Arsenal verliert gegen Manchester City, aber der Angriff sieht endlich lebendig aus
Laut James McNicholas in The Athletic verließ Arsenal das Etihad-Stadion eher mit Frustration als mit Verzweiflung. Das Ergebnis tut weh, und die Tabelle sieht jetzt weit weniger komfortabel aus, aber dies war keine weitere passive oder leblose Vorstellung. Arsenal machte mehr Druck, spielte mit mehr Überzeugung und sah der Mannschaft, die sich an die Spitze der Liga gespielt hat, viel näher.
Arsenal stellt City endlich echte Fragen
Die wichtigste Änderung war nicht das taktische Detail um seiner selbst willen, sondern die Absicht. Arsenal verbrachte den Nachmittag nicht damit, sich vor dem Spiel zu verstecken. Sie drängten nach vorne, versuchten, Druck auszuüben, und strahlten eine Gefahr aus, die in den letzten Wochen zu oft gefehlt hatte. Kai Havertz erzielte den Ausgleich, und auch Arsenal hatte die Art von Chancen, an denen man normalerweise erkennen kann, dass eine Mannschaft strukturell noch gut ist, auch wenn der Abschluss noch fehlt.
Das wird für Arteta wichtiger sein als jeder leere Trost. Arsenal hat seit der Niederlage im Carabao-Cup-Finale gegen City keinen Rhythmus mehr gefunden, und man hatte die Befürchtung, dass ein weiteres wichtiges Spiel die gleichen Probleme offenbaren würde. Stattdessen war dies ein Spiel, in dem Arsenal ordentlich kämpfte, den Ball mit mehr Autorität bewegte und genug kreierte, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. City hat trotzdem gewonnen, aber sie mussten es sich verdienen.
Ein Titelrennen, das durch die Strafräume entschieden wird
Der Unterschied war der, den Arsenal seit Monaten zu lösen versucht hat. Manchester City war in beiden Strafräumen sauberer und kälter. Rayan Cherki erzielte den Führungstreffer, Erling Haaland den Siegtreffer, und Arsenal zeigte nicht die gleiche Sicherheit, wenn es auf der anderen Seite zu Chancen kam. In einem so engen Spiel ist das normalerweise die ganze Geschichte.
Lesen Sie auch: Donald Trump meint, Fußball sollte in den USA „Football“ heißen
Laut der offiziellen Tabelle führt Arsenal die Premier League weiterhin mit 70 Punkten an, während Manchester City 67 Punkte hat und ein Spiel weniger absolviert hat. Die Arithmetik ist jetzt einfach. Arsenal hat nicht mehr das Polster, um gute Leistungen zu verschenken, und City hat das Rennen in ein Rennen verwandelt, das von einem einzigen Ergebnis unter der Woche abhängen kann.
Der Einlauf lässt jetzt keinen Platz mehr für Abfall
Laut dem offiziellen Spielplan von Arsenal sind die fünf verbleibenden Ligaspiele Newcastle United, Fulham, West Ham United, Burnley und Crystal Palace, mit einem Champions-League-Halbfinale gegen Atlético Madrid in der Mitte dieser Strecke. Der Spielplan ist anspruchsvoll, aber er ist auch zu bewältigen, wenn Arsenal mit der gleichen Aggressivität spielt wie im Etihad-Stadion.
Diese Niederlage veränderte die Stimmung im Titelrennen, denn sie bestätigte, was alle bereits vermutet hatten: City ist nach wie vor die unbarmherzige Mannschaft. Was sie nicht bewiesen hat, ist, dass Arsenal nicht mehr zu retten ist. Sie wirkten schärfer, mutiger und gefährlicher als in den letzten Wochen. Wenn sie dieses Niveau auch im letzten Durchgang beibehalten, ist das Titelrennen noch nicht verloren. Wenn sie ihre Chancen nicht nutzen, wird es schnell vorbei sein.
Quellen: The Athletic, Arsenal.com, Premier League.
Lesen Sie auch: WM-Hoffnungen schwinden für Bayern-Profil aufgrund von Verletzungen
Lesen Sie auch: Der rekordverdächtige FC Bayern sichert sich die Bundesliga und strebt nun das Triple an
