Jorge Jesus

Jorge Jesus übernimmt nach Roberto Martínez‘ WM-Aus

Nach Portugals frühem WM-Aus gilt Jorge Jesus als Favorit auf die Nachfolge von Roberto Martínez als Nationaltrainer.

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Ära Martínez endet nach Spanien-Niederlage

Portugal bereitet sich auf ein neues Kapitel vor, nachdem Roberto Martínez bestätigt hat, dass seine Zeit als Nationaltrainer beendet ist.

Die Entscheidung folgt auf Portugals 1:0-Niederlage gegen Spanien im Achtelfinale, ein Ergebnis, das ihre WM-Kampagne weit früher als erwartet beendete.

Laut talkSPORT erklärte Martínez nach dem Spiel, dass er sofort zurücktreten werde, da sein Vertrag nach dem Turnier auslief.

Er war 2023 mit dem klaren Ziel angetreten, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Nachdem er dieses Ziel nicht erreicht hatte, gab der spanische Trainer zu, dass Portugal eine neue Stimme brauchte.

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Jorge Jesus kristallisiert sich als Favorit heraus

Die Aufmerksamkeit hat sich schnell auf Jorge Jesus gerichtet.

Laut A Bola wurde die Möglichkeit, dass Jesus nach der Weltmeisterschaft Martínez beerben könnte, im portugiesischen Fußball bereits als realistisches Szenario betrachtet.

Der 71-Jährige ist einer der erfolgreichsten portugiesischen Trainer seiner Generation, mit großen Erfolgen bei Benfica, Flamengo, Al Hilal und Al Nassr.

Seine Ankunft würde auch einen großen stilistischen Wandel bedeuten. Jesus ist bekannt für starke taktische Ideen, anspruchsvolle Kabinen und offensiven Fußball, doch er hat seine Karriere fast ausschließlich auf Vereinsebene aufgebaut. Die Übernahme der portugiesischen Nationalmannschaft wäre seine erste Aufgabe als Cheftrainer einer A-Nationalmannschaft.

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Proença steht vor entscheidender Wahl

Die endgültige Entscheidung liegt nun beim portugiesischen Fußballverband und dessen Präsidenten, Pedro Proença.

Vor dem Turnier hatte Proença es vermieden, sich öffentlich entweder zu Martínez oder einem möglichen Nachfolger zu äußern. Laut A Bola sagte er, dass die Angelegenheit schnell nach der Weltmeisterschaft geklärt werde und weigerte sich, Namen zu diskutieren, solange Portugal noch im Wettbewerb war.

Dieser Moment ist nun gekommen.

Portugals frühes Ausscheiden hat die Trainerfrage unumgänglich gemacht, und Jesus‘ Verfügbarkeit bietet dem Verband einen offensichtlichen Kandidaten mit Erfahrung, Persönlichkeit und einem starken Ruf unter den portugiesischen Fans.

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Ein neuer Zyklus beginnt

Portugals Niederlage gegen Spanien war nicht nur das Ende eines Turniers. Sie beendete auch den Zyklus Martínez.

Der ehemalige belgische Trainer holte den Nations-League-Titel 2025, doch seine Zeit in Portugal wird an zwei enttäuschenden Großturnieren gemessen werden: einem Viertelfinal-Aus bei der Euro 2024 und einer WM-Kampagne, die bereits in der ersten K.o.-Runde endete.

Jesus würde eine Mannschaft erben, die immer noch voller Talent steckt, aber auch eine, die sich schwierigen Fragen bezüglich Identität, Führung und der Rolle erfahrener Spieler stellen muss.

Für Portugal geht es bei der nächsten Ernennung um mehr als nur darum, Martínez zu ersetzen.

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Es geht darum zu entscheiden, welche Art von Mannschaft die Seleção nach einer weiteren WM-Enttäuschung werden möchte.

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