aufbauen könnte. Koubek ist auf dieser Liste vertreten, weil sein Rücktritt auf einen der deutlichsten sportlichen Misserfolge unter den ausgeschiedenen Mannschaften folgte. Sein Ausscheiden zeigte, wie schnell eine schlechte Bilanz in der Gruppenphase ein Nationalmannschaftsprojekt beenden kann.
5. Ronald Koeman

Ronald Koeman teilte dem niederländischen Fußballverband mit, dass er seinen Vertrag nicht verlängern werde, nachdem die Niederlande im Achtelfinale gegen Marokko ausgeschieden waren. Das Ausscheiden der Niederländer erfolgte nach einem Elfmeterschießen, was den Abschied vom Turnier besonders schmerzhaft machte. Koemans Vertrag wäre ohnehin ausgelaufen, doch die Niederlage bei der Weltmeisterschaft wurde zum letzten Kapitel seiner Amtszeit. Er wird hier erwähnt, weil die Niederlande darauf gehofft hatten, im Turnier weiter zu kommen. Auch wenn der Rücktritt als vertragliche Entscheidung dargestellt wurde, machte der Zeitpunkt ihn zu einem Teil der allgemeinen Entlassungswelle unter den WM-Trainern.
6. Marcelo Bielsa

Marcelo Bielsa gab seinen Rücktritt als Trainer der uruguayischen Nationalmannschaft bekannt, nachdem diese bereits in der Gruppenphase ausgeschieden war. Der argentinische Trainer übernahm die Verantwortung für das Scheitern und bezeichnete das Ergebnis als unerwartet und zutiefst frustrierend. Uruguay war mit dem Ziel ins Turnier gestartet, die K.o.-Runde zu erreichen, weshalb das frühe Ausscheiden eine große Enttäuschung darstellte. Bielsa steht auf der Liste, weil er mit seinem Rücktritt klar die Verantwortung übernommen hat. Sein Rücktritt stach zudem aufgrund seines Rufs als einer der angesehensten und einflussreichsten Trainer im Fußball hervor.
7. Sebastian Beccacece

Sebastian Beccacece war der siebte Trainer, der während der Weltmeisterschaft 2026 seinen Posten niederlegte, nachdem Ecuador im Achtelfinale gegen Mexiko ausgeschieden war. Ecuador hatte diese Runde dank eines 2:1-Sieges gegen Deutschland im letzten Gruppenspiel erreicht, doch die 0:2-Niederlage in Mexiko-Stadt bedeutete das Aus für die Mannschaft. Beccacece erklärte, dass Ergebnisse entscheidend seien, und beschrieb seine Zeit mit der Mannschaft als „ein wunderbares Abenteuer mit einem bittersüßen Ende“. Er wird hier aufgeführt, weil sein Rücktritt das bemerkenswerte Muster fortsetzte, dass Trainer bereits während des Turniers selbst zurücktreten. Sein Rücktritt hing nicht nur mit einer einzigen Niederlage zusammen, sondern auch mit der harten Realität, dass selbst das Erreichen der K.o.-Runde nicht immer ausreicht, um die Zukunft eines Trainers zu sichern.
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