Robert Lewandowski

Robert Lewandowski wird nominiert, während eine eklatante Nichtberücksichtigung im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht

Polen hat seinen Kader für vier Spiele in der Nations League bekannt gegeben, doch die Abwesenheit eines der vielversprechendsten Nachwuchsspieler des Landes ist schnell zum Hauptgesprächsthema geworden.

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Der polnische Nationaltrainer Jan Urban hat den Spekulationen um Robert Lewandowski ein Ende gesetzt, indem er den erfahrenen Stürmer in seinen aktuellen Kader berufen hat. Die Entscheidung, den 19-jährigen Bartosz Mazurek nicht zu berücksichtigen, hat jedoch fast ebenso viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen wie die Rückkehr des Kapitäns.

Mazurek hat seit seinem Wechsel ins Ausland einen vielversprechenden Start hingelegt und galt als aussichtsreicher Kandidat für seine erste Berufung in die A-Nationalmannschaft. Stattdessen hat Urban auf mehrere andere junge Spieler zurückgegriffen, während sich Polen auf eine ungewöhnlich anspruchsvolle Serie von vier Nations-League-Spielen in nur elf Tagen vorbereitet.

Lewandowski wurde trotz Bedenken hinsichtlich seiner Belastung in den Kader aufgenommen

Es bestand kaum Zweifel daran, dass Lewandowski nominiert werden würde, doch es bleibt unklar, in welchem Umfang Urban den Stürmer von Chicago Fire während der Länderspielpause einsetzen will.

„Robert kommt, er wird bei uns sein, aber wir wissen nicht, was während des Trainingslagers passieren wird“, sagte Urban laut einem Zitat von „Przegląd Sportowy Onet“.

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Der Trainer hat bereits deutlich gemacht, dass Lewandowski nicht alle vier Spiele bestreiten wird. Es wird erwartet, dass die Einsatzzeit des polnischen Kapitäns sorgfältig dosiert wird, bevor er in die Vereinigten Staaten zurückkehrt.

Karol Świderski, Adrian Benedyczak und Mateusz Żukowski sind die weiteren Stürmer im Kader. Karol Czubak wurde nicht berücksichtigt, obwohl er fünf Tore in der Ekstraklasa und ein weiteres im polnischen Pokal erzielt hat.

Aufstrebender Star nach beeindruckendem Start nicht berücksichtigt

Am auffälligsten ist die Abwesenheit von Mazurek, der bei Red Bull Salzburg bereits schnell Eindruck hinterlassen hat. Der 19-Jährige hat in dieser Saison zwei Tore und zwei entscheidende Vorlagen verbucht, darunter eine beeindruckende Leistung kurz vor der Bekanntgabe des Kaders.

Seine Leistungen hatten zu wachsenden Erwartungen hinsichtlich einer Berufung in die A-Nationalmannschaft geführt, doch Urban hat entschieden, dass der Mittelfeldspieler noch warten muss.

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Auch Marcel Reguła wurde trotz seiner Leistungen für Zagłębie Lubin und die polnische U21-Nationalmannschaft nicht berücksichtigt. Der Mittelfeldspieler erzielte in sieben EM-Qualifikationsspielen auf Jugendebene zwei Tore und lieferte eine Vorlage.

Oskar Pietuszewski wäre ebenfalls eine Option gewesen, doch eine immer wiederkehrende Muskelverletzung machte einen Einsatz unmöglich. Urban erklärte, Polen wolle bei dem 18-Jährigen, der sich derzeit beim FC Porto erholt, keine unnötigen Risiken eingehen.

Auch die erfahrenen Torhüter Łukasz Skorupski und Bartłomiej Drągowski fehlen; stattdessen wurden Marcin Bułka, Kamil Grabara und Mateusz Kochalski nominiert.

Urban bietet neuen Gesichtern Chancen

Urban hat sich noch nicht vollständig von den Nachwuchsspielern abgewendet. Wiktor Nowak wurde für seinen hervorragenden Start bei Slavia Prag belohnt, wo er in dieser Saison in neun Einsätzen fünf Tore erzielt und eine Vorlage gegeben hat.

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Der 21-jährige Mittelfeldspieler könnte nun sein Debüt in der A-Nationalmannschaft geben. Auch Wojciech Mońka, Verteidiger bei Lech Posen, wartet auf seinen ersten Einsatz, nachdem er in den Kader berufen wurde.

Benedyczak kehrt mehr als drei Jahre nach seiner ersten Berufung in die A-Nationalmannschaft zurück. Der Stürmer kam bei diesem ersten Einsatz nicht zum Einsatz, und später wurde ihm eine weitere Chance durch eine Verletzung verwehrt. Vier Tore und eine Vorlage für Kasimpasa haben ihm nun eine neue Chance eingebracht.

Auch Tymoteusz Puchacz und Kacper Urbański kehren zurück, während etablierte Spieler wie Jan Bednarek, Matty Cash, Jakub Kiwior, Piotr Zieliński und Nicola Zalewski weiterhin Teil von Urbans Plänen sind.

Vier Spiele werden die Breite des polnischen Kaders auf die Probe stellen

Der polnische Fußballverband hat den 26-köpfigen Kader für die Spiele gegen Bosnien und Herzegowina, Schweden und Rumänien bekannt gegeben.

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Polen empfängt am 25. September Bosnien und Herzegowina in Warschau, bevor es drei Tage später nach Solna reist, um dort gegen Schweden anzutreten. Am 2. Oktober ist dann Rumänien zu Gast in Warschau, und Polen beendet die Länderspielpause am 5. Oktober mit einem Spiel gegen Bosnien und Herzegowina in Zenica.

Dieser Spielplan wird Urban dazu zwingen, seine Spieler zu rotieren, insbesondere im Angriff. Lewandowski mag zwar weiterhin der größte Name auf der Liste sein, doch die vier Spiele in Folge könnten Nowak, Mońka und Benedyczak die Chancen bieten, die Mazurek – zumindest vorerst – verwehrt geblieben sind.

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