Cole Palmer könnte laut der Manchester Evening News noch immer einen Weg zurück nach Manchester haben. Das Blatt berichtet, dass ein Wechsel nach Old Trafford zu machen wäre, wenn der englische Angreifer darauf drängen würde.
Die Zeitung stellt den Transfer als „erledigt, wenn er es will“ dar und verweist auf Palmers eigenen Willen als das fehlende Puzzleteil, nicht auf einen Durchbruch bei den Gesprächen zwischen den Klubs. Bestätigt wurde zur Situation bislang nichts, weder von Chelsea noch von Manchester United noch von Palmer selbst.
Palmers öffentliche Botschaft an Santos
Der Nebenschauplatz, den die Manchester Evening News aufgreift, ist Andrey Santos. Der brasilianische Mittelfeldspieler vollzog Mitte Juli seinen 48-Millionen-Pfund-Wechsel von Chelsea zu Manchester United, dazu kommen weitere 2 Millionen Pfund an Boni und eine Weiterverkaufsklausel von 10 Prozent. Kurz danach erzählte er Journalisten, Palmer habe sich bei ihm gemeldet.
„Ich habe eine Nachricht von Cole [Palmer] bekommen, er hat mir geschrieben, weil er hier geboren ist und alles hier kennt“, sagte Santos.
Lesen Sie auch: Doornbos rechnet mit Verstappens Vertragsentscheidung beim letzten Niederlande-GP in Zandvoort
„Er wünschte mir alles Gute für mich und meine Karriere, sagte, ich hätte das verdient, und noch vieles mehr. Ich freue mich riesig, hier in Manchester bei meinen neuen Mitspielern zu sein.“
Palmer meldete sich auch öffentlich unter Uniteds Ankündigung zu Wort und postete „Was für ein Spieler! Viel Glück, Bruder“ mit einem roten Herz-Emoji. Er wuchs in Wythenshawe im Süden Manchesters als United-Fan auf und hat daraus nie einen Hehl gemacht.
Chelseas Haltung hat sich nicht verändert
Das Hindernis liegt am anderen Ende des Deals. Chelsea hat wiederholt signalisiert, dass Palmer nicht zum Verkauf steht.
Als die Spekulationen im Januar erstmals hochkochten, erklärte Cheftrainer Liam Rosenior gegenüber Journalisten, der englische Nationalspieler sei „unantastbar“ und fühle sich an der Stamford Bridge wohl. Das Gerede sei „aus dem Nichts gekommen“, fügte er hinzu.
Lesen Sie auch: Drei FIFA-Anklagen gegen Paredes, doch ein Rücktritt wäre kein sauberer Ausweg
Die Position von BlueCo ist seither nicht weicher geworden. Berichten aus dem Mai zufolge lehnten Chelseas Eigentümer entschieden ab, überhaupt über einen Verkauf an United nachzudenken. Palmer ist nach seiner Ankunft von Manchester City im Jahr 2023 bis 2033 an den Klub gebunden.
Die eine Bedingung
Die Bedingung, die der Bericht der Manchester Evening News nennt, heißt Palmer, nicht Ablösesumme.
Solange sich der 24-Jährige öffentlich zu Chelsea bekennt, räumt die Zeitung in ihrer eigenen Darstellung ein, dass kein Wechsel zustande kommen kann, so aufgeschlossen United einem zurückkehrenden Jugendfan auch gegenüberstünde.
Andere Medien haben im Laufe des Sommers weitere Knackpunkte ins Spiel gebracht. Chelsea-Legende Joe Cole deutete an, jeder Abschied wäre „von der Champions League abhängig“, während andernorts berichtet wurde, Palmer würde angesichts der Rolle von Bruno Fernandes in der Mannschaft von United Zusicherungen zur Einsatzzeit einfordern.
Lesen Sie auch: Sir Alex Ferguson lehnte Zlatan Ibrahimović aus einem überraschenden Grund ab
Vorerst bleibt Palmer ein Chelsea-Spieler, und Santos hat an seiner Stelle den prominenten Sommer-Wechsel von der Stamford Bridge nach Old Trafford übernommen.
Lesen Sie auch: Roc Nation attackiert „gefälschte und schädliche“ Berichte mitten im Vinícius-Wirbel



