F1-Team „bereit, Fahrer zu entlassen“, da Gerüchte über einen Weggang von Charles Leclerc zunehmen
Eine mögliche Vakanz in der Fahreraufstellung von Aston Martin hat neuen Schwung in die Spekulationen um Charles Leclercs langfristige Zukunft in der Formel 1 gebracht just zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Teams auf die Regelreform 2026 vorbereiten.
Das italienische Motorsportportal AutoMoto berichtet, dass der Ferrari-Pilot ein ernstzunehmendes Ziel für Aston Martin werden könnte, falls das Team seine Fahrerpaarung neu aufstellt. Dies unterstreicht, wie anstehende Vertragsentscheidungen den Fahrermarkt insgesamt beeinflussen könnten.
Frust bei Ferrari und vertraglicher Druck
Leclerc erlebte eine schwierige Saison 2025 mit Ferrari der SF-25 erwies sich nur selten als siegfähig. Dennoch zeigte der 28-Jährige eine konstante Leistung, holte sieben Podiumsplätze und belegte am Ende Rang fünf in der Fahrerwertung.
Er beendete das Jahr mit 86 Punkten Vorsprung auf Teamkollege Lewis Hamilton ein deutlicher Beleg dafür, dass er auch unter schwierigen Bedingungen Ergebnisse erzielen kann.
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Laut AutoMoto enthält Leclercs Vertrag mit Ferrari eine leistungsbezogene Ausstiegsklausel, die Ende 2026 aktiviert werden könnte je nach Wettbewerbsfähigkeit des Teams. Dieses Detail hat die Diskussion darüber neu entfacht, ob der Monegasse möglicherweise eine neue Herausforderung suchen könnte.
Warum Aston Martin eine Option sein könnte
Die Situation bei Aston Martin bringt eine weitere Dynamik ins Spiel. Fernando Alonsos aktueller Vertrag läuft am Saisonende aus, wodurch das Team aus Silverstone vor einer entscheidenden Weichenstellung in Bezug auf seine künftige Fahrerbesetzung steht.
Obwohl Lance Stroll Berichten zufolge über einen mehrjährigen Vertrag verfügt, will AutoMoto erfahren haben, dass das Team bereit sein könnte, den Kanadier frühzeitig freizugeben vorausgesetzt, ein Fahrer vom Kaliber Leclerc wäre verfügbar. Dem Bericht zufolge gilt Aston Martin als Leclercs „erste Option“, sollte er sich für einen Abschied von Ferrari entscheiden. Offiziell bestätigt wurde ein Interesse bislang von keiner Seite.
Ein solcher Schritt wäre ein starkes Zeichen von Aston Martin insbesondere vor dem Hintergrund der bevorstehenden technischen Umwälzungen ab 2026.
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Fokus auf 2026 und Ferraris Antwort
Trotz der Spekulationen betonte Leclerc öffentlich sein Vertrauen in Ferraris Chancen unter dem neuen Reglement. Nach dem Großen Preis von Abu Dhabi sprach er von der enormen Bedeutung der kommenden Saison für die langfristige Ausrichtung des Teams.
„Ja, und nächstes Jahr wird ein entscheidendes Jahr“, sagte Leclerc. „Das ganze Team ist hochmotiviert für das kommende Jahr, denn es ist ein gewaltiger Umbruch eine riesige Chance, zu zeigen, wozu Ferrari fähig ist. Jetzt oder nie.“
Er fügte hinzu, dass sich die Kräfteverhältnisse schon in der Anfangsphase der neuen Ära abzeichnen dürften: „Nach dem sechsten oder siebten Rennen, denke ich, werden wir eine gute Vorstellung davon haben, welche Teams in den folgenden vier Jahren dominieren werden.“
Fürs Erste dürfte Ferraris Fähigkeit, 2026 ein konkurrenzfähiges Gesamtpaket zu liefern, entscheidend dafür sein, ob Leclercs Zukunft weiter in Rot liegt oder ob er zur Hauptfigur einer der spannendsten Geschichten der kommenden Formel-1-Generation wird.
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Quellen: AutoMoto
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