Dieser Widerspruch bildet den stillen Kern, wie United mit der Zukunft seines 32-jährigen Kapitäns umgeht. Offiziell heißt es, dass Fernandes bleibt, doch jüngste Berichte beziffern seinen Preis mit 50 bis 60 Millionen Euro, umgerechnet rund 51 Millionen Pfund.
Das Urteil von Juventus zu dieser Summe kam vom italienischen Portal TuttoJuve, das zu dem Schluss kam, dass die geforderte Ablöse ein ernsthaftes Angebot kaum möglich machen würde.
Der Serie-A-Klub galt bislang als konkretester der europäischen Interessenten um den Mittelfeldspieler.
Fernandes tendiert zu einer Vertragsverlängerung
Der Spieler drängt nicht auf einen Abgang. Fernandes ist offen für eine Vertragsverlängerung, anstatt seinen aktuellen Vertrag auslaufen zu lassen, der 2027 endet und United eine Option auf ein weiteres Jahr einräumt.
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Sein Alter und sein Gehalt, als Topverdiener bei United, sind die wichtigsten Hürden für eine neue Einigung, nicht etwa ein Wechselwunsch.
Milan, Galatasaray und Interessenten aus Saudi-Arabien bleiben im Rennen
Das Projekt von Juventus hätte Fernandes mit Benjamin Sesko zusammengeführt in dem, was die Gazzetta dello Sport einen ambitionierten Doppelschlag am Ende der Saison 2026/27 nannte. Der italienische Klub beobachtet Seskos schwachen Saisonstart bei United, wo der 23-jährige slowenische Stürmer in dieser Saison zweimal getroffen hat, nach 12 Toren in 32 Einsätzen in seiner Debütsaison.
Auch der AC Mailand hat Fernandes beobachtet, und Galatasaray bemühte sich während des Sommer-Transferfensters um den Mittelfeldspieler. Auch Klubs aus der Saudi Pro League beobachten die Situation.
Winter-Transferfenster als nächster Prüfstein
Fernandes‘ aktueller Vertrag läuft bis Sommer 2027, wobei United eine Option auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr hält. Die Gespräche zwischen Spieler und Klub über eine Vertragsverlängerung sollen sich inzwischen einer Lösung nähern, wobei das Winter-Transferfenster der nächste Zeitpunkt wäre, zu dem ein Angebot von außen eintreffen könnte.
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