Garcia Rudi head coach of Belgium talking with Balogun Folarin forward of USA

Garcia sprach mit Balogun, nachdem Belgien die WM-Träume der USA beendete

Belgien schlug die USA im WM-Achtelfinale, doch die Kontroverse um Baloguns Spielberechtigung und Garcias Kritik an der FIFA bleiben bestehen.

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Belgien antwortet der Kontroverse auf dem Rasen

Belgien verwandelte eine Woche voller Kontroversen in eine beeindruckende Leistung in Seattle.

Die Roten Teufel besiegten die Vereinigten Staaten im Achtelfinale mit 4:1, beendeten damit die WM-Kampagne der Co-Gastgeber und zogen ins Viertelfinale ein.

Laut SPORTbible traf Charles De Ketelaere doppelt, während Hans Vanaken und Romelu Lukaku ebenfalls für Belgien ins Netz trafen.

Folarin Balogun stand für die Vereinigten Staaten in der Startelf, konnte das Spiel jedoch nach tagelangen Debatten darüber, ob er überhaupt hätte spielen dürfen, nicht beeinflussen.

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FIFA-Entscheidung erzürnte Belgien

Die Kontroverse begann, nachdem Balogun beim 2:0-Sieg der Vereinigten Staaten gegen Bosnien und Herzegowina vom Platz gestellt worden war.

Die Rote Karte hätte normalerweise eine automatische Ein-Spiel-Sperre nach sich gezogen, die ihn für das Spiel gegen Belgien ausgeschlossen hätte. Stattdessen setzte die FIFA die Strafe für eine einjährige Bewährungszeit aus, wodurch der Monaco-Stürmer in der K.o.-Partie starten durfte.

Laut AP erfolgte die Entscheidung nach einem Telefonanruf von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Präsident Gianni Infantino, wobei Trump um eine Überprüfung des Falls bat.

Belgien focht Baloguns Spielberechtigung an, doch die FIFA wies den Einspruch ab, da der belgische Verband nicht als Partei des ursprünglichen Disziplinarverfahrens galt.

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„Wir verteidigen den Fußball“

Vor dem Anpfiff äußerte Garcia offene Kritik am Vorgehen der FIFA in diesem Fall.

Er sagte, es gehe nicht nur um Belgien, sondern um die Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs.

„Ich wusste nicht, dass bei der Weltmeisterschaft der 5. Juli eigentlich der 1. April ist, es ist Aprilscherz-Tag“, sagte Garcia.

Er fügte hinzu: „Wir verteidigen nicht die Nationalmannschaft oder den Verband, wir verteidigen den Fußball mit seiner Ethik und Integrität.“

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Laut The Guardian warf die UEFA der FIFA ebenfalls vor, „eine rote Linie überschritten“ zu haben, und bezeichnete die Entscheidung als „unverständlich und unvertretbar“.

Balogun spricht mit Garcia

Nach dem Schlusspfiff war der Ton zwischen Garcia und Balogun sehr anders.

Der belgische Trainer enthüllte, dass der amerikanische Stürmer nach dem Spiel zu ihm gekommen war, um mit ihm zu sprechen – eine Geste, die Garcia trotz der Wut um den Fall schätzte.

„Folarin Balogun kam zu mir, um zu sprechen“, sagte Garcia. „Das hat mir gefallen. Es ist nicht seine Schuld. Er ist nicht derjenige, der die Schuld trägt, und das habe ich ihm gesagt. Ich schätze es, dass er zu mir gekommen ist, um mit mir zu reden.“

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Balogun räumte die Kontroverse ebenfalls ein, sagte aber, sein eigener Fokus habe auf dem Spiel gelegen.

„Wenn diese Entscheidung aufgehoben wird, ist das natürlich kontrovers“, sagte er. „Für mich war es also etwas, das mich nicht wirklich überrascht hat. Aber als Spieler ist es meine Aufgabe, einfach rauszugehen und mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.“

Ein Fall, der nachwirken wird

Belgien hatte das letzte Wort auf dem Platz, doch die breitere Debatte wird wohl nicht schnell verstummen.

Nach dem Spiel postete Belgiens Social-Media-Account ein Bild von Lukaku mit der Bildunterschrift: „Hebt das auf.“ Die Nachricht war ein spitzer Hinweis auf die Entscheidung, die die Vorbereitung dominiert hatte.

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Balogun durfte spielen, doch seine Anwesenheit änderte nichts am Ergebnis.

Für die FIFA könnte der Schaden jedoch schwerer einzudämmen sein. Der Fall hat unbequeme Fragen über Transparenz, Konsistenz und politischen Einfluss auf höchster Ebene des Sports aufgeworfen.

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