Paolo Maldini

„Maldini war immer meine erste Wahl“: Italien übergibt Legende führende Rolle

Paolo Maldini kehrt als technischer Direktor zum italienischen Fußballverband zurück, um die Nationalmannschaft neu aufzubauen.

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Paolo Maldini ist offiziell in den italienischen Fußball zurückgekehrt, nachdem er eine führende Rolle im nationalen Verband des Landes angenommen hat.

Der ehemalige Kapitän Italiens und des AC Mailand wurde zum technischen Direktor des italienischen Fußballverbandes ernannt und wird zudem als Präsident des Club Italia fungieren.

Leonardo, sein ehemaliger Teamkollege beim AC Mailand und ebenfalls Fußballfunktionär, wird ihm als Berater während eines vierjährigen Projekts zur Seite stehen, das darauf abzielt, die Struktur der italienischen Nationalmannschaft neu aufzubauen.

Maldini erhält weitreichende Verantwortlichkeiten

Laut der offiziellen Mitteilung der FIGC werden Maldinis Verantwortlichkeiten über die A-Nationalmannschaft der Männer hinausgehen.

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Er wird den gesamten technischen Sektor des Verbandes beaufsichtigen, einschließlich des Weges, der Italiens Jugendmannschaften mit der A-Nationalmannschaft verbindet. Die Position beinhaltet daher eine größere Autorität als eine herkömmliche Beraterrolle, die ausschließlich der Nationalmannschaft zugeordnet ist.

FIGC-Präsident Giovanni Malagò sagte:

„Maldini war immer meine erste Wahl.“

Malagò erklärte, er halte den ehemaligen Verteidiger für die richtige Person, um die technische Struktur des Verbandes zu beaufsichtigen und dessen sportliche Ausrichtung mitzugestalten.

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Leonardo stößt als Berater hinzu

Maldini wird das Projekt nicht alleine angehen. Leonardo ist der neuen Führungsstruktur als Berater beigetreten, nachdem Maldini vorgeschlagen hatte, ihn in die Verhandlungen einzubeziehen.

Das Duo spielte zuvor gemeinsam beim AC Mailand und sammelte später beträchtliche Erfahrungen in leitenden Managementpositionen.

Malagò beschrieb sie als „zwei Seiten derselben Medaille“ und sagte, dass die Menge der anfallenden Arbeit Leonardos Anwesenheit besonders wertvoll mache.

Die Vereinbarung läuft über vier Jahre und umfasst die nächste Europameisterschaft sowie den Qualifikationsprozess für die Weltmeisterschaft 2030.

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Erste wichtige Entscheidung steht bevor

Eine von Maldinis unmittelbarsten Aufgaben wird es sein, bei der Ernennung des nächsten Trainers der italienischen Nationalmannschaft mitzuwirken.

Wie AS nach der Bestätigung berichtete, wird die Trainerentscheidung zwischen Malagò, Maldini und Leonardo geteilt und nicht allein vom Verbandspräsidenten getroffen.

Malagò sagte, er wolle die neue Sportstruktur respektieren und beide Männer in die Bestimmung der Richtung der A-Nationalmannschaft einbeziehen.

Ihre Trainerwahl wird den ersten wichtigen Hinweis darauf geben, wie Maldini seine neue Rolle angehen will.

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Eine italienische Ikone kehrt zurück

Maldini absolvierte zwischen 1988 und 2002 126 Länderspiele für Italien, führte das Land als Kapitän an und nahm an vier Weltmeisterschaften sowie drei Europameisterschaften teil.

Die FIGC-Aufzeichnung seiner internationalen Karriere bestätigt, dass er die Azzurri 126 Mal vertrat, bevor er nach der Weltmeisterschaft 2002 aus dem internationalen Fußball zurücktrat.

Auf Vereinsebene verbrachte Maldini seine gesamte Spielerkarriere beim AC Mailand. Wie das offizielle Profil des Vereins detailliert, absolvierte er 902 Pflichtspiele und gewann in 25 Spielzeiten 26 Trophäen.

Später kehrte er in einer leitenden Funktion nach Mailand zurück und trug zur Rückkehr des Vereins in die Champions League und zum Gewinn des Serie-A-Titels in der Saison 2021/22 bei.

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Seine neue Ernennung markiert den Beginn eines weiteren anspruchsvollen Kapitels. Diesmal besteht Maldinis Aufgabe nicht darin, Italien vom Spielfeld aus zu führen, sondern die Struktur zu schaffen, die die Nationalmannschaft wieder auf das höchste Niveau zurückführen kann.

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