Laporta wants the 2030 World Cup final too: 'It should be Camp Nou'

Laporta will auch das WM-Finale 2030: „Es sollte Camp Nou sein“

Einen Tag nachdem die UEFA Barcelona das Champions-League-Finale 2029 zugesprochen hat, geht Joan Laporta noch einen Schritt weiter und fordert im katalanischen Radio, dass die FIFA für das WM-Finale 2030…

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Joan Laporta wartet nicht darauf, dass die FIFA das größte Spiel des Fußballs regelt. Am Mittwoch erklärte der Barcelona-Präsident bei Catalunya Ràdio und Cadena SER seinen Hörern, dass das WM-Finale 2030 nur eine richtige Adresse habe, und das sei nicht die, die die meisten Buchmacher bereits im Blick haben.

„Die Option sollte nicht Casablanca oder Madrid sein, sondern Camp Nou“, sagte Laporta laut Goal. „Casablanca und Madrid sind dasselbe.“

Die Äußerungen fielen bei einer Veranstaltung zum 50-jährigen Bestehen katalanischsprachiger Fußball-Radioübertragungen. Laporta verwies auf die geplante Kapazität des Camp Nou von 105.000 Plätzen als Grund, warum die FIFA das Barcelona-Stadion neben den anderen beiden ernsthaft in Betracht ziehen sollte.

Die FIFA hat drei Stadien für das Finale 2030 auf ihrer Liste: das Santiago Bernabéu von Real Madrid, das Camp Nou des FC Barcelona und das Grand Stade Hassan II bei Casablanca. Das marokkanische Projekt ist auf 115.000 Plätze ausgelegt und wäre damit die größte Spielstätte des Turniers. Im in den vergangenen Jahren umfassend umgebauten Bernabéu fand 1982 das Finale zwischen Italien und Westdeutschland statt.

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Das Champions-League-Finale 2029 ist gesichert

Laportas Vorstoß bekommt frischen Rückenwind. Das UEFA-Exekutivkomitee, das am 15. September in Thessaloniki tagte, bestätigte das Camp Nou als Austragungsort des Champions-League-Finales 2029, während die Münchner Fußball Arena die Ausgabe 2028 übernimmt.

„Zwei ikonische Spielstätten!“, erklärte die UEFA in ihrer Ankündigung. „Die Münchner Fußball Arena und das Camp Nou in Barcelona werden 2028 bzw. 2029 das #UCLfinal ausrichten.“

Es wird das erste Champions-League-Finale im Barcelona-Stadion seit 1999 sein, als Manchester United den FC Bayern München mit zwei Toren in der Nachspielzeit 2:1 besiegte. Das umgebaute Stadion ist derzeit mit rund 62.000 Plätzen in Betrieb, die Zielmarke von 105.000 ist für Ende 2027 oder Anfang 2028 vorgesehen, deutlich vor der Partie 2029.

Die stadtplanerische Hürde

Laportas Ton hat sich seit Anfang des Jahres verschärft. Im Februar klang er deutlich vorsichtiger, was Barcelonas Chancen auf das WM-Finale anging.

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„Es wäre großartig, wenn das WM-Finale 2030 im Camp Nou gespielt würde, aber es gibt noch viel zu tun“, sagte er in Äußerungen, die von Mundo Deportivo verbreitet und von Foot Africa aufgegriffen wurden.

Laporta wies zudem auf das praktische Hindernis für eine FIFA-Bewerbung hin.

„Wir müssen den Stadtentwicklungsplan in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat anpassen, denn die Anforderungen der FIFA umfassen die komplette Neugestaltung des Umfelds rund um das Stadion, nicht nur den Abschluss der Bauarbeiten.“

Sieben Monate später, mit dem gesicherten Champions-League-Finale und einer Neugestaltung, die der Ziellinie näher gerückt ist, ist aus dieser Vorsicht eine direkte Kampfansage an die FIFA-Shortlist geworden.

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