Max Verstappens Privatjet wurde am Dienstag bei einem außerplanmäßigen Zwischenstopp in Salzburg verfolgt, mitten in einem Familien-Sommerurlaub, den der Red-Bull-Pilot zwischen Monaco und Sardinien verbracht hat.
Die Maschine flog von ihrem Heimatstandort in Nizza nach Sardinien, wo Verstappens Yacht „Unleash the Lion“ vor Anker liegt, und flog anschließend weiter nach Österreich. In Salzburg befindet sich die Red-Bull-Zentrale.
Der Umweg dauerte gerade lange genug für einen kurzen Besuch, bevor der Jet kehrtmachte und noch am selben Abend zurück ans Mittelmeer flog, wie aus Flightradar24-Daten hervorgeht, über die GPBlog berichtete. Nach Informationen von GPBlog war Verstappen selbst nicht an Bord.
Piquet hatte in den Tagen zuvor auf Instagram Beiträge aus Monaco geteilt, wo die Familie mit Verstappen und ihrer jüngeren Tochter Lily den siebten Geburtstag ihrer Tochter Penelope feierte. Die öffentlich sichtbare Version von Verstappens Sommer waren Rollschuhe und Strandfotos. Die Version aus dem Flight-Tracking wies nach Österreich.
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Ein neues Angebot, ohne die Klausel
Der Zwischenstopp in Salzburg fällt in eine Zeit, in der die Spekulationen um Verstappens Zukunft anhalten. Die Bild berichtet, dass Red Bull eine Vertragsverlängerung für Verstappen bis Ende 2029 vorbereitet, mit einer Gehaltserhöhung zusätzlich zu seinem derzeitigen Grundgehalt von rund 65 Millionen Euro pro Jahr und mit der entscheidenden Änderung, dass seine bestehende Ausstiegsklausel gestrichen wird.
Das Angebot liegt bei seinem Management, und der Fahrer hat es weder angenommen noch abgelehnt.
Genau diese Klausel ist der Grund, warum jede Bewegung des Jets zählt. Verstappens bestehender Vertrag läuft bis 2028, erlaubt ihm aber den Absprung, falls er zur Sommerpause nicht unter den Top zwei der Fahrerwertung steht.
Nach dem Großen Preis von Großbritannien rutschte er offiziell aus dieser Position, und derzeit liegt er auf Rang sechs. Bis Oktober hat er Zeit, den Ausstieg auszulösen.
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Verstappen war bereits im Juni persönlich in Salzburg, für ein Treffen mit seinem Manager Raymond Vermeulen und den Red-Bull-Verantwortlichen Mark Mateschitz, Oliver Mintzlaff und Chalerm Yoovidhya. Worüber gesprochen wurde, ist nie bekannt geworden.
Red Bull „extrem verärgert“
Der Red-Bull-Führung gefällt das Warten gar nicht. Die niederländische Zeitung De Limburger schreibt in einem von Yahoo Sports zitierten Bericht, Aktionäre und Topmanagement seien „extrem verärgert, dass Verstappen sie erneut hinhält“, nachdem sie eine gewisse Dankbarkeit erwartet hatten, da er in ihren Farben „Hunderte Millionen“ verdient habe.
Verstappen führte 2024 und 2025 Gespräche mit Mercedes und wechselte nicht.
In dieser Woche berichtete GPBlog, dass Verstappen und Toto Wolff im zweiten Jahr in Folge gemeinsam im Urlaub abgelichtet wurden.
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Manager Vermeulen hat öffentlich bekräftigt, dass sein Fahrer Red Bull treu bleibt. Verstappen selbst hat sich zum Vertrag nicht geäußert.
Die Frist zum Auslösen der Ausstiegsklausel läuft im Oktober ab. Red Bull wartet auf eine Antwort, die man bereits zu haben glaubte.
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