Ein WM-Public-Viewing in Kopenhagen endete am Dienstagabend in Gewalt, wobei ein 32-jähriger Schwede schwer verletzt wurde.
Der Vorfall ereignete sich bei der Großbildveranstaltung im Kulturhuset auf Islands Brygge, wo sich Fans versammelt hatten, um während des Turniers Fußball zu schauen.
Laut TV 2 Dänemark wurde die Kopenhagener Polizei gegen 21:30 Uhr in das Gebiet gerufen, nachdem Berichte über Auseinandersetzungen eingegangen waren, die sich zu Gewalt entwickelt hatten.
Schwede ins Krankenhaus gebracht
Der verletzte Mann wurde nach dem Übergriff zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
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Die Kopenhagener Polizei bestätigte den Fall in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber TV 2.
„In diesem Zusammenhang wurde ein 32-jähriger männlicher schwedischer Staatsbürger Opfer von Gewalt und anschließend zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Er ist schwer verletzt. Seine Angehörigen wurden benachrichtigt“, teilte die Polizei mit.
Der Fall wird nun untersucht.
Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Polizei weder öffentlich ein Motiv bestätigt noch mitgeteilt, ob jemand im Zusammenhang mit dem Übergriff festgenommen wurde.
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Zweiter gewalttätiger Vorfall bei der Veranstaltung
Der Übergriff ist der zweite gewalttätige Vorfall im Zusammenhang mit dem WM-Public-Viewing auf Islands Brygge.
Am 22. Juni kam es am selben Ort zu einer Massenschlägerei. Laut TV 2 waren bis zu 30 Personen beteiligt, und zwei Menschen wurden verletzt.
Die Kopenhagener Polizei hat erklärt, dass es keine unmittelbaren Anzeichen dafür gibt, dass der Übergriff vom Dienstag mit der früheren Schlägerei in Verbindung steht.
Diese Unterscheidung ist wichtig, doch die wiederholten Vorfälle haben dennoch Fragen zur Sicherheit bei den Public Viewings aufgeworfen.
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Veranstalter halten am aktuellen Sicherheitskonzept fest
TV 2 ist zusammen mit dem Unternehmen Fanparks einer der Veranstalter des Events.
Trotz des jüngsten Vorfalls erklärte TV 2, dass das aktuelle Sicherheitskonzept nicht geändert werde.
„Wir sind zuversichtlich und zufrieden mit der Abwicklung durch unseren Kooperationspartner Fanparks und die Behörden im Zusammenhang mit beiden Vorfällen“, so TV 2.
Der Sender fügte hinzu, dass bei dieser Art von Veranstaltung generell ein starker Fokus auf Sicherheit liege und die verfügbaren Informationen keinen Grund zur Änderung der aktuellen Praktiken gäben.
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Polizei erhöht Präsenz
Die Kopenhagener Polizei wird jedoch beim nächsten Public Viewing sichtbarer sein.
Die Behörde teilte auf Politi Update mit, dass Beamte im Kulturhuset anwesend sein werden und Patrouillen auch im umliegenden Gebiet aktiv sein werden.
Die WM-Veranstaltung, bekannt als „Fodboldfesten“, findet auf einem privaten, eingezäunten Gelände auf Islands Brygge statt und ist öffentlich zugänglich. Wie von der Stadt Kopenhagen beschrieben, begannen die Übertragungen am 11. Juni und sollen bis zum 19. Juli fortgesetzt werden.
Vorerst werden die Fußball-Übertragungen fortgesetzt.
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Doch nach zwei gewalttätigen Vorfällen in weniger als zwei Wochen hat sich der Fokus rund um die Veranstaltung von der Feier auf die Sicherheit verlagert.



