Für einen Klub, der bereits vor einem Jahr mit neun Nominierten den Rekord hielt, ist die Ausbeute von PSG beispiellos. Titelverteidiger Ousmane Dembélé führt die Gruppe an, begleitet von neun Teamkollegen:
Ousmane Dembélé
Achraf Hakimi
Khvicha Kvaratskhelia
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Marquinhos
Nuno Mendes
João Neves
Willian Pacho
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Fabián Ruiz
Ferran Torres
Vitinha
Noch nie hat ein einziger Klub ein Drittel der Männer-Nominiertenliste gestellt.
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Harry Kane ist der Favorit der Buchmacher nach einer Saison mit 73 Treffern für Bayern München und England, die den Bundesliga-Titel und den dritten Platz bei der WM in Nordamerika einschloss. Der englische Kapitän hat die Auszeichnung noch nie gewonnen.
Yamal kommt mit der WM in seiner Vita
Lamine Yamal ist der andere starke Anwärter. Der 19-Jährige ist der erste Spieler, der vor seinem 20. Geburtstag dreimal nominiert wurde, nachdem er 2024 Achter und 2025 Zweiter geworden war. Er führte Barcelona mit 16 Treffern und 11 Vorlagen in 28 Ligaspielen zum LaLiga-Titel und verhalf Spanien anschließend im WM-Finale im Juli zu einem 1:0-Sieg gegen Argentinien.
Kylian Mbappé komplettiert das Trio der großen Namen. Der Angreifer von Real Madrid kehrt auf die Nominiertenliste zurück und will seine erste vollständige persönliche Saison im Bernabéu in einen ersten Ballon d’Or ummünzen.
Messi steht erstmals seit 2023 wieder auf der Liste
Lionel Messi ist erstmals seit 2023 wieder nominiert, als er seine rekordträchtige achte Trophäe gewann. Der argentinische Kapitän, der heute bei Inter Miami spielt, ist eine von mehreren persönlichen Geschichten, die das Rennen bei den Männern ungewöhnlich offen halten.
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Die zehn Namen von PSG könnten sich gegenseitig neutralisieren
Die PSG-Ausbeute birgt jedoch ein eigenes Risiko. Wähler verteilen ihre Stimmen erfahrungsgemäß auf mehrere Teamkollegen, statt sie auf einen einzelnen Spieler zu bündeln. Vitinha wurde 2025 Dritter und Dembélé gewann die Trophäe, doch keiner von beiden gilt diesmal als Favorit in den Wettquoten. Der Klub bringt zudem Warren Zaïre-Emery auf die Liste für die Kopa-Trophäe für den besten Nachwuchsspieler, Luis Enrique ist im Rennen um die Auszeichnung als bester Trainer, und PSG selbst ist als Klub des Jahres nominiert.
Drei frühere Sieger fehlen auf der Männer-Liste: Karim Benzema, Luka Modrić und Cristiano Ronaldo. Aitana Bonmatí, die amtierende Siegerin bei den Frauen, fällt verletzungsbedingt aus und wird ihren Titel nicht verteidigen.
Die Zeremonie findet zum ersten Mal seit Beginn der Auszeichnung im Jahr 1956 außerhalb von Paris statt und markiert damit deren 70. Jubiläum. Die Sieger werden am Montag, 26. Oktober, im London Palladium bekannt gegeben.
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