Ein schmerzhaftes Aus mit einem positiveren Gesamtbild
Mexikos WM-Traum endete vor dem Viertelfinale, doch ihr Turnier sollte nicht nur am letzten Schlag gegen England gemessen werden.
El Tri unterlag im Achtelfinale im Aztekenstadion mit 2:3, ein Ergebnis, das ihre lange Wartezeit auf einen Platz unter den letzten Acht verlängerte. Doch dies war kein weiteres glanzloses WM-Aus. Es war eine Kampagne, die Gewicht, Verbesserung und echte Anzeichen von Fortschritt trug.
Laut dem Spielbericht der AP, veröffentlicht von Outlook India, erzielte Jude Bellingham zwei Tore und Harry Kane verwandelte einen Elfmeter, als das dezimierte England Mexiko mit einem 3:2-Sieg aus dem Turnier warf.
Für Mexiko war die Enttäuschung offensichtlich. Als Co-Gastgeber hatten sie gehofft, den Heimvorteil in einen tieferen Lauf umzuwandeln. Stattdessen scheiterten sie eine Runde vor dem Viertelfinale.
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Doch die breitere Rangliste der ausgeschiedenen Teams hinterlässt einen positiveren Eindruck. Mexiko belegt den neunten Platz, direkt hinter den acht Viertelfinalisten, was sie zur bestplatzierten Nation unter den nicht mehr im Turnier verbliebenen Teams macht.
Zahlen, die den Optimismus untermauern
Diese Position basierte nicht auf dem Ruf. Sie basierte auf Ergebnissen.
Mexiko gewann alle drei Spiele in Gruppe A, holte neun Punkte und beendete die Eröffnungsphase souverän. Laut dem FIFA-Spielbericht vom Spiel gegen Tschechien, schloss die Mannschaft von Javier Aguirre eine perfekte Gruppenphase mit einem 3:0-Sieg ab.
Zuvor im Turnier hatte Mexiko Südafrika mit 2:0 und die Republik Korea mit 1:0 besiegt. Laut dem FIFA-Bericht vom Spiel gegen die Republik Korea, erzielte Luis Romo das einzige Tor, womit Mexiko als erste Mannschaft das Sechzehntelfinale erreichte.
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Der Schwung setzte sich in der ersten K.o.-Runde fort. Laut CBS Sports, besiegte Mexiko Ecuador mit 2:0, wobei Julián Quiñones und Raúl Jiménez trafen, um den ersten K.o.-Runden-Sieg des Landes bei einer Weltmeisterschaft seit 1986 zu sichern.
In fünf Spielen verbuchte Mexiko vier Siege, kassierte nur drei Gegentore und beendete das Turnier mit einer Tordifferenz von plus sieben.
Deshalb fühlt sich der neunte Platz nach mehr als einem Trostpreis an.
Vor mehreren großen Namen
Die Bedeutung wird klarer, wenn man die Teams unter Mexiko betrachtet.
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Brasilien schied ebenfalls im Achtelfinale aus, während Deutschland und die Niederlande sogar noch früher im Sechzehntelfinale eliminiert wurden. Für eine mexikanische Mannschaft, die immer noch die Last jahrelanger K.o.-Runden-Frustration trug, fügt das Abschneiden vor traditionellen Giganten der Kampagne eine weitere Ebene hinzu.
Dies war immer noch nicht der Durchbruch, den das Land wollte. Mexiko erreichte das Viertelfinale nicht, und die Heimfans im Azteca blieben mit einem weiteren schmerzhaften Ende zurück.
Doch im Gegensatz zu mehreren früheren Ausscheiden erfolgte dieses nach einem Turnier, in dem El Tri Beständigkeit, Ausgeglichenheit und Reife gezeigt hatte.
Aguirre hinterlässt eine Plattform
Aguirres Team brach unter dem Druck der Gastgeberschaft nicht zusammen. Sie nahmen ihn für den größten Teil des Turniers an.
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Mexiko war defensiv organisiert, im Angriff effizient und gut genug, um Ecuador in einem K.o.-Spiel zu schlagen, etwas, das der Nationalmannschaft jahrzehntelang entgangen war.
Laut Fox Sports, war Mexikos 2:0-Sieg über Ecuador ihr erster K.o.-Runden-Sieg seit der Weltmeisterschaft 1986, die ebenfalls im eigenen Land ausgetragen wurde.
Diese Leistung ist wichtig. Sie löscht den Schmerz der Niederlage gegen England nicht aus, aber sie verändert den Ton der Bewertung.
Mexiko hat das Turnier nicht nur überlebt. Sie haben mitgespielt, Spiele gewonnen und das Land kurzzeitig glauben lassen, dass die alte Grenze endlich durchbrochen werden könnte.
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Ein Top-10-Ergebnis mit Bedeutung
Ein neunter Platz wird eine Nation, die das Viertelfinale wollte, besonders zu Hause, nicht zufriedenstellen.
Doch es ist immer noch Mexikos stärkste WM-Leistung seit Jahrzehnten und ein Zeichen dafür, dass die Nationalmannschaft sich in die richtige Richtung bewegen könnte.
Die Herausforderung besteht nun darin, dieses Versprechen in etwas Dauerhaftes zu verwandeln.
Seit Jahren ist Mexikos WM-Geschichte von Frustration in den K.o.-Runden geprägt. Im Jahr 2026 war das Ende bekannt, aber die Leistung nicht.
Dieses Mal gibt es Grund zu der Annahme, dass der Schmerz mit Fortschritt einherging.



