Pep Guardiola wird als Wunschkandidat für eine der größten Positionen im internationalen Fußball gehandelt.
Die Niederlande suchen nach dem Abgang von Ronald Koeman einen neuen Nationaltrainer, und der ehemalige niederländische Nationalspieler Ronald de Boer ist der Meinung, dass der niederländische Fußballverband größer denken sollte als üblich.
Laut A Bola, die sich auf De Telegraaf beruft, sieht De Boer Guardiola als perfekten Nachfolger für Koeman und bezeichnete die Chance, ihn zu verpflichten, als „eine einmalige Gelegenheit“.
Koemans Abgang öffnet die Tür
Die Niederlande suchen nach einer enttäuschenden Weltmeisterschaft eine neue Richtung.
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Laut A Bola verließ Koeman seinen Posten, nachdem die Niederländer in der Runde der letzten 32 nach einem 1:1-Unentschieden im Elfmeterschießen gegen Marokko ausgeschieden waren.
Der Zeitpunkt setzt den KNVB unter Druck.
Die Niederlande sollen im September in der Nations League wieder in den Wettbewerb einsteigen, was bedeutet, dass der Verband sich keine lange und unsichere Suche leisten kann.
Deshalb ist De Boer der Meinung, dass Guardiola zumindest angerufen werden sollte.
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De Boer will einen mutigen Schritt
Guardiola ist nach seinem Abschied von Manchester City derzeit vereinslos, und seine tiefe Verbindung zum niederländischen Fußball macht die Idee für De Boer mehr als nur eine Fantasie.
„Pep ist ein Schüler von Cruyff“, sagte De Boer laut A Bola.
Er argumentierte dann, dass der ehemalige Trainer von Barcelona und Manchester City die Art von Fußball repräsentieren würde, mit der die Niederlande in Verbindung gebracht werden möchten.
„Es wäre eine hervorragende Werbung für die Niederlande, denn Pep ist der beste Botschafter, den man sich vorstellen kann. Mit jeder Mannschaft, die er trainiert hat, presst er hoch, verteidigt offensiven und dominanten Fußball und gibt dem Gegner den Ball nicht“, sagte De Boer.
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Das ist der Kern des Arguments.
Für De Boer ist Guardiola nicht nur ein berühmter Name. Er ist ein Trainer, dessen Fußballideen zur niederländischen Tradition passen.
Cruyff-Verbindung zählt
Guardiolas Verbindung zu Johan Cruyff bleibt zentral für die Diskussion.
Er spielte unter Cruyff in Barcelona und hat oft über den Einfluss des Niederländers auf seine Karriere gesprochen, sowohl als Spieler als auch als Trainer.
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De Boer glaubt, dass diese Geschichte dem KNVB eine Chance geben könnte.
„Pep ist ein Schüler von Cruyff. Er möchte dem niederländischen Fußball etwas zurückgeben, denn er wurde zu dem, was er ist, als Spieler und als Trainer, dank des Trainers und Beraters Johan Cruyff. Das sagt er in jedem Interview. Dies ist die Gelegenheit, seine Dankbarkeit in Taten umzusetzen“, sagte De Boer.
Es ist ein emotionales Argument ebenso wie ein sportliches.
Die Niederlande haben seit langem Ballbesitz, technische Kontrolle und offensiven Fußball geschätzt. Guardiola hat seine Karriere auf denselben Prinzipien aufgebaut.
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Geld ist vielleicht nicht das Hindernis
Die offensichtliche Frage ist, ob der KNVB sich Guardiola leisten könnte.
De Boer glaubt nicht, dass sie das aufhalten sollte.
„Wir müssen die Dinge anders betrachten. Wenn man jahrelang zig Millionen an Gehalt verdient hat, muss man nicht mehr auf Geld schauen. Pep weiß genau, dass der KNVB kein Gehalt von 20 Millionen Euro bietet“, sagte er.
Er behauptete auch, Guardiola habe sich zuvor offen für die Idee gezeigt.
„In der Dokumentation Força Koeman sagte er selbst, der KNVB könne ihn jederzeit anrufen. Natürlich muss Nigel de Jong das tun. Er würde für Spesen kommen und diesen Job als Ehrenamt ansehen. Ich hoffe wirklich, dass Nigel es schafft“, sagte De Boer.
Das bedeutet nicht, dass ein Deal kurz bevorsteht.
Es bedeutet, dass De Boer glaubt, der niederländische Fußballverband habe genug Gründe, es zu versuchen.
Mehrere Namen noch im Rennen
Guardiola ist nicht der einzige Name, der diskutiert wird.
Laut A Bola gehören auch Michael Reiziger, Arne Slot, Peter Bosz und Erik ten Hag zu den möglichen Kandidaten für die Nachfolge von Koeman.
Jeder Name würde auf eine andere Weise Sinn ergeben.
Reiziger ist bereits im niederländischen System mit der U21-Mannschaft tätig. Bosz hat bei der PSV eine attraktive Mannschaft aufgebaut. Ten Hag hat Erfahrung auf höchstem Vereinsniveau. Slot genießt derweil im niederländischen Fußball weiterhin hohes Ansehen.
Aber Guardiola wäre die Statement-Verpflichtung.
Es wäre schwierig, praktisch teuer und alles andere als garantiert. Doch für De Boer ist genau das der Grund, warum der KNVB es prüfen sollte.
Die Niederlande haben ein weiteres Turnier früher als erwartet verloren. Ihre Identität steht erneut zur Debatte.
Guardiola wäre nicht die sichere Option.
Er wäre die explosive Option.



