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FBI leitet Untersuchung gegen argentinischen Fußballverband wegen angeblicher Geldwäsche ein

Das FBI untersucht den argentinischen Fußballverband wegen angeblicher Geldwäsche und Betrugs, wobei der Fokus auf Transaktionen von 300 Millionen US-Dollar …

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Wie von GIVEMESPORT berichtet, hat das Federal Bureau of Investigation (FBI) eine formelle Untersuchung gegen den argentinischen Fußballverband (AFA) wegen angeblicher Geldwäsche und Betrugs eingeleitet, laut La Nacion. Die Ermittlungen wurden während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bekannt und rücken damit einen der einflussreichsten Fußballverbände in den Fokus intensiver Prüfung.

Die Untersuchung wird von den Bundesstaatsanwälten Patrick Gushue und Christopher Ting sowie Michael Berger geleitet, der zuvor den ehemaligen ecuadorianischen Rechnungsprüfer Carlos Ramón Polit Faggioni in einem aufsehenerregenden Geldwäschefall angeklagt hatte. US-Behörden prüfen, ob die angeblichen Finanzaktivitäten unter amerikanische Gerichtsbarkeit fallen, wobei eine vorläufige Untersuchung Berichten zufolge 2025 begonnen hat, um Beweise und Zeugenaussagen zu sammeln.

FBI untersucht angebliche Finanztransaktionen in Höhe von 300 Millionen US-Dollar

Dem Bericht zufolge konzentrieren sich die Ermittler auf Behauptungen, dass etwa 300 Millionen US-Dollar durch fragwürdige Finanzoperationen im Zusammenhang mit der AFA verschoben worden sein könnten.

Das FBI soll Zeugenaussagen von Personen einholen, die direkte Kenntnis über die Finanzen des Verbandes während der Amtszeit des derzeitigen AFA-Präsidenten Claudio „Chiqui“ Tapia und des hochrangigen Funktionärs Pablo Toviggino haben.

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Tapia sieht sich zudem einem separaten Steuerhinterziehungsverfahren gegenüber, das von der Regierung des argentinischen Präsidenten Javier Milei eingeleitet wurde, was den Druck auf die Führung des Verbandes weiter erhöht.

Unternehmen aus Miami im Zentrum der Ermittlungen

Ein zentraler Fokus der Untersuchung liegt auf TourProdEnter LLC, einem in Miami ansässigen Unternehmen im Besitz des Theaterproduzenten Javier Faroni, das die internationalen kommerziellen Einnahmen der AFA verwaltete.

Die Ermittler sollen davon ausgehen, dass das Unternehmen mindestens 260 Millionen US-Dollar im Auftrag der AFA verwaltete. Dokumente, die im Bericht zitiert werden, legen jedoch nahe, dass nur ein relativ kleiner Teil dieser Gelder direkt über Tapias Betriebsausgaben seit seiner Übernahme der Verbandsführung im Jahr 2017 nachgewiesen werden kann.

Die Behörden prüfen auch Vorwürfe, dass Faroni und seine Frau, Erica Gillette, Hunderte Millionen US-Dollar über Konten bei mehreren großen US-Banken, darunter Citibank, Synovus, Bank of America, JPMorgan und PNC Bank, transferiert haben sollen.

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Zu den überprüften Transaktionen gehört ein Betrag von angeblich 57 Millionen US-Dollar, der ohne ersichtliche kommerzielle Begründung an verschiedene Einzelpersonen und Unternehmen verteilt wurde. Einige der Empfänger sollen Unternehmen sein, die mit Personen in Verbindung stehen, welche gleichzeitig Sozialleistungen erhielten, während sie in Buenos Aires oder Bariloche lebten.

Ermittlungen reichen über aktuelle AFA-Funktionäre hinaus

Die Untersuchung soll Berichten zufolge auch ehemalige Beamte aus der Regierung von Präsident Milei prüfen, die möglicherweise Zugang zu sensiblen Informationen bezüglich der kommerziellen Operationen der AFA mit TourProdEnter LLC hatten.

Darüber hinaus sollen Pablo Toviggino und Mitglieder seiner Familie mit weiteren Finanztransfers sowie mit einer Person in Verbindung gebracht worden sein, die im Bericht als „spiritueller Führer“ der argentinischen Nationalmannschaft beschrieben wird.

Wie GIVEMESPORT anmerkt, stellen die Vorwürfe eine erhebliche Herausforderung für den argentinischen Fußballverband dar. Obwohl die Ermittlungen des FBI noch andauern und keine strafrechtlichen Erkenntnisse bekannt gegeben wurden, hat der Fall das Potenzial, zu einer der bedeutendsten außersportlichen Kontroversen um den amtierenden Weltmeister zu werden.

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