Eine Drohne, die über dem Trainingslager Südkoreas in Guadalajara, Mexiko, flog, wurde Berichten zufolge vom mexikanischen Militär abgefangen und zum Absturz gebracht. Dies löste Bedenken hinsichtlich sportlicher Spionage vor ihrem entscheidenden FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026-Spiel gegen Co-Gastgeber Mexiko aus.
Der Vorfall, über den die BBC Sport-Journalistin Charlotte Coates berichtete, ereignete sich während des Trainings Südkoreas am Dienstag, als sich das Team auf sein Gruppenspiel in Gruppe A vorbereitete. Die Anwesenheit der nicht registrierten Drohne löste sofort Befürchtungen aus, dass rivalisierende Teams versuchen könnten, Informationen über ihre taktischen Vorbereitungen zu sammeln.
Südkoreas Trainer Hong Myung-bo räumte die Störung ein und erklärte: „Es hat uns nicht wesentlich beeinträchtigt, aber während wir uns auf das Spiel vorbereiteten, war das der wichtigste Zeitpunkt, daher war das, was geschah, bedauerlich.“
Sicherheitsmaßnahmen und ein entscheidendes Duell
Das Abfangen war Teil einer umfassenden Sicherheitsoperation, die in allen WM-Gastgeberstädten durchgeführt wurde und Tausende von Mitarbeitern sowie fortschrittliche Technologie umfasste, um die Sicherheit und Integrität des Turniers zu gewährleisten. Trotz dieser Maßnahmen unterstreicht der Drohnenvorfall die anhaltende Bedrohung durch illegale Überwachung im Spitzensport.
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Sowohl Mexiko als auch Südkorea starteten ihre WM-Kampagnen mit drei Punkten, was die Begegnung am Freitag zu einem entscheidenden Spiel macht, das maßgeblich beeinflussen könnte, wer die Gruppe A anführt. Die hohen Einsätze des bevorstehenden Spiels unterstreichen, warum Teams versucht sein könnten, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, selbst mit umstrittenen Mitteln.
Präzedenzfall für Drohnenspionage
Dies ist nicht der erste Fall einer Drohnen-bezogenen Spionagebeschuldigung im internationalen Fußball. Eine ähnliche Kontroverse entstand 2024, als Kanadas Frauenteam beschuldigt wurde, eine Drohne zur Spionage bei einer Trainingseinheit Neuseelands vor ihrem Eröffnungsspiel bei den Olympischen Spielen in Paris eingesetzt zu haben. Dieser Vorfall führte zu schwerwiegenden Konsequenzen für die kanadische Mannschaft:
- Cheftrainerin Bev Priestman wurde von Canada Soccer entlassen.
- Zwei Mitglieder des Trainerstabs wurden suspendiert.
- Den Olympiasiegerinnen von 2020, Kanada, wurden sechs Punkte abgezogen.
Der durch den Kanada-Vorfall geschaffene Präzedenzfall unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der die FIFA und die nationalen Verbände solche Verstöße gegen das sportliche Verhalten betrachten. Während die vollständigen Auswirkungen des Vorfalls in Guadalajara noch nicht feststehen, dient er als deutliche Erinnerung daran, wie weit Teams im Streben nach dem Sieg auf der globalen Bühne gehen könnten.
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