Die Rechnung ist brutal: 32 Klubs, jeweils 37 Streichungen, und rund 1.184 NFL-Spieler werden bis Sonntagnachmittag ihren Job verlieren.
Der Schmerz kommt in diesem Jahr früher als sonst. Die Liga hat den Cutdown-Day um 46 Stunden vorverlegt, vom traditionellen Dienstag vor Labor Day auf Sonntag, den 30. August, 18 Uhr ET. Damit fällt der Stichtag auf den Tag nach dem letzten Preseason-Wochenende und lässt den Trainerstäben zwischen dem letzten Snap und dem letzten Telefonanruf kaum Zeit zum Durchatmen.
Beckham, Dalton und der Druck auf die Veteranen
Die prognostizierten Streichlisten lesen sich wie ein Friedhof bekannter Namen. Bleacher Report führt Wide Receiver Odell Beckham Jr. auf der Kaderblase der New York Giants und weist darauf hin, dass wohl zunächst ein anderer Giants-Receiver abgegeben werden müsste, ehe der 33-jährige Beckham es in den 53er-Kader schafft.
Auf derselben Liste stehen auch Veteranen-Quarterback Andy Dalton von den Philadelphia Eagles sowie Cowboys-Backup Sam Howell, Raiders-Quarterback Aidan O’Connell, 49ers-Wide-Receiver Christian Kirk und Bears-Running-Back Roschon Johnson.
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In einigen Fällen entscheidet das Gehalt. Chiefs-Cornerback Kristian Fulton mit einem berichteten Cap Hit von 13 Millionen Dollar ist einer von mehreren etablierten Startern, deren Preisschild inzwischen schwerer wiegt als der verbliebene Bedarf des Klubs auf ihrer Position. Auf einer ähnlichen Beobachtungsliste stehen die Bills-Veteranen Michael Danna, Mecole Hardman und Geno Stone.
Cleveland macht den Anfang
Einige Teams haben nicht bis Sonntag gewartet. Cleveland entließ am Mittwoch Wide Receiver Cedric Tillman, nachdem die Browns den jüngeren Pass-Empfängern KC Concepcion, Denzel Boston und Isaiah Bond den Vorzug gegeben hatten. Der Drittrunden-Pick von 2023 bestritt für die Browns 38 Spiele mit 19 Starts und verlässt den Klub mit 71 Karriere-Catches für 833 Yards und fünf Touchdowns.
Miami und Houston zählen zu den weiteren Klubs, die ihre Streichungen vorgezogen haben, und für Freitag und Samstag werden weitere Wellen erwartet, wenn die Verantwortlichen versuchen, ihre Waiver-Reihenfolge zu gestalten.
Waiver und Practice Squad
Der erste 53er-Kader ist nur ein Ausgangspunkt. Spieler mit weniger als vier angerechneten Saisons landen auf dem Waiver Wire und bleiben unter ihrem bestehenden Vertrag, falls sie beansprucht werden; jene mit vier oder mehr angerechneten Saisons werden entlassen und sind sofort Free Agents.
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Waiver-Ansprüche müssen bis Montag, den 31. August, um 13 Uhr ET eingereicht werden; danach können die Klubs mit dem Aufbau ihrer Practice Squads beginnen. Jedes Team darf bis zu 16 Practice-Squad-Spieler halten, beziehungsweise 17, falls einer davon Teilnehmer des International Pathway Program ist.
Week 1 startet am Mittwoch, den 9. September, wenn die Super-Bowl-Champions Seattle Seahawks im Lumen Field die New England Patriots empfangen.
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