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IOC erleichtert russischen Athleten den Weg zu den Olympischen Spielen LA28

Das IOC hat die Einreisebestimmungen für russische Athleten gelockert und die ROC-Suspendierung vorläufig aufgehoben, was den Weg zu LA28 ebnet.

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Wie zuerst von SPORTbible berichtet, hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Einreisebestimmungen für russische Athleten erheblich gelockert und die Suspendierung des Russischen Olympischen Komitees (ROC) vorläufig aufgehoben. Dies signalisiert einen klareren Weg für deren mögliche Rückkehr zu den Olympischen Spielen, einschließlich der bevorstehenden Spiele 2028 in Los Angeles.

Dieser Schritt erfolgt, nachdem das IOC ein dreijähriges Programm zur Überprüfung russischer Athleten für neutrale Wettkämpfe abgeschlossen hat, wodurch sie vor den Qualifikationsveranstaltungen für die Olympischen Spiele LA28 näher an internationale Wettbewerbe herangeführt werden. Russische und belarussische Athleten wurden ursprünglich im Februar 2022 nach Russlands umfassender Invasion der Ukraine von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen. Während das IOC später Athleten beider Nationen erlaubte, als Neutrale anzutreten, war das ROC selbst seit Oktober 2023 suspendiert.

Die Bedingungen dieser Suspendierung, die verhängt wurde, nachdem der russische Olympische Verband regionale Sporträte aus besetzten Gebieten der Ukraine aufgenommen hatte, werden nicht mehr angewendet. Die vorläufige Aufhebung der ROC-Suspendierung, kombiniert mit gelockerten Einreisebestimmungen für einzelne Athleten und Teams, markiert eine bemerkenswerte Verschiebung in der Haltung des IOC.

Geringere Beteiligung und Hoffnungen für LA28

Die Auswirkungen der früheren Beschränkungen waren bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris offensichtlich, wo nur 32 Athleten aus Russland und Belarus als zugelassene Neutrale antraten und fünf Medaillen gewannen. Dies steht in starkem Kontrast zu den Olympischen Spielen 2021 in Tokio, wo 300 Athleten aus Russland teilnahmen und 71 Medaillen gewannen. Die Qualifikation sowohl für die Olympischen Spiele LA28, die vom 14. bis 30. Juli 2028 stattfinden, als auch für die Olympischen Jugend-Winterspiele Dolomiti Valtellina 2028 hat bereits begonnen.

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Der Wunsch nach einer vollständigen Rückkehr wurde von einigen Sportverbänden geäußert. Luc Tardif, Präsident des Internationalen Eishockeyverbandes, erklärte: „Wir wollen Belarus und die Russen so schnell wie möglich zurück. Wir versuchen zu sehen, was passiert. Jeden Tag verfolgt man die Nachrichten in der Hoffnung, dass etwas Besseres kommt.“

Strenge Anti-Doping-Protokolle bleiben bestehen

Trotz der gelockerten Zulassungskriterien dürfen russische Athleten nur antreten, wenn sie strenge Anti-Doping-Anforderungen erfüllen, so die offizielle Olympische Website. Dazu gehören:

  • Teilnahme an einem nationalen Anti-Doping-Programm, komplett mit Risikobewertung, einem Testverteilungsplan und Ergebnismanagement.
  • Alle neuen Athleten müssen vor der Rückkehr zum Wettkampf mehrere Tests absolvieren, basierend auf einer sportartspezifischen Risikobewertung.
  • Athleten müssen einem umfassenden Testprogramm mit der International Testing Agency (ITA) zustimmen, das die Anzahl der Tests und einen spezifischen Zeitrahmen festlegt.

Wie von SPORTbible hervorgehoben, ist der Weg zurück zum internationalen Wettkampf zwar deutlich klarer geworden, doch bleiben mehrere wichtige Fragen ungeklärt. Eine endgültige Entscheidung darüber, ob Russland bei künftigen Olympischen Spielen unter seiner Nationalflagge, seinen Farben und seiner Hymne antreten darf, steht noch aus. Das IOC räumte in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung auch ein „mangelndes Vertrauen in der globalen Sportgemeinschaft bezüglich der Rückkehr russischer Athleten zu internationalen Wettkämpfen“ ein, was darauf hindeutet, dass eine vollständige Wiedereinsetzung noch in einiger Ferne liegt.

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