Argentina Falkland Banner

Argentinien drohen FIFA-Anklagen wegen Falkland-Banners und Tumult im Finale

Die FIFA hat Disziplinarverfahren gegen Argentinien wegen eines Falkland-Banners und einer Schlägerei nach dem WM-Finale eingeleitet.

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Die FIFA hat ein Disziplinarverfahren gegen den argentinischen Fußballverband und mehrere seiner Spieler eingeleitet, nachdem es während der Weltmeisterschaft 2026 zu einer Reihe von Vorfällen gekommen war, wie GiveMeSport berichtet. Die Untersuchungen umfassen Vorwürfe, die von einem politisch aufgeladenen Banner, das nach dem Halbfinalsieg über England gezeigt wurde, bis hin zu einer Massenkonfrontation mit Spielern und Trainerstab nach dem WM-Finale reichen.

Falkland-Banner unter Untersuchung

Eine der zentralen Untersuchungen bezieht sich auf Argentiniens 2:1-Halbfinalsieg über England in Atlanta. Nachdem sie einen dramatischen Comeback-Sieg besiegelt hatten, feierten mehrere argentinische Spieler, indem sie ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas Son Argentinas“ („Die Falklandinseln sind argentinisch“) zeigten.

Laut GiveMeSport ist die FIFA der Ansicht, dass die Aktion gegen Artikel 13 ihres Disziplinarreglements verstoßen haben könnte, der die Nutzung von Fußballspielen für politische oder unsportliche Demonstrationen untersagt.

Die Untersuchung des Weltverbandes geht jedoch über das Banner selbst hinaus. In einer Erklärung bestätigte die FIFA, dass sie auch mehrere andere mutmaßliche Vergehen Argentiniens während des Turniers prüft.

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Die Erklärung lautet:

angesichts diskriminierender Gesänge und Gesten, verspäteter Anstöße, Nichteinhaltung von Spiel- und Sicherheitsprotokollen, der Anzeige unangemessener Botschaften durch das Team und die Zuschauer und des Werfens von Gegenständen durch Zuschauer im Zusammenhang mit mehreren Spielen der argentinischen Nationalmannschaft

Diese Vorwürfe könnten Verstöße gegen die Artikel 14 (Fehlverhalten der Mannschaft), 15 (Diskriminierung) und 17 (Ordnung und Sicherheit bei Spielen) des FIFA-Disziplinarreglements darstellen.

Spieler drohen Anklagen nach Final-Tumult

Die FIFA hat auch separate Disziplinarverfahren wegen der chaotischen Szenen eingeleitet, die auf Spaniens 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Argentinien im WM-Finale in New Jersey folgten.

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Fünf Personen wurden wegen der Konfrontation nach dem Spiel angeklagt, wobei sowohl Spieler als auch Mitglieder des argentinischen Trainerstabs zu den Untersuchten gehören.

Boca Juniors-Mittelfeldspieler Leandro Paredes sieht sich den schwerwiegendsten Vorwürfen gegenüber, da er wegen dreifacher Körperverletzung angeklagt wurde, nachdem er den spanischen Mittelfeldspieler Gavi während des Tumults angeblich zu Boden gestoßen hatte.

Atletico Madrid-Verteidiger Nahuel Molina wurde wegen zweifacher Körperverletzung angeklagt, während Thiago Almada, Argentiniens Assistenztrainer Roberto Ayala und Gavi jeweils wegen unsportlichen Verhaltens angeklagt wurden.

Laut GiveMeSport waren auch Mitglieder des argentinischen Trainerstabs, darunter der ehemalige Inter Mailand-Verteidiger Walter Samuel, Berichten zufolge an der Konfrontation beteiligt.

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Martinez-Vorfall noch nicht untersucht

Obwohl später Aufnahmen auftauchten, die zeigten, wie Manchester United-Verteidiger Lisandro Martinez Gavi während der Szenen nach dem Spiel ins Gesicht schlug, hat die FIFA noch kein Disziplinarverfahren bezüglich dieses spezifischen Vorfalls eingeleitet.

Das Disziplinarkomitee des Weltverbandes wird nun die verfügbaren Beweise prüfen, bevor es entscheidet, ob Sanktionen gegen den argentinischen Fußballverband, die beteiligten Spieler oder Mitglieder des Trainerstabs verhängt werden sollen. Mögliche Strafen könnten Sperren, Geldstrafen oder andere Disziplinarmaßnahmen umfassen, abhängig von den Feststellungen des Komitees.

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