Der argentinische Trainer unterzeichnete im August eine Vertragsverlängerung, die ihn bis zum Turnier 2030 in Marokko, Portugal und Spanien im Amt hält und ihm nach der hastigen Vorbereitung auf die Heimausgabe einen vollen Vierjahreszyklus verschafft.
„Die Schlagzeile muss ein neuer Anfang sein, ein Neustart“, sagte Pochettino Reportern Anfang dieser Woche in einer Gesprächsrunde.
„Das Projekt ist 2030. Das muss unser Ziel sein.“
Pochettino bestätigte, dass der 26-köpfige Kader für den Lehrgang am 17. September benannt wird, neun Tage bevor das Team im Inter&Co Stadium in Orlando auf Peru trifft. Anpfiff am 26. September ist um 16:30 Uhr Ortszeit.
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Eine Mischung aus Erfahrung und Jugend
Pochettino sagte, der Kader werde etablierte Namen mit der nachrückenden Spielergeneration verbinden, und beschrieb das Herbstfenster als Chance zu erkennen, wer Teil des vierjährigen Wegs bis 2030 sein könne.
„Der nächste Lehrgang wird eine Gelegenheit sein, Spieler hereinzuholen, die in diesen vierjährigen Prozess eingebunden werden können, mit der Möglichkeit, 2030 in bester Verfassung anzukommen“, sagte er.
Er unterstrich zudem den Ton, den er von der ersten Einheit an setzen will.
„Wir müssen eine Gruppe von Spielern formen, die professionell auftritt und so konkurriert, wie wir es von ihnen erwarten.“
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Vier Städte, vier Gegner
Nach Orlando geht es weiter im Energizer Park in St. Louis am 29. September gegen Chile, im State Farm Stadium in Glendale am 3. Oktober gegen Mexiko und zum Abschluss im Allianz Field in St. Paul am 6. Oktober gegen Kanada. Der Anpfiff dieser drei Partien erfolgt jeweils um 19 Uhr Ortszeit.
Die Duelle mit Mexiko und Kanada, den beiden Co-Gastgebern des Turniers 2026, sind die brisantesten Punkte in einem Programm, das ansonsten auf Experimente angelegt ist. Es ist Pochettinos erste Gelegenheit seit Juli zu prüfen, wer in einen Kader passt, den er lieber neu aufbauen als wiederherstellen will.
Die Messlatte, die er beim Sommerturnier gelegt hat, liegt nicht niedrig. Seine US-Auswahl gewann zum ersten Mal seit 2002 eine K.-o.-Partie bei einer WM, bevor sie am 6. Juli in Seattle mit 1:4 gegen Belgien verlor.
Die 26-köpfige Kaderliste wird von US Soccer am 17. September erwartet.
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