Sieben Schüsse aufs Tor. Sieben Tore. Das ist Ferran Torres‘ Bilanz aus seinen ersten sechs Pflichtspielen für Paris Saint-Germain, eine Effizienz, die die Hackordnung in Luis Enriques Angriff auf den Kopf gestellt hat.
Der am häufigsten gezogene Vergleich ist der mit Zlatan Ibrahimović, der 2012 kam und in seinen ersten fünf Einsätzen für den Klub sechs Tore erzielte. Torres, der im Sommer für rund 50 Millionen Euro von Barcelona verpflichtet wurde, erreichte dieselbe Marke von sechs Toren in fünf Spielen, ehe er gegen Marseille noch einen draufsetzte.
Mit vier Toren ist er bereits PSGs bester Ligue-1-Torschütze, in einer Mannschaft, deren Ligaform ansonsten stockt.
Joker-Treffer im Vélodrome
Das deutlichste Zeichen setzte er am 20. September in Marseille. Torres ersetzte Khvicha Kvaratskhelia kurz vor der Stundenmarke und köpfte in der 66. Minute eine Flanke von Désiré Doué am kurzen Pfosten am Marseille-Torhüter vorbei ins Tor.
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Angel Gomes glich sechs Minuten später für die Gastgeber aus, ehe Kapitän Marquinhos den Siegtreffer erzielte. Endstand: 2:1 für PSG.
Dreierpack gegen Slovan Bratislava
Torres eröffnete sein PSG-Torkonto mit zwei Treffern gegen Rennes am ersten Ligue-1-Spieltag, erzielte anschließend einen Dreierpack beim 6:1-Champions-League-Sieg über Slovan Bratislava und wurde zum Spieler des Spiels gewählt.
Es folgten der Siegtreffer in Brest und schließlich der Kopfball in Marseille.
Vier Stürmer, eine Neun
Torres kämpft mit Ousmane Dembélé, Kvaratskhelia, Doué und Bradley Barcola um Einsatzminuten. Rein an der Ausbeute gemessen hat keiner von ihnen mit ihm mithalten können.
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Enrique beschrieb den passenden Rollenzuschnitt mit Blick auf Laufwege und Räume.
„Ferran zeichnet sich durch seine Stärke aus, in die Tiefe zu gehen, und er nutzt Räume brillant aus.“
Dembélé hat sich ähnlich überschwänglich über seinen spanischen Nationalmannschaftskollegen geäußert.
„Er ist ein fantastischer Spieler und eine brillante Neun. Er ist immer da, wenn man ihn braucht.“
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Torres selbst hat gegenüber beIN SPORTS den Ton nüchtern gehalten.
„Man muss einfach seine Chance nutzen. Manchmal hat man Glück und trifft, manchmal nicht.“
Der Spanier hat einen Vertrag bis 2031 unterschrieben und im Parc des Princes das Trikot mit der Nummer 9 übernommen.
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