Nach einer fünfjährigen Abwesenheit aus dem Octagon steht Conor McGregor diesen Samstagabend bei UFC 329 in Las Vegas vor seinem mit Spannung erwarteten Comeback. Der ehemalige Champion in zwei Gewichtsklassen wird in einem Weltergewichts-Kampf auf Max Holloway treffen, was eine bedeutende Wende in seiner Karriere nach einer schweren Beinverletzung in seinem letzten Kampf darstellt.
McGregors letzter Auftritt war eine TKO-Niederlage gegen Dustin Poirier bei UFC 264 im Juli 2021, wo er sich einen Beinbruch zuzog. Nun 37 Jahre alt, ist sein Comeback-Kampf eine Neuauflage ihres Aufeinandertreffens vom August 2013, das McGregor durch einstimmige Entscheidung gewann. Der bevorstehende Kampf bei UFC 329 wird jedoch in einem völlig anderen Umfeld ausgetragen.
Eine neue Gewichtsklasse und ein veränderter Körperbau
Der ursprüngliche Kampf zwischen McGregor und Holloway war ein Federgewichts-Duell. Für UFC 329 werden beide Kämpfer in die Weltergewichts-Division aufsteigen, ein Sprung, der bedeutet, dass die Kämpfer etwa 25 Pfund mehr wiegen werden als in ihrem ursprünglichen Federgewichts-Kampf. Dieser Wechsel zu 170 Pfund war für McGregor, der seinem Körper sichtbar deutlich Muskeln hinzugefügt hat und sich seit Jahren auf diese Gewichtsklasse vorbereitet, längst überfällig.
Seine Absicht, im Weltergewicht anzutreten, war bereits vor zwei Jahren offensichtlich, als ein geplanter Kampf gegen Michael Chandler für 170 Pfund vereinbart wurde. Dieser Kampf wurde letztendlich abgesagt, da McGregor sich einen Zeh brach, was sein Weltergewichts-Debüt verzögerte. Sein langjähriger Trainer, John Kavanagh, hat sich unmissverständlich zur zukünftigen Gewichtsklasse von McGregor geäußert und erklärt, dass „sein Kämpfer niemals auf 155 Pfund zurückkehren wird.“ Dieses Bekenntnis deutet auf einen dauerhaften Wechsel in die Weltergewichts-Division für den Rest seiner Karriere hin.
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Außenseiterrolle und Karrierevermächtnis
McGregor, der zuvor sowohl den UFC-Titel im Federgewicht als auch im Leichtgewicht erobert hat, steht in Max Holloway, selbst ein ehemaliger Federgewichts-Champion und BMF-Titelträger, einem beeindruckenden Gegner gegenüber. Trotz McGregors beeindruckender Karrierebilanz von 10 UFC-Siegen gingen nur zwei dieser Siege über die zweite Runde hinaus. Diesen Samstag betritt er das Octagon als deutlicher Außenseiter, laut einer Analyse von Nick Sutherland, einem Kampfsportautor für GIVEMESPORT.
Die Einsätze sind hoch für McGregor, da er sich in der UFC neu etablieren will, nicht nur nach einer Verletzung zurückkehrt, sondern sich auch an eine neue Gewichtsklasse gegen einen Top-Gegner wie Holloway anpassen muss. Seine körperliche Transformation und der endgültige Wechsel ins Weltergewicht stellen ein neues Kapitel für eine der ikonischsten Figuren des Sports dar.
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