Brighton & Hove Albion musste kurzfristig seine Saisonvorbereitung ändern, nachdem die für den Premier-League-Klub reservierten Spielfelder während des jüngsten G7-Gipfels in Frankreich beschädigt worden waren.
Fabian Hürzelers Kader sollte vom 23. Juli bis zum 1. August in Évian-les-Bains trainieren. Mitarbeiter des Klubs reisten vorab in die Region, nur um festzustellen, dass die Spielflächen für den Profifußball nicht mehr geeignet waren.
Laut Edward Elliot von der Press Association waren die Plätze während des Gipfels von Helikoptern genutzt worden, die Staatschefs transportierten, und galten als potenzielles Verletzungsrisiko.
Weltführer hinterlassen Spuren
Der G7-Gipfel fand vom 15. bis 17. Juni in Évian-les-Bains statt und brachte einige der mächtigsten politischen Führer der Welt in die französische Kurstadt.
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Helikopter, die Persönlichkeiten wie US-Präsident Donald Trump, den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und den damaligen britischen Premierminister Keir Starmer transportierten, sollen auf oder in der Nähe der von Brighton geplanten Spielfelder gelandet sein.
Die wiederholten Landungen beschädigten die Oberflächen so stark, dass der Klub das Trainingslager aufgab, um Verletzungen in einer wichtigen Phase der körperlichen Vorbereitung zu vermeiden.
Brighton hatte die Reise ursprünglich als privates Trainingslager mit Testspielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen Annecy und Straßburg angekündigt. Laut der ursprünglichen Saisonvorankündigung des Klubs sollte das Trainingslager den Kader sowohl auf die Premier-League-Saison als auch auf die bevorstehende europäische Play-off-Runde vorbereiten.
Freundschaftsspiel gegen Annecy abgesagt
Die Schäden führten auch zur Absage des Freundschaftsspiels von Brighton gegen den Ligue-2-Klub Annecy, das für den 25. Juli angesetzt war.
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Stattdessen blieben Hürzelers Spieler im Trainingszentrum des Klubs in Lancing, bevor sie zu einem alternativen Trainingslager nach Österreich reisten.
Brighton hatte Berichten zufolge einen Notfallplan, der die durch die unerwartete Änderung verursachten Störungen begrenzte. Das abgesagte Spiel gegen Annecy wurde durch ein internes Trainingsspiel ersetzt, wodurch das Trainerteam einen Teil der ursprünglichen Arbeitsbelastung des Kaders aufrechterhalten konnte.
Das zweite Spiel des Klubs in Frankreich, ein Freundschaftsspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen Straßburg am 1. August, soll weiterhin stattfinden, allerdings an einem anderen Ort.
Voller Terminkalender bleibt unverändert
Brighton kehrt für seine letzten beiden öffentlichen Freundschaftsspiele des Sommers ins Amex Stadium zurück.
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Sie sollen am 8. August gegen die Roma antreten, bevor sie am 15. August Bologna empfangen. Beide Spiele sollen um 15 Uhr beginnen und Hürzeler die letzten Gelegenheiten bieten, den Kader vor Beginn des Pflichtspielbetriebs zu bewerten.
Laut Brightons offizieller Spielankündigung wurden die beiden italienischen Klubs als letzte Tests des Vorbereitungsprogramms des Teams ausgewählt.
Brightons erstes Pflichtspiel findet am 20. August in der Play-off-Runde der UEFA Conference League statt. Das Rückspiel ist für den 27. August angesetzt, wobei die Sieger in die Ligaphase aufsteigen.
Laut dem offiziellen Auslosungsplan der UEFA wird Brighton seine Gegner erfahren, wenn die Play-off-Auslosung am 3. August stattfindet.
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Europäische Rückkehr erhöht den Einsatz
Brighton qualifizierte sich für die Conference League, nachdem sie in der letzten Saison den achten Platz in der Premier League belegten und damit erst die zweite europäische Kampagne in der Klubgeschichte sicherten.
Ihre Ligasaison beginnt am 23. August zu Hause gegen Aston Villa, nur drei Tage nach dem Hinspiel der europäischen Play-offs. Dem Rückspiel folgt dann ein geplanter Besuch bei Chelsea am 29. August, obwohl die nationalen Spieltermine weiterhin Änderungen durch Fernsehübertragungen und europäische Spielpläne unterliegen.
Der komprimierte Kalender erklärt, warum Brighton sorgfältig ein längeres Trainingslager in Frankreich arrangiert hatte. Hürzeler muss seine Spieler fast sofort auf zwei Wettbewerbe vorbereiten, mit wenig Spielraum für Verzögerungen oder Fitnessprobleme.
Der Anblick der Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel mag die internationale Bedeutung von Évian-les-Bains unterstrichen haben. Für Brighton jedoch hinterließ das diplomatische Treffen ein ganz anderes Erbe: ruinierte Spielfelder, ein abgesagtes Spiel und eine unerwartete Reise nach Österreich.
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