„Ich sage dazu nichts, weil es nichts zu sagen gibt.“
Mit diesen Worten reagierte Max Verstappen am Donnerstag auf dem Hungaroring erneut auf Fragen zu seiner Zukunft bei Red Bull.
Ein Jahr nach dem Großen Preis von Ungarn, als er sich klar zu Red Bull für die Saison 2026 bekannte und Spekulationen über Mercedes beendete, wollte Verstappen diesmal keine ähnliche Zusage für 2027 machen.
Er betonte, dass er sich „gut fühlt“ und lieber über den RB22 als über den Fahrermarkt sprechen möchte. „Ich konzentriere mich einfach darauf, das Maximum aus dem Auto herauszuholen“, erklärte er gegenüber Reportern.
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Die Entwicklung bei Red Bull gehe seiner Ansicht nach zuletzt in die richtige Richtung. „Der Trend zeigt eindeutig nach oben, und das ist gut zu sehen.“
Zugleich bezeichnete er das Team als „eine zweite Familie“.
Mekies glaubt an Verstappens Verbleib
Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies äußerte sich in ähnlicher Weise. Auf Fragen zum Fahrermarkt verwies er darauf, dass das Interesse in beide Richtungen gehe.
„Es ist völlig normal, dass Max von allen kontaktiert wird, denn er ist der beste Fahrer der Welt. Genauso ist es selbstverständlich, dass auch Topteams Anrufe von vielen dieser starken Fahrer erhalten.“
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Für Mekies lässt sich die Diskussion jedoch nicht mit Verträgen, sondern nur auf der Strecke beenden.
„Der beste Weg, das Thema zu beenden, ist, diese letzten zwei oder drei Zehntelsekunden zu finden“, sagte Mekies.
Der Rückstand auf die Spitzenteams habe sich seit Saisonbeginn von mehr als einer Sekunde dank der jüngsten Weiterentwicklungen deutlich verringert.
Auch Verstappens realistische Alternativen werden immer weniger. Mercedes und Ferrari haben ihre Fahrerbesetzungen für 2027 bereits festgelegt, und McLaren-Teamchef Zak Brown stellte klar: „Ich habe meine beiden Fahrer.“
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Verstappen wartet weiter auf den ersten Sieg
Der Druck entsteht derzeit vor allem durch die sportliche Situation. Verstappen hat 2026 bislang noch kein Rennen gewonnen, und Red Bull gilt aktuell höchstens als das viertschnellste Team hinter Ferrari, Mercedes und McLaren.
Der viermalige Weltmeister besitzt zwar einen Vertrag bis Ende 2028, doch leistungsabhängige Ausstiegsklauseln sorgen seit Monaten für Spekulationen im Fahrerlager.
Nach Informationen von Yahoo Sports hätte er etwa bis Mitte Oktober Zeit, einen möglichen Wechsel einzuleiten. Der dritte Platz in Spa vor der Sommerpause war erst sein dritter Podestplatz der laufenden Saison.
Antonelli führt vor der Sommerpause
Der Große Preis von Ungarn ist das letzte Rennen vor der Sommerpause. Andrea Kimi Antonelli führt die Fahrerwertung mit 50 Punkten Vorsprung auf seinen Mercedes-Teamkollegen George Russell an. Lewis Hamilton liegt weitere 45 Punkte zurück, wie Motorsport.com berichtet.
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Die vielen langsamen und mittelschnellen Kurven des Hungarorings dürften Ferrari entgegenkommen. Aston Martin reist mit einer praktisch komplett überarbeiteten B-Spezifikation an, während bei Red Bull besonders genau beobachtet wird, ob sich Mekies‘ angekündigte „zwei oder drei Zehntel“ tatsächlich auf der Strecke zeigen.
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