Ein zweites Major nach einem nervenaufreibenden Finale
Wyndham Clark festigte seinen Platz unter den Top-Namen des Golfsports, indem er die U.S. Open 2026 in Shinnecock Hills gewann und damit drei Jahre nach seinem Durchbruchssieg in Los Angeles seinen zweiten Major-Titel holte.
Der Amerikaner hatte von der Eröffnungsrunde an geführt und einen souveränen Vorsprung mit in den Sonntag genommen, doch sein Weg zur Trophäe war alles andere als Routine. Clark beendete die Runde mit einer 73er-Runde (drei über Par) und musste einem späten Angriff von Sam Burns standhalten, bevor er mit vier unter Par und einem Schlag Vorsprung ins Ziel kam.
Sky Sports berichtete in seinem Artikel zum finalen Leaderboard, dass Clark einen Schreck in der Schlussrunde überlebte, nachdem er mit sechs Schlägen Vorsprung in den letzten Tag gegangen war.
Es war dennoch ein Sieg, der auf Kontrolle über vier Runden basierte. Auf einem der anspruchsvollsten Austragungsorte des Sports reichte Clarks Leistung aus, um von Anfang bis Ende in Führung zu bleiben.
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Eine seltene Wire-to-Wire-Leistung
Clarks Sieg war nicht nur bemerkenswert, weil er ihm einen zweiten U.S. Open-Titel bescherte, sondern auch wegen der Art und Weise, wie er ihn errang.
Laut RJ Ochoa in SB Nation wurde Clark erst der neunte Spieler, der die U.S. Open im Wire-to-Wire-Stil ohne Gleichstand gewann. Der vorherige Spieler, dem dies gelang, war Martin Kaymer im Jahr 2014.
„Wyndham Clark ist U.S. Open Champion. Schon wieder“, schrieb Ochoa.
Diese Auszeichnung unterstreicht, wie schwierig es ist, bei den U.S. Open über alle vier Runden in Führung zu bleiben, wo Platzgestaltung, Wetter und Druck die Führenden oft wieder ins Feld zurückwerfen.
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Aufnahme in einen erlesenen Kreis
Clarks erster U.S. Open-Sieg gelang 2023 im Los Angeles Country Club. Sein zweiter, in Shinnecock Hills, bestätigt, dass der erste kein Einzelfall war.
Der Vergleich mit Bryson DeChambeau liegt nahe. DeChambeau gewann die U.S. Open 2020 und erneut 2024, während Clark nun zwei Ausgaben innerhalb von vier Jahren für sich entscheiden konnte.
Mit diesem Sieg reiht sich Clark in die kleine Gruppe von Spielern ein, die Amerikas nationale Meisterschaft mehr als einmal gewonnen haben. Es ist ein Zeichen von Beständigkeit bei einer der härtesten Prüfungen des Golfsports und verschafft ihm eine Bilanz, die viele höher dekorierte Spieler nie aufbauen konnten.
Shinnecock fügt ein weiteres anspruchsvolles Kapitel hinzu
Shinnecock Hills wird seit langem mit schwierigen U.S. Opens in Verbindung gebracht, und die Ausgabe 2026 fügte diesem Ruf ein weiteres Kapitel hinzu.
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Clarks Schlussrunde war vielleicht nicht makellos, aber sie zeigte die Widerstandsfähigkeit, die nötig ist, um ein Major zu gewinnen, wenn ein großer Vorsprung zu schrumpfen beginnt. Burns machte das Finale unbequem, während Tom Kim Dritter wurde und Scottie Scheffler die Woche auf einem geteilten vierten Platz beendete.
Für Clark war das Ergebnis sowohl ein zweites Major als auch eine Erinnerung daran, wie gering die Margen bei den U.S. Open sein können. Er hatte die ganze Woche geführt, musste aber bis zu den letzten Löchern kämpfen, um Geschichte zu schreiben.
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