Curry öffnet die Tür
LeBron James‘ nächste Entscheidung prägt bereits die NBA-Offseason, und die Golden State Warriors bleiben eine der faszinierendsten Möglichkeiten.
James hat die Los Angeles Lakers nach acht Saisons verlassen und bereitet sich auf seine rekordverdächtige 24. NBA-Saison vor. Laut CBS Sports teilte sein Agent Rich Paul ESPN mit, dass James nicht zu den Lakers zurückkehren und beabsichtigt, anderswo zu unterschreiben.
Das hat sofort eines der großen Was-wäre-wenn-Szenarien des Basketballs wiederbelebt: LeBron James und Stephen Curry im selben Team.
Die Idee ist noch lange nicht sicher, und andere Ziele scheinen im Rennen prominenter zu sein. Doch Curry hat wenig getan, um die Spekulationen zu beenden.
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Laut dem San Francisco Chronicle bestätigte Curry, dass er mit James in Kontakt stand, während der viermalige NBA-Champion seinen nächsten Schritt überlegt.
„Wir haben offensichtlich gesprochen“, sagte Curry. „Er verdient alle Geduld und den Raum, um herauszufinden, was er tun möchte, während seine Karriere zu Ende geht. Das verstehen und schätzen wir alle.“
Dann kam der Satz, der die Gerüchte nur noch weiter anheizen wird.
„Ich würde gerne mit ihm spielen, und hoffentlich wird das bald Realität“, sagte Curry.
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Golf-Witz sorgt für zusätzliche Faszination
Curry schlug auch einen leichteren Ton an, als er nach der Möglichkeit gefragt wurde, sich endlich mit seinem langjährigen Rivalen zusammenzuschließen.
Laut Yardbarker, unter Berufung auf HITC, scherzte Curry, dass er genauso daran interessiert sei, James auf dem Golfplatz zu sehen.
„Ich würde eher sagen, ich bin daran interessiert, einfach Golf mit LeBron zu spielen“, sagte Curry. „Die Basketball-Sachen regeln wir schon, aber ich möchte den Golf-LeBron als Free Agent sehen. Er arbeitet wirklich hart an seinem Spiel.“
Der Kommentar war spielerisch, aber die größere Botschaft war klar genug. Curry ist der Idee gegenüber offen, und die Golden State Warriors sind nicht ausgeschlossen.
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Jahrelang standen James und Curry auf entgegengesetzten Seiten der prägendsten Rivalität der NBA. Nun, gegen Ende beider Karrieren, ist die Möglichkeit, dass sie Teamkollegen werden, zu einer der größten Geschichten der Liga geworden.
Warriors sind nicht die klaren Favoriten
Golden State mag das romantischste Ziel sein, aber sie sind nicht unbedingt das wahrscheinlichste.
Laut dem LeBron James Gerüchte-Tracker von The Sporting News wurden Cleveland, Miami und Philadelphia alle wiederholt als Hauptanwärter genannt, während Minnesota ebenfalls darauf drängte, im Gespräch zu bleiben.
Die Warriors bleiben im Spiel, aber der Weg ist kompliziert. Ihr Kader altert, ihre finanzielle Flexibilität ist begrenzt, und jeder Schritt für James würde ein sorgfältiges Cap-Management erfordern.
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Dennoch ist die Basketball-Logik offensichtlich.
Curry bleibt einer der größten Schützen, die der Sport je gesehen hat. Draymond Green pflegt seit langem eine enge Beziehung zu James. Die Golden State Warriors haben auch Kristaps Porzingis und Al Horford zurückgeholt, während jüngere Spieler wie Brandin Podziemski und Yaxel Lendeborg gebeten werden könnten, einen letzten Titelanlauf zu unterstützen.
LeBron jagt das richtige Ende
Es wird nicht erwartet, dass James‘ Entscheidung allein vom Geld bestimmt wird.
In dieser Phase seiner Karriere geht es eher um die Passung, das Vermächtnis und darum, ob er einen realistischen Weg zu einer weiteren Meisterschaft finden kann. Eine Rückkehr nach Cleveland hätte einen offensichtlichen emotionalen Reiz. Miami würde Vertrautheit bieten. Philadelphia könnte nach einer dramatischen Offseason einen fertigen Anwärter stellen.
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Golden State würde etwas ganz anderes bieten: ein letztes Kapitel an der Seite des Spielers, der einen Großteil seiner zweiten Cleveland-Ära prägte.
Es wäre seltsam, dramatisch und kontrovers. Es wäre auch Box-Office-Basketball.
Eine Entscheidung, die die Liga neu gestalten könnte
Die NBA wurde bereits durch eine chaotische Offseason verändert, mit großen Wechseln, an denen Giannis Antetokounmpo, Jaylen Brown und Kawhi Leonard beteiligt waren und die das Kräfteverhältnis verschoben haben.
Doch James‘ Entscheidung steht immer noch über allem anderen.
Wenn er Cleveland wählt, würden die Cavaliers sofort zu einer der größten Geschichten der Liga. Wenn er Miami oder Philadelphia wählt, ändert sich die Eastern Conference erneut. Wenn er Golden State wählt, bekäme die NBA eines ihrer unwahrscheinlichsten Superstar-Paarungen.
Curry hat nun die Worte gesagt, die jeder hören wollte.
Die Frage ist, ob LeBron dasselbe Ende will.



