Mads Frøkjær-Jensen

„Nicht romantisch und sexy“: Brøndby-Profi begrüßt schnellere Superliga-Regeln

Brøndby-Mittelfeldspieler Mads Frøkjær-Jensen begrüßt die neuen, schnelleren Superliga-Regeln, die auf eine höhere effektive Spielzeit abzielen.

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Superliga will das Spiel beschleunigen

Die Superliga bereitet sich auf eine schnellere Version des dänischen Fußballs vor.

Mehrere Regeln, die derzeit bei der Weltmeisterschaft angewendet werden, sind auf dem Weg nach Dänemark, mit dem klaren Ziel, die effektive Spielzeit zu erhöhen und Zeitspiel zu reduzieren.

Laut dem Bericht von TV 2 Sport über die neuen Superliga-Regeln werden die Änderungen Anstöße, Auswechslungen und die Behandlung auf dem Spielfeld betreffen.

Der Fünf-Sekunden-Countdown gilt für Einwürfe und Abstöße, wenn der Schiedsrichter der Meinung ist, dass die Spielfortsetzung zu lange dauert oder absichtlich verzögert wird. Ausgewechselte Spieler müssen das Spielfeld ebenfalls schnell verlassen, während Spieler, die auf dem Feld medizinisch behandelt werden, danach normalerweise 60 Sekunden lang draußen bleiben müssen.

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Laut der offiziellen Erklärung des IFAB zu den neuen Maßnahmen soll das Paket „das Spieltempo verbessern und Zeitspiel im gesamten Spiel reduzieren.“

Frøkjær befürwortet die Änderungen

Mads Frøkjær-Jensen gehört zu denen, die die neue Richtung begrüßen.

Der Brøndby-Mittelfeldspieler hatte sich zuvor sehr kritisch gegenüber dem VAR geäußert, sieht die neuen Regeln gegen Zeitspiel jedoch anders.

Laut Campo, unter Berufung auf TV 2 Sport, glaubt Frøkjær, dass die Änderungen dazu beitragen könnten, mehr Rhythmus und Spielfluss in die Spiele zu bringen.

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„Persönlich habe ich das Gefühl, dass alles, was dazu beiträgt, mehr effektive Spielzeit zu schaffen, etwas ist, worüber ich ziemlich begeistert bin“, sagte er.

Standardsituationen seien immer noch wichtig, betonte er, aber nicht auf Kosten des Spektakels.

„Standardsituationen sind enorm wichtig, das muss man anerkennen, aber niemand geht ins Stadion, um rund um die Uhr lange Einwürfe und Eckbälle zu sehen. Das ist nicht so romantisch und sexy.“

Er fügte hinzu: „Alles, was wir tun können, um den Ball wieder ins Spiel zu bringen und Fußballer mit dem Ball am Fuß zu sehen, wird dem Spiel auf lange Sicht zugutekommen.“

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Nicht jede Neuerung überzeugt ihn

Frøkjærs Unterstützung für die neuen Regeln bedeutet nicht, dass er seine allgemeine Ansicht zur Fußballtechnologie geändert hat.

Der Brøndby-Spieler hat aus seiner Abneigung gegen den VAR keinen Hehl gemacht, und seine Frustration war nach der Playoff-Niederlage in der letzten Saison gegen den FC Kopenhagen deutlich.

„Scheiß VAR“, sagte er damals.

Das macht seine Unterstützung für die neuen Maßnahmen bemerkenswerter. Für Frøkjær scheint der Unterschied einfach zu sein: Der VAR verlangsamt das Spiel, während die neuen Regeln darauf abzielen, das Gegenteil zu bewirken.

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Brøndby testet bereits das Tempo

Brøndby hatte bereits die Gelegenheit, die Regeln während ihrer Sommer-Testspiele zu erproben.

Der Verein besiegte Hvidovre mit 8:1 und spielte später 3:3 gegen den FC Nordsjælland, wodurch die Mannschaft ein frühes Gefühl dafür bekam, wie der neue Rhythmus in der Praxis aussehen könnte.

Bevor die Superliga zurückkehrt, stehen für Brøndby noch Spiele gegen OB und dann Hibernian als letzte Aufwärmspiele auf dem Programm.

Ihre Ligasaison beginnt am 25. Juli auswärts bei Titelverteidiger AGF, laut dem offiziellen Spielplan der Superliga.

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Bis dahin werden die neuen Regeln kein WM-Experiment mehr sein. Sie werden Teil des alltäglichen dänischen Fußballs sein.

Eine kleine Änderung mit großer Wirkung

Die Änderungen mögen technisch klingen, aber die Idee dahinter ist einfach.

Der Fußball will weniger Wartezeit, weniger Zeitspiel und mehr tatsächliche Spielzeit.

Für die Fans sollte das weniger lange Pausen vor Spielfortsetzungen bedeuten. Für die Spieler bedeutet es, sich an ein schnelleres Tempo anzupassen und weniger Raum für taktische Verzögerungen zu haben.

Die Superliga wird nicht neu erfunden, aber sie wird zu einer schärferen Version ihrer selbst entwickelt.

Für einen Spieler wie Frøkjær ist das die richtige Art von Reform: weniger Unterbrechungen, mehr Fußball.

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