Álvarez ist am Montag am Trainingsgelände von Atlético in Majadahonda wieder zu seinen Teamkollegen gestoßen und hat damit eine verlängerte Pause nach der WM beendet. Simeone befand sich noch im Urlaub, als der Stürmer eintraf, und das von Álvarez gewünschte Gespräch wurde verschoben, eine Verzögerung, die ihn Berichten zufolge frustriert habe.
Der Cheftrainer hat inzwischen die Trainingseinheiten wieder übernommen, und das Gespräch, um das sich Álvarez bemüht, wird nun in den kommenden Tagen erwartet. Laut SPORT will der Stürmer dort seine Position formell klarstellen: Er will gehen, und er will zu Barcelona wechseln.
Eine private Bitte, keine öffentliche Rebellion
Álvarez‘ Vorgehen, wie SPORT berichtet und wie spanische und internationale Medien es aufgreifen, besteht darin, sein Anliegen privat vorzubringen und nicht über öffentliche Erklärungen oder eine Trainingsverweigerung. Seine Berater haben Barcelonas Sportdirektor Deco bereits mitgeteilt, dass der Spieler bereit sei, den Druck so lange zu erhöhen, bis Atlético Gespräche aufnimmt.
Ein Vorstoß Barcelonas wurde bereits abgelehnt. Ein Angebot über 100 Millionen Euro ging Anfang des Sommers ein und wurde rundheraus zurückgewiesen, wobei Atlético jede Verhandlung ablehnte und auf eine Ausstiegsklausel über 500 Millionen Euro in einem Vertrag verwies, der bis 2031 läuft.
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Der katalanische Klub sei Berichten zufolge bereit, sein Angebot zu erhöhen, sollte Atlético die Tür öffnen, habe aber nicht die Absicht, sich der Summe der Ausstiegsklausel anzunähern.
Yamals offene Einladung
Lamine Yamal hat seine Position am 30. Juni im WM-Quartier Spaniens in Chicago öffentlich gemacht.
„Er ist ein großartiger Spieler; wenn er kommt, empfangen wir ihn mit offenen Armen“, sagte Yamal im spanischen Radio.
Anfang des Monats gab er einem Instagram-Beitrag ein Like, in dem der katalanische Kanal Jijantes berichtete, Deco und Álvarez‘ Berater Fernando Hidalgo hätten sich getroffen, um am Transfer zu arbeiten.
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Warum Atlético hart bleibt
Ihren wertvollsten Stürmer an einen direkten Titelrivalen in La Liga zu verkaufen, ist ein Szenario, das Atlético klar ausgeschlossen hat. Der Klub betont, er sei nicht verpflichtet, unterhalb der Ausstiegsklausel zu verhandeln, und es stehe jedem Interessenten frei, sie zu ziehen.
Álvarez hat seine eigene Position bereits öffentlich gemacht. Während der WM sagte er, er habe mit der Führung von Atlético gesprochen und halte einen Wechsel für „das Beste für alle“.
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