FIFA-Präsident Gianni Infantino steht vor einem schwierigen Weg zur Wiederwahl, da das Vertrauen der Fußballwelt in seine Führung Berichten zufolge vor der Präsidentschaftswahl im März 2027 schwindet. Ein turbulenter Juli 2026, geprägt durch das umstrittene FIFA Forward Enterprise (FFE) und dessen späteren Rückzug, sowie Versuche, Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, hat Rufe nach seinem Rücktritt befeuert, sogar vom neu gewählten Premierminister des Vereinigten Königreichs.
Trotz des wachsenden Drucks kündigte der Schweizer Funktionär seine Absicht an, sich auf dem FIFA-Kongress am 30. April in Vancouver, Kanada, vor der Weltmeisterschaft 2026 zur Wiederwahl zu stellen. Doch der nächste Wahlzyklus, der auf einer Vierjahresbasis stattfindet, rückt nun fest in den Mittelpunkt.
Der Kongress in Rabat und ein entscheidender Zeitplan
Der nächste FIFA-Kongress, der die Präsidentschaftswahl umfassen wird, ist für den 18. März 2027 in Rabat, Marokko, angesetzt. Die Wahl des Austragungsortes ist bemerkenswert, da Marokko die Weltmeisterschaft 2030 gemeinsam mit Portugal und Spanien ausrichten wird. Die nordafrikanische Nation hat auch kürzlich ihre Fußball-Referenzen durch Initiativen wie die Ausrichtung von CAF Excellence Center-Programmen und einen tiefen Vorstoß bei der Weltmeisterschaft 2026 gestärkt.
Der Wahlprozess erstreckt sich effektiv über ein Jahr, von einem FIFA-Kongress zum nächsten. Potenzielle Kandidaten, einschließlich Infantino, müssen einen kritischen Zeitplan einhalten, um ihren Platz auf dem Stimmzettel zu sichern.
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Den Nominierungsprozess meistern
Die Frist für Kandidaten, eine formelle Nominierung für das Präsidentenamt einzureichen, ist der 18. November 2026. Dieses Datum liegt typischerweise etwa vier Monate vor der Wahl selbst. Um sich zu qualifizieren, müssen Kandidaten mehrere Schlüsselanforderungen erfüllen:
- Erhalten Sie schriftliche Unterstützung von fünf FIFA-Mitgliedsverbänden.
- Stellen Sie sicher, dass jeder Mitgliedsverband nur einen Kandidaten unterstützt.
- Nachweisen, dass sie in mindestens zwei der fünf Jahre vor ihrer Präsidentschaftskandidatur „eine aktive Rolle im Verbandsfußball gespielt“ haben. Diese aktive Rolle kann innerhalb eines Mitgliedsverbandes oder eines FIFA-Komitees ausgeübt worden sein.
Sobald eine Nominierung eingereicht wurde, werden die Kandidaten obligatorischen Integritäts- und Zulässigkeitsprüfungen unterzogen. Diese entscheidenden Bewertungen werden vom unabhängigen FIFA-Prüfungsausschuss durchgeführt. Erst nach Genehmigung durch diesen Ausschuss werden die Präsidentschaftskandidaten von der FIFA offiziell bekannt gegeben.
Da das Vertrauen der Fußballgemeinschaft in die aktuelle Führung „zerbröselt“ ist, laut GIVEMESPORT, ist die Wahl 2027 in Rabat dazu bestimmt, ein entscheidender Moment für die zukünftige Ausrichtung der globalen Fußballverwaltung zu werden.
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