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Sinner kämpft sich zurück und baut historische Serie in Miami aus

Laut BBC Sport setzte sich Jannik Sinner bei den Miami Open mit 7,5 7,6 (7,4) gegen Alex Michelsen durch und verlängerte damit eine beeindruckende Erfolgsserie, die aktuell neue Maßstäbe im Herrentennis setzt.

Der italienische Weltranglistenzweite hat nun 28 Sätze in Folge bei ATP Masters 1000 Turnieren gewonnen und damit den bisherigen Rekord von Novak Djokovic übertroffen.

Ein comeback das das spiel prägte

Trotz des Ergebnisses in zwei Sätzen war die Partie alles andere als eindeutig. Nach dem Gewinn des ersten Satzes geriet Sinner im zweiten Durchgang mit 5,2 in Rückstand, als Alex Michelsen zunehmend Druck aufbaute.

Sinner reagierte jedoch abgeklärt, schaffte das Rebreak im entscheidenden Moment und erzwang ein Tie Break. Dort behielt er die Kontrolle und sicherte sich den Sieg mit einer Mischung aus Präzision und mentaler Stärke.

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Seine Fähigkeit, schwierige Situationen im Match zu drehen, ist zu einem zentralen Merkmal seines Erfolgs geworden.

Dominanz über mehrere turniere hinweg

Sinners Serie reicht über Miami hinaus und basiert auf Turniersiegen in Indian Wells in diesem Monat sowie in Paris im vergangenen November, wo er jeweils keinen Satz abgab.

Diese Konstanz auf höchstem Niveau zeigt einen Spieler in Topform, der kraftvolles Grundlinienspiel mit kluger Entscheidungsfindung kombiniert.

Entwicklungen im frauenwettbewerb

Auch im Frauenturnier spitzt sich die Lage zu. Coco Gauff trifft im Viertelfinale auf Belinda Bencic.

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Karolina Muchova hat sich bereits einen Platz im Halbfinale gesichert, nachdem sie Victoria Mboko mit 7,5 7,6 (7,5) besiegte.

Elena Rybakina, an Position drei gesetzt, erreichte mit einem souveränen 6,2 6,2 Sieg gegen Talia Gibson die nächste Runde und trifft nun auf Jessica Pegula.

Der druck steigt in den entscheidenden runden

Mit fortschreitendem Turnierverlauf rückt Jannik Sinner immer stärker in den Fokus als Topfavorit.

Seine Fähigkeit, sowohl konstant zu dominieren als auch in kritischen Momenten zurückzukommen, macht ihn zu dem Spieler, den es zu schlagen gilt, während sich die Frage stellt, ob jemand seinen Lauf stoppen kann.

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Sources: BBC Sport

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