Die 25 besten Torhüter der Fußballgeschichte – das Ranking
Die größten Torhüter werden nicht nur an Paraden gemessen. Sie prägen Epochen, retten ihre Teams in den größten Momenten und entscheiden mit einer einzigen Aktion über Titel oder Niederlagen. Dieses Ranking orientiert sich an denselben Kriterien wie das Original von GiveMeSport über die 25 besten Torhüter der Fußballgeschichte: Langlebigkeit, konstante Weltklasse-Leistungen und Auftritte in Endspielen. Deshalb geht es hier nicht nur um Talent, sondern auch um Beständigkeit, Führungsstärke, Ruhe unter Druck und die Fähigkeit, genau dann zu liefern, wenn es am meisten zählt.
25. Hugo Lloris

Hugo Lloris gehört in diese Top 25, weil er über viele Jahre für Verein und Nationalmannschaft ein Muster an Konstanz war. Bei Tottenham gab er der Mannschaft Stabilität, Erfahrung und zahlreiche wichtige Paraden in einer der stärksten Phasen der jüngeren Vereinsgeschichte. Seine Reflexe, seine Ruhe und seine Verlässlichkeit machten ihn zu einem der besten Torhüter seiner Generation. Der größte Makel in seinem Lebenslauf ist, dass seine Titelsammlung auf Klubebene nicht mit den Namen weiter oben mithalten kann. Trotzdem rechtfertigen der WM-Titel mit Frankreich und seine lange Zeit auf höchstem Niveau seinen Platz ohne Zweifel.
24. Rinat Dasayev

Rinat Dassajew verdient seinen Platz als einer der prägenden Torhüter der 1980er Jahre. Unter dem Spitznamen „Die eiserne Wand“ machte er sich mit spektakulären einhändigen Paraden, starker Athletik und großem Auftreten einen Namen. Für Spartak Moskau war er eine Schlüsselfigur, und auch bei der Europameisterschaft 1988 zeigte er auf höchstem Niveau seine Klasse. Der kleine Nachteil in seiner Wahrnehmung ist, dass viele ihn zuerst mit Marco van Bastens legendärem Volley verbinden und nicht mit seiner sonstigen Brillanz. Das wird seiner Karriere aber nicht gerecht. Auf seinem Höhepunkt war er absolut Weltklasse.
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23. Michel Preud’homme

Michel Preud’homme gehört in dieses Ranking, weil er einer der besten klassischen Shot-Stopper seiner Zeit war. In Belgien war er bereits eine große Figur, ehe er auch bei Benfica mit seinen Reflexen und seiner Mutigkeit beeindruckte. Besonders seine Leistungen bei der Weltmeisterschaft 1994 stärkten seinen Ruf noch einmal deutlich, als er mit dem Yashin Award ausgezeichnet wurde. Was ihn etwas daran hindert, höher zu stehen, ist die Tatsache, dass seine Teamtitel nicht ganz mit einigen anderen Torhüter-Legenden mithalten. Trotzdem machen seine Konstanz, seine individuelle Klasse und sein Ruf als Ausnahmekeeper seine Platzierung absolut nachvollziehbar.
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22. Walter Zenga

Walter Zenga steht so weit oben, weil seine beste Phase schlicht herausragend war. Er war nicht nur jahrelang Inters Nummer eins, sondern wurde auch mehrfach als bester Torhüter der Welt ausgezeichnet. Seine Stärken lagen in seinem Selbstvertrauen, seinen schnellen Reflexen, seiner Strafraumbeherrschung und seiner Präsenz in großen Spielen. Was ihm im Vergleich zu den absoluten Top-Namen etwas fehlt, ist der ganz große Triumph auf internationaler Bühne oder im wichtigsten Europapokal. Das ändert aber nichts daran, dass er über Jahre hinweg zu den gefürchtetsten und angesehensten Torhütern im Weltfußball gehörte.
21. Peter Shilton

Peter Shilton steht in dieser Liste nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen Langlebigkeit, sondern auch wegen seiner dauerhaften Klasse. Er war ein zentraler Teil der großen Nottingham-Forest-Mannschaft, die zweimal den Europapokal der Landesmeister gewann, und blieb über viele Jahre auch für England eine feste Größe. Seine größten Stärken waren Verlässlichkeit, Konzentration und die Fähigkeit, über verschiedenste Phasen seiner Karriere hinweg konstant auf hohem Niveau zu spielen. Etwas gebremst wird sein Vermächtnis dadurch, dass ihm mit England der ganz große Titel verwehrt blieb. Dennoch bleibt er einer der größten englischen Torhüter aller Zeiten.
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20. Andoni Zubizarreta

Andoni Zubizarreta hat seinen Platz verdient, weil er zu den intelligentesten und abgeklärtesten Torhütern seiner Generation zählte. Er war ruhig am Ball, stark unter Druck und seiner Zeit in manchen Aspekten voraus, vor allem im Spiel mit dem Fuß. Besonders seine Jahre beim FC Barcelona geben seiner Karriere enormes Gewicht, dazu kommt seine lange und bedeutende Rolle in der spanischen Nationalmannschaft. Was ihm im Vergleich zu einigen anderen fehlt, ist der prägende internationale Triumph, der seine Karriere noch größer hätte wirken lassen. Trotzdem machen seine Konstanz und sein modernes Torwartspiel ihn zu einem klaren Top-20-Namen.
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19. Ricardo Zamora

Ricardo Zamora steht in dieser Liste, weil sein Vermächtnis weit über Zahlen hinausgeht. Er war einer der ersten ganz großen Stars des spanischen Fußballs und wurde zu einer solchen Ikone, dass die Trophäe für den besten Torhüter in Spanien bis heute seinen Namen trägt. Seine Stärken waren Mut, Autorität und eine fast mythische Ausstrahlung im Tor. Schwieriger zu bewerten ist natürlich die Tatsache, dass er in einer völlig anderen Fußballzeit spielte, was direkte Vergleiche komplizierter macht. Sein historischer Stellenwert im spanischen Fußball ist aber so groß, dass man ihn in keiner ernsthaften Liste auslassen kann.
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18. Dino Zoff

Dino Zoff steht so weit oben, weil er Ruhe, Disziplin und Führungsstärke über eine außergewöhnlich lange Karriere verkörperte. Sein größter Moment war der WM-Titel 1982 als Kapitän Italiens im Alter von 40 Jahren, eine Leistung, die bis heute einzigartig wirkt. Er war nie der spektakulärste Torhüter, doch gerade seine Kontrolle, seine Stellungsspiel-Qualität und seine Autorität machten ihn so außergewöhnlich. Das einzige echte Loch in seinem Lebenslauf ist der fehlende Triumph im Europapokal der Landesmeister. Auch ohne diesen Titel bleibt Zoff einer der komplettesten und respektiertesten Torhüter der Geschichte.
17. Gilmar

Gilmar gehört in die Top 20, weil er das ruhige und verlässliche Fundament hinter zwei legendären brasilianischen Weltmeisterteams war. In Mannschaften voller offensiver Weltstars wird sein Anteil manchmal unterschätzt, doch er gab Brasilien Sicherheit, Ordnung und Vertrauen in den entscheidenden Momenten. Seine größten Stärken waren Gelassenheit, sauberes Handling und die Fähigkeit, schwierige Situationen einfach aussehen zu lassen. Ein kleiner Nachteil in seiner Wahrnehmung ist, dass er nicht dieselbe individuelle Aufmerksamkeit erhielt wie einige andere große Namen. Trotzdem ist ein Torhüter, der hinter zwei WM-Titeln steht, zwangsläufig Teil jeder solchen Rangliste.
16. Neville Southall

Neville Southall steht so hoch, weil er in seiner besten Zeit einer der beeindruckendsten Torhüter war, die Großbritannien hervorgebracht hat. Er war das Rückgrat einer großartigen Everton-Mannschaft und verband enorme Präsenz mit starken Reflexen und einem kompromisslosen Wettbewerbsgeist. Southall hatte genau die Persönlichkeit, die eine Abwehr stärken und Gegner gleichzeitig einschüchtern konnte. Was ihn daran hindert, noch höher zu stehen, ist vor allem das Fehlen der ganz großen internationalen Bühne und des kontinentalen Rampenlichts. Seine Konstanz und seine Spitzenklasse machen diesen Rang aber mehr als gerechtfertigt.
15. Sepp Maier

Sepp Maier ist Teil dieser Liste, weil er eine der großen Verkörperungen deutscher Verlässlichkeit und Klasse im Tor war. Der „Katze von Anzing“ verdankte er nicht nur seinen Spitznamen, sondern auch seinen Stil: beweglich, mutig und über Jahre hinweg auf höchstem Niveau konstant. Seine Titelsammlung mit Bayern München und der Nationalmannschaft gibt seinem Lebenslauf zusätzlich enorme Schwere. Dass spätere deutsche Torhüter wie Oliver Kahn oder Manuel Neuer im öffentlichen Gedächtnis manchmal präsenter sind, schmälert Maiers Größe nicht. Er bleibt einer der besten Torhüter seiner Zeit und einer der wichtigsten in der deutschen Fußballgeschichte.
14. David Seaman

David Seaman hat seinen Platz verdient, weil er für Arsenal und England über Jahre hinweg Stabilität und Ruhe ausstrahlte. Er machte schwierige Paraden oft unspektakulär, weil sein Stellungsspiel, seine Fangtechnik und seine Souveränität so stark waren. Für viele war er das Sinnbild des verlässlichen Torhüters in der englischen Premier League. Gegen ihn spricht vor allem, dass einige wenige Fehler in großen Momenten stärker im Gedächtnis geblieben sind, als es seiner Gesamtleistung entspricht. Trotzdem bleibt er einer der besten englischen Keeper überhaupt.
13. Dida

Dida steht auf dieser Position, weil er eine prägende Figur einer der großen AC-Milan-Mannschaften der Neuzeit war und bewies, dass Brasilien auch auf der Torwartposition absolute Weltklasse hervorbringen kann. Er war ruhig, elegant und vor allem in der Champions League immer wieder in entscheidenden Momenten zur Stelle. Seine größten Stärken lagen in seiner Gelassenheit, seiner Reichweite und seiner Konzentration in Drucksituationen. Was ihm in der öffentlichen Wahrnehmung manchmal fehlte, war die lautere, dramatischere Ausstrahlung anderer Torhüter. Sportlich ändert das wenig: Seine Qualität und seine Erfolge machen ihn klar zu einem der Großen.
12. Pat Jennings

Pat Jennings steht so weit oben, weil er von nahezu allen geschätzt wurde, die ihn spielen sahen. Er besaß überragende Reflexe, ein ruhiges Temperament und eine scheinbar natürliche Leichtigkeit, die Top-Niveau fast mühelos wirken ließ. Seine Langlebigkeit und sein Ansehen im englischen Fußball waren außergewöhnlich, und der Respekt, den er sich erarbeitete, spricht für sich. Der einzige Grund, warum er nicht noch weiter oben steht, ist, dass seine Titelsammlung und seine ganz großen internationalen Momente im Vergleich zu einigen anderen etwas weniger eindrucksvoll sind. Seine Klasse als Torhüter steht dennoch außer Frage.
11. Thibaut Courtois

Thibaut Courtois ist in dieser Liste, weil sein Karrierehöhepunkt zu den stärksten gehört, die man bei einem modernen Torhüter gesehen hat. Er vereint enorme körperliche Präsenz mit Beweglichkeit, schnellen Reaktionen und einer außergewöhnlichen Stärke in Eins-gegen-eins-Situationen. Seine vielleicht größte Stärke ist, dass er auf den allergrößten Bühnen bereits einige der prägendsten Torwartleistungen der letzten Jahre geliefert hat. Der einzige Grund, weshalb er nicht höher steht, ist, dass sein Gesamtvermächtnis im Vergleich zu den bereits zurückgetretenen Legenden noch nicht vollständig abgeschlossen ist. An seiner Klasse ändert das nichts.
10. Gordon Banks

Gordon Banks eröffnet die Top 10, weil er große Klasse mit einem der berühmtesten Saves der Fußballgeschichte verbindet. Als Weltmeister mit England und Schützer eines legendären Tores gegen Pelé schuf er Momente, die bis heute Teil des Fußballs sind. Seine Stärken waren Reflexe, Kraft, Konzentration und die Fähigkeit, in den größten Momenten vollkommen ruhig zu bleiben. Einen echten Makel in seinem Profil gibt es kaum, außer dass die Konkurrenz an der Spitze dieser Liste außergewöhnlich ist. Für England bleibt Banks einer der ultimativen Maßstäbe auf dieser Position.
9. Alisson Becker

Alisson Becker steht auf Rang neun, weil er Liverpool nach seiner Ankunft sofort ein neues Niveau im Tor gab und sich schnell als einer der komplettesten Torhüter des modernen Fußballs etablierte. Er bringt Weltklasse im Eins-gegen-eins, Ruhe am Ball und ein Passspiel mit, das weit über klassisches Torwartspiel hinausgeht. Seine vielleicht größte Stärke ist, dass er nicht nur Tore verhindert, sondern die gesamte Struktur seiner Mannschaft verbessert. Gegen ihn spricht im Vergleich zu einigen Legenden vor allem, dass seine Karriere noch nicht dieselbe Länge erreicht hat. Sein höchstes Niveau war jedoch so stark, dass der Platz in den Top 10 absolut gerechtfertigt wirkt.
8. Edwin van der Sar

Edwin van der Sar verdient Rang acht, weil nur wenige Torhüter Eleganz und Beständigkeit so harmonisch verbunden haben wie er. Er war in verschiedenen Ländern, bei verschiedenen Vereinen und in unterschiedlichen Fußball-Epochen erfolgreich, was viel über seine Intelligenz und Anpassungsfähigkeit aussagt. Seine Stärken lagen in seinem ruhigen Aufbauspiel, seinem Stellungsspiel und seiner beeindruckenden Gelassenheit in großen Partien. Ein kleiner Kritikpunkt ist höchstens, dass er stilistisch nie so explosiv oder dramatisch wirkte wie einige der größeren Persönlichkeiten weiter oben. Seine Klasse und seine Langlebigkeit machen ihn dennoch zu einem der raffiniertesten Torhüter aller Zeiten.
7. Peter Schmeichel

Peter Schmeichel steht auf Rang sieben, weil seine Präsenz im Tor einzigartig war. Er war körperlich dominant, kompromisslos konkurrenzorientiert und in der Lage, spektakuläre Paraden in den größten Spielen zu liefern. Seine größten Stärken waren Reflexe, Strafraumbeherrschung und die Wucht seiner Persönlichkeit, mit der er Spiele und Mitspieler beeinflusste. Ein kleiner Makel in seinem Profil ist, dass sein Stil manchmal chaotischer und aggressiver wirkte als der mancher technisch sauberer Keeper. In Sachen Einfluss, Ausstrahlung und Siegermentalität gehört er aber ohne Frage zu den Allerbesten.
6. Petr Čech

Petr Čech erreicht Rang sechs, weil seine Karriere aus Konstanz, Widerstandskraft und entscheidenden Momenten auf höchstem Niveau bestand. Er war eine der tragenden Säulen der erfolgreichsten Chelsea-Jahre und baute sich über lange Zeit den Ruf eines außerordentlich klugen und verlässlichen Torhüters auf. Seine größten Stärken waren Stellungsspiel, Konzentration und seine Fähigkeit, selbst unter extremem Druck ruhig zu bleiben. Dass er nicht noch höher steht, liegt weniger an Schwächen in seinem eigenen Spiel als an der außergewöhnlichen Qualität der fünf Namen vor ihm. Sein Gesamtwerk zählt dennoch zu den stärksten der modernen Fußballgeschichte.
5. Oliver Kahn

Oliver Kahn ist in den Top fünf, weil kaum ein Torhüter je so viel Intensität auf diese Position gebracht hat wie er. Er war obsessiv, furchtlos, einschüchternd und ein Spieler, der seiner Mannschaft mit purer Willenskraft eine zusätzliche Härte gab. Seine größten Stärken waren Reflexe, Führungsmentalität und eine Aura, die ihn für Bayern München und Deutschland zu einer monumentalen Figur machte. Der eine Punkt, der sein Vermächtnis minimal schmälert, ist, dass sein berühmtester WM-Lauf nicht mit dem Titel endete. An seinem Status als eine der größten Torwart-Persönlichkeiten aller Zeiten ändert das jedoch kaum etwas.
4. Iker Casillas

Iker Casillas steht auf Rang vier, weil sein Lebenslauf voller Titel, großer Paraden und herausragender Leistungen unter maximalem Druck ist. Er war sowohl bei Real Madrid als auch in Spaniens goldener Ära eine Schlüsselfigur und sammelte Erfolge in einer Dichte, die nur wenige erreichen. Seine Stärken waren schnelle Reflexe, Nervenstärke in großen Spielen und ein besonderes Gespür dafür, im entscheidenden Moment da zu sein. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass er in der Luft nicht ganz so dominant war wie einige der körperlich größeren Keeper auf dieser Liste. In puncto Siege, Einfluss und große Momente kann ihm dennoch kaum jemand etwas vormachen.
3. Manuel Neuer

Manuel Neuer steht auf Rang drei, weil er die Position neu definiert hat. Er war nicht nur ein Weltklasse-Torhüter auf der Linie, sondern auch ein revolutionärer Spieler, der das moderne Torwartspiel mit seinem Sweeper-Keeper-Stil nachhaltig veränderte. Seine Stärken waren Antizipation, Mut, Passspiel und die Fähigkeit, große Räume hinter der Abwehr zu kontrollieren. Das Einzige, was seine Karriere etwas komplizierter macht, sind Verletzungen in späteren Jahren, die seine Konstanz phasenweise unterbrochen haben. An seinem Einfluss auf den Fußball ändert das aber nichts: Er hat die Rolle des Torhüters neu geschrieben.
2. Gianluigi Buffon

Gianluigi Buffon steht auf Rang zwei, weil nur wenige Torhüter über so lange Zeit so selbstverständlich großartig waren. Er war Führungsspieler, Weltmeister und über viele Jahre hinweg der Maßstab für Klasse, Beständigkeit und Präsenz im Tor. Seine Stärken waren Stellungsspiel, Konstanz, Autorität und die Fähigkeit, Weltklasse wie etwas völlig Normales aussehen zu lassen. Der eine große Makel in seinem Lebenslauf ist der fehlende Champions-League-Titel, was im direkten Vergleich mit Platz eins durchaus Gewicht hat. Trotzdem bleibt Buffon einer der eindeutig größten Torhüter, die der Fußball je gesehen hat.
1. Lev Yashin

Lew Jaschin steht auf Platz eins, weil kein anderer Torhüter Legende, Einfluss und Anerkennung so eindrucksvoll vereint. Er ist bis heute der einzige Torhüter, der den Ballon d’Or gewonnen hat, und allein das zeigt, wie außergewöhnlich er war. Seine Stärken waren Reflexe, Mut, Strafraumbeherrschung und die Art, wie er das Verständnis der Position selbst verändert hat. Die einzige Schwierigkeit bei seiner Einordnung besteht darin, dass er in einer anderen Ära spielte und viele ihn nur noch aus historischen Erzählungen kennen. Sobald aber Wirkung, Leistungen und Vermächtnis zusammengenommen werden, bleibt Jaschin der größte Torhüter der Fußballgeschichte.
