Frisch nach ihrem Triumph in der Premier League startete Arsenal in ein ambitioniertes Sommer-Transferfenster und visierte über 20 Spieler von Top-Clubs wie Real Madrid, Atletico Madrid, Chelsea und Tottenham an. Obwohl die Gunners mehrere wichtige Neuzugänge sicherten, blieben ihre Bemühungen um hochkarätige Angreifer wie Vinicius Jr und Julian Alvarez letztendlich erfolglos, was eine komplexe Rekrutierungsphase für den Meister verdeutlichte.
Wichtige Neuzugänge und der Preis des Ehrgeizes
Sportdirektor Andrea Berta, dem zugeschrieben wird, Arsenal zum ersten Ligatitel seit 22 Jahren verholfen zu haben, beaufsichtigte erhebliche Investitionen. Die bemerkenswerteste Akquisition des Clubs war Bruno Guimaraes, der für 75 Millionen Pfund von Newcastle United verpflichtet wurde. Guimaraes, der im November 29 wird, stößt zu einem Kader, der auch die Ankunft von Ezri Konsa sah, Manager Mikel Artetas bevorzugtem Defensivziel. Nachdem ein anfängliches Angebot von 40 Millionen Pfund abgelehnt worden war, wurde ein Deal für Konsa schließlich für 51 Millionen Pfund plus 4 Millionen Pfund an Boni vereinbart, besiegelt durch die Eigentümer beider Clubs.
Die kombinierte Ablösesumme für Guimaraes und Konsa erreichte 126 Millionen Pfund, wobei beide Spieler bis zum Ende der nächsten Saison 30 Jahre alt sein werden. Weitere bemerkenswerte Neuzugänge waren Christos Tzolis, ein 24-jähriger Flügelspieler vom Club Brügge in einem Deal im Wert von rund 35 Millionen Pfund, und Illan Meslier, der ablösefrei wechselte. Arsenal machte auch Piero Hincapies Leihvertrag dauerhaft. Der Club hatte auch andere Mittelfeldoptionen wie Alex Scott und Amadou Onana geprüft, wobei letzterer bei der Weltmeisterschaft eine schwere Knieverletzung erlitten hatte.
Hochkarätige Fehlschläge: Vinicius Jr, Alvarez und Rogers
Trotz der erheblichen Ausgaben erlebte Arsenal erhebliche Rückschläge bei der Suche nach einem Top-Angreifer. Der Club glaubte aufrichtig, eine realistische Chance auf die Verpflichtung von Vinicius Jr zu haben, und war sogar bereit, eine britische Rekordablöse und eines der lukrativsten Vergütungspakete in der Geschichte der Premier League zu finanzieren. Der Brasilianer unterzeichnete jedoch letztendlich einen neuen langfristigen Vertrag bei Real Madrid.
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Ähnlich zeigte Julian Alvarez von Atletico Madrid wenig Neigung, zu Arsenal zu wechseln, und zog Berichten zufolge Barcelona vor. Atletico weigerte sich jedoch, Alvarez an seinen La-Liga-Rivalen zu verkaufen, was dazu führte, dass der Spieler blieb, obwohl sein Verhältnis zum Club laut BBC Sport auf einem „Allzeittief“ war. Ein weiteres wichtiges Ziel, Morgan Rogers, wurde von Aston Villa ursprünglich mit 100 Millionen Pfund bewertet, während Arsenals Bewertung bei 80 Millionen Pfund lag. Nach Elliot Andersons 116-Millionen-Pfund-Wechsel zu Manchester City erhöhte Villa Rogers‘ Bewertung auf 120 Millionen Pfund. Chelsea sicherte sich Rogers letztendlich für 117 Millionen Pfund, wobei Arsenal sich weigerte, das Angebot zu matchen. Die Gunners bewunderten auch Chelsea-Stürmer Joao Pedro, aber er wurde als unverkäuflich eingestuft.
Ein Wandel zum Spielerhandelsmodell
Der Sommer markierte auch eine bedeutende Wende hin zu einem „Spielerhandelsmodell“ für Arsenal, das darauf abzielt, Nachhaltigkeit und die Einhaltung finanzieller Vorschriften zu gewährleisten. Die Abgänge von Schlüsselspielern generierten erhebliche Einnahmen, wobei Gabriel Martinellis 60-Millionen-Pfund-Transfer zu Al-Hilal Arsenals Rekordabgang wurde, einschließlich einer Weiterverkaufsbeteiligung. Insgesamt sicherten die Verkäufe von Martinelli, Leandro Trossard (der für mindestens 15 Millionen Pfund zu Besiktas wechselte), Gabriel Jesus, Christian Norgaard, Jakub Kiwior, Fabio Vieira und Karl Hein dem Club rund 114 Millionen Pfund.
Der Club prüfte auch einen möglichen 80-Millionen-Pfund-Abgang für Myles Lewis-Skelly, obwohl Manchester United seine Bewertung als zu hoch ansah. Arsenal weigerte sich, Ethan Nwaneri dauerhaft zu verkaufen, und verlieh ihn stattdessen für eine Saison an Borussia Dortmund mit einer Rückholoption im Januar. Die Gesamtaktivitäten führten dazu, dass Arsenal in 12 Monaten fast 450 Millionen Pfund ausgab, wie Sami Mokbel für BBC Sport am 5. September 2026 berichtete.
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