PFA, Police Federal Argentine

FBI ermittelt gegen argentinischen Fußballverband wegen möglichen Betrugs

Das FBI ermittelt gegen den argentinischen Fußballverband (AFA) wegen möglichen Finanzbetrugs und Geldwäsche in den Vereinigten Staaten.

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Der argentinische Fußballverband sieht sich Fragen zu seinen Finanzaktivitäten in den Vereinigten Staaten gegenüber.

Die Organisation, bekannt als AFA, leitet den Fußball in Argentinien. Dazu gehört auch die Nationalmannschaft, die die Weltmeisterschaft 2022 gewann und weiterhin zu den größten Namen im internationalen Sport zählt.

Laut La Nación untersuchen US-Bundesstaatsanwälte und FBI-Agenten Finanzoperationen, die mit den Geschäften der AFA in den Vereinigten Staaten in Verbindung stehen.

Die Ermittlungen konzentrieren sich Berichten zufolge darauf, ob Gelder, die mit dem Verband in Verbindung stehen, über amerikanische Banken in einer Weise bewegt wurden, die gegen US-Recht verstoßen könnte.

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Es wurden keine Anklagen erhoben, und die AFA wurde keiner Verfehlung für schuldig befunden.

Worum es bei den Ermittlungen geht

Bei dem Fall geht es nicht um das, was auf dem Spielfeld passiert.

Es geht um Geld, Verträge und Geschäftsabschlüsse, die mit der AFA außerhalb Argentiniens verbunden sind. Große Fußballverbände verdienen oft Geld aus Sponsoring, TV-Verträgen, Freundschaftsspielen und kommerziellen Partnerschaften.

In diesem Fall untersuchen die Ermittler Berichten zufolge Finanzaktivitäten, die TourProdEnter LLC betreffen, ein Unternehmen, das mit dem argentinischen Produzenten und ehemaligen Politiker Javier Faroni verbunden ist.

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Wie von AS USA beschrieben, umfasst die Untersuchung mögliche Geldwäsche und Bankbetrug.

Geldwäsche liegt vor, wenn Geld aus illegalen Aktivitäten legitim erscheinen soll. Bankbetrug beinhaltet das Irreführen oder Täuschen von Banken oder Finanzinstituten.

Große Summen unter der Lupe

Die diskutierten Summen sind beträchtlich.

La Nación berichtete, dass TourProdEnter LLC mindestens 260 Millionen Dollar an AFA-Einnahmen über US-Bankkonten abgewickelt hat. AS USA berichtete, dass die Ermittler Beträge von mehr als 300 Millionen Dollar untersuchen.

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Das bedeutet nicht automatisch, dass ein Verbrechen begangen wurde. Es bedeutet, dass die Ermittler prüfen, ob das Geld legal gehandhabt wurde.

Die gemeldeten Zahlungen sollen Einnahmen von kommerziellen Partnern, Sponsoring und anderen Geschäftsvereinbarungen des argentinischen Verbandes umfassen.

AFA bestreitet Fehlverhalten

Die AFA hat zuvor Behauptungen über finanzielles Fehlverhalten zurückgewiesen.

In einer von La Nación zitierten Erklärung sagte der Verband, die Vorwürfe seien Teil einer „Verleumdungskampagne“ gegen die Organisation, AFA-Präsident Claudio „Chiqui“ Tapia und Schatzmeister Pablo Toviggino.

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Die AFA verteidigte auch ihre Beziehung zu TourProdEnter LLC und erklärte, die Vereinbarung sei sowohl in Argentinien als auch in den Vereinigten Staaten „ohne Feststellung von Unregelmäßigkeiten“ überprüft worden.

Der Verband erklärte, der Vertrag sei „gültig, transparent und den entsprechenden gerichtlichen Kontrollen unterworfen“.

Früherer Druck in Argentinien

Die US-Berichte folgen auf separate rechtliche Aktivitäten in Argentinien.

Wie von The Associated Press berichtet, durchsuchte die Bundespolizei im Dezember die AFA-Zentrale und mehrere Fußballvereine im Rahmen einer Untersuchung wegen angeblicher Geldwäsche und Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit einem Finanzdienstleistungsunternehmen namens Sur Finanzas.

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Das ist ein separater Fall, aber er trägt zur umfassenderen Prüfung der Fußballfinanzen in Argentinien bei.

Vorerst ist der Kernpunkt einfach: US-Behörden prüfen Berichten zufolge AFA-bezogene Geldflüsse, aber der Verband hat Fehlverhalten bestritten, und es wurden keine öffentlichen Anklagen erhoben.

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