Die Ambitionen von Arsenal auf ein historisches Double aus Premier League und Champions League haben einen herben Dämpfer auf dem Sommer-Transfermarkt erhalten. Eines ihrer primären Langzeitziele, Atletico Madrids Star Julian Alvarez, soll Berichten zufolge einen Wechsel zu Paris Saint-Germain vollzogen haben, was die Hoffnungen der Gunners, ihre Offensive zu verstärken, zunichtemacht.
Die Nachricht kommt laut TEAMtalk, die Behauptungen über einen bevorstehenden Alvarez-Deal mit Frankreich weitergaben, einem „100-Millionen-Pfund-Transfer-Hijack“ gleich. Arsenal hatte zuvor ein Mega-Angebot im neunstelligen Bereich für Alvarez abgelehnt gesehen, was ihr anhaltendes Interesse an dem „außergewöhnlichen“ Stürmer, wie von Givemesport beschrieben, unterstreicht.
Alvarez wählt Paris statt London
Die spanischen Medien waren voller Berichte, die Alvarez‘ Präferenz für die französische Hauptstadt bestätigten. Der spanische Analyst Jose Antonio Martin Otin erklärte gegenüber Cadena COPE unmissverständlich: „Er ist ein Spieler, der bereits zu PSG gewechselt ist.“ Diese Ansicht wurde vom Journalisten Roberto Gomez auf Radio Marca geteilt, der auch einen weiteren europäischen Giganten aus dem Rennen nahm.
„Wir müssen abwarten, was mit Julián Alvarez passiert, aber Barcelona hat nicht das Geld, um ihn zu verpflichten. Das Team, das der Spieler will, ist PSG“, sagte Gomez gegenüber Radio Marca, eine Aussage, die auch von Sport weitergegeben wurde. Dies deutet darauf hin, dass trotz Arsenals starker Saison und der Aussicht auf Titel der Reiz und die Finanzkraft von PSG letztendlich ausschlaggebend für Alvarez waren.
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Arsenals Offensiv-Dilemma
Der gemeldete Transfer zwingt Mikel Artetas Team, bei der Suche nach einem neuen Stürmer umzudenken. Die Gunners sind bestrebt, ihre Offensive für die kommende Saison zu verstärken, da Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der aktuellen Optionen vor dem Tor bestehen. Obwohl Kai Havertz kürzlich das entscheidende Tor beim 1:0-Sieg gegen Burnley erzielte und dabei Viktor Gyokeres vorgezogen wurde, hat sich keiner der beiden Spieler konstant als treffsicherer Torschütze erwiesen.
Die potenzielle Abgänge von Gabriel Jesus und Gabriel Martinelli, die beide als wahrscheinlich verkauft gelten, erschweren Arsenals Stürmersituation zusätzlich. Dies hinterlässt bei Arteta eine erhebliche Lücke, die es zu füllen gilt, da er auf einer erfolgreichen Saison aufbauen und an allen Fronten konkurrieren möchte. Da Alvarez offenbar nicht mehr auf dem Markt ist und zu Arsenals Champions-League-Finalgegnern wechselt, muss der Verein nun neue Alternativen finden, um seine Offensivoptionen zu verstärken.
Quellen: www.givemesport.com, Teamtalk.com
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