LeBron James

LeBron James nennt seine Allzeit-Größen, darunter einen bekannten Kritiker

LeBron James hat seine Top-Vier-Basketballspieler aller Zeiten genannt, darunter Julius Erving, der ihn zuvor für die Bildung von Superteams kritisiert hatte.

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LeBron James hat sein persönliches Mount Rushmore des Basketballs enthüllt, und eine Aufnahme verleiht der nie endenden GOAT-Debatte eine interessante Wendung.

Obwohl er weithin als einer der größten Spieler in der Geschichte der NBA gilt, ließ James sich selbst aus seinen Top Vier heraus. Stattdessen nannte der Superstar der Los Angeles Lakers Michael Jordan, Larry Bird, Julius Erving und Magic Johnson als die vier größten Spieler aller Zeiten.

Die Auswahl selbst ist angesichts der Erfolge jedes Spielers kaum umstritten, doch Ervings Platz auf der Liste sticht hervor, wenn man bedenkt, dass der Hall of Famer James in der Vergangenheit offen wegen der Bildung von NBA-„Superteams“ kritisiert hat.

Wie von GiveMeSport berichtet, repräsentieren James’ Entscheidungen einige der einflussreichsten und erfolgreichsten Spieler, die das Spiel je gesehen hat.

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  • Michael Jordan: Sechsfacher NBA-Champion und fünffacher MVP.
  • Larry Bird: Ausgezeichnet mit drei NBA MVP Awards und drei NBA-Titeln.
  • Julius Erving: Ein MVP sowohl in der ABA als auch in der NBA, der in seiner ABA- und NBA-Karriere über 30.000 Punkte sowie drei NBA/ABA-Titel sammelte.
  • Magic Johnson: Fünffacher NBA-Champion, dreifacher MVP und dreifacher Finals MVP.

Ervings Haltung zu Superteams

Der faszinierende Aspekt von James’ Liste ist die Präsenz von Julius Erving, der zuvor ein lautstarker Kritiker von James’ Ansatz beim Teambuilding war. Erving erklärte bekanntlich, dass James es nur in sein „drittes Team“ der Allzeit-Spieler schaffen würde, eine Position, die im modernen Phänomen der „Superteams“ verwurzelt ist.

Laut Basketball Network rührt Ervings Begründung, James aus seinen Top-Zwei-Allzeit-Teams auszuschließen, von James’ wahrgenommener Rolle beim „Handverlesen seiner Teamkollegen“ und dem „Schaffen von Superteams“ her. Erving zitierte ausdrücklich James’ Einfluss bei der Zusammenstellung von Kadern in Miami, Cleveland und Los Angeles.

„Er ist derjenige, der die Führung bei der Zusammenstellung von Superteams übernommen hat“, erklärte Erving. „Als er ein Team in Miami zusammenstellte, stellte er auch ein Team in Cleveland und ein Team in Los Angeles zusammen. So konnte er sein eigenes Team auswählen.“

Ervings eigene Top-Zwei-Allzeit-Teams, in denen James bekanntermaßen nicht vorkommt, unterstreichen seine traditionalistische Sichtweise:

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  • Erstes Team: Oscar Robertson, Jerry West, Wilt Chamberlain, Bill Russell und Elgin Baylor.
  • Zweites Team: Magic Johnson, Michael Jordan, Larry Bird, Karl Malone und Kareem Abdul-Jabbar.

Der Kontrast der Perspektiven unterstreicht eine generationenbedingte Kluft in der Bewertung von Spieler-Legenden, insbesondere hinsichtlich der Spielerautonomie bei der Teamzusammenstellung. Erving führte diesen Punkt weiter aus und deutete an, dass Spieler seiner Ära weniger Kontrolle über ihre Ziele hatten. „Spieler haben ihre Teams nicht ausgewählt“, sagte er dem Basketball Network. „Als Kareem für vier Spieler von Milwaukee nach Los Angeles getauscht wurde, war das ein Management-Deal. Es war nicht sein Deal.“

Die Enthüllung von James’ Liste, insbesondere mit Ervings Aufnahme, fügt den anhaltenden, leidenschaftlichen Diskussionen darüber, wer wirklich zum Pantheon der NBA-Legenden gehört und welche Kriterien ihre Größe definieren, eine weitere Ebene hinzu.

Quellen: www.givemesport.com

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