Barcelonas kostspielige Entscheidung
Barcelonas Sommerentscheidung, sich für Anthony Gordon zu entscheiden, anstatt Marcus Rashfords Leihe dauerhaft zu machen, steht bereits wieder auf dem Prüfstand.
Der Vergleich hat sich während Englands Weltmeisterschaftskampagne verschärft, wo die beiden Flügelstürmer um denselben Platz in Thomas Tuchels Angriff konkurrieren.
Laut Sky Sports schloss Barcelona einen Deal für Gordon von Newcastle United im Wert von 69,3 Millionen Pfund, etwa 80 Millionen Euro, inklusive Bonuszahlungen, ab. Gleichzeitig blieb Rashfords Zukunft ungewiss, da Barcelona zögerte, seine Leihe in einen dauerhaften Transfer umzuwandeln.
Die Zahlen haben unweigerlich beide Spieler begleitet. Rashford hatte eine Kaufoption von 30 Millionen Euro in seinem Leihvertrag, während Gordon für eine weitaus höhere Ablösesumme kam. Dieser Kontrast hat Barcelonas Entscheidung zu einem Diskussionsthema gemacht, besonders jetzt, da sich Englands Auswahlbild verschoben hat.
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Rashford nutzt seine Chance
Rashford begann die Weltmeisterschaft auf der Bank, aber seine Rolle ist im Laufe des Turniers gewachsen.
Er traf als Einwechselspieler bei Englands 4:2-Sieg über Kroatien, wobei ihn der Spielbericht der FIFA nach seinem späten Tor, das den Auftaktsieg besiegelte, unter den Torschützen aufführte.
Anschließend erhielt er einen Startelfeinsatz gegen Panama, während Gordon, der Englands erste beiden Spiele begonnen hatte, nicht zum Einsatz kam.
Laut Barca Blaugranes hat diese Kaderänderung zu erneuten Fragen bezüglich Barcelonas Transferstrategie geführt. Rashford war in Englands ersten beiden Spielen von der Bank gekommen, startete aber den Sieg über Panama, während Gordons frühe Startelfeinsätze seinen Platz nicht sicherten.
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Die Situation ist noch kein Urteil über einen der beiden Spieler. Die WM-Form kann sich schnell ändern, und Gordon hat noch Zeit zu reagieren. Doch vorerst hat Rashford die stärkeren unmittelbaren Argumente für eine größere Rolle geliefert.
Gordons Deal ging um mehr als nur die Form
Barcelonas Überlegungen basierten nicht nur auf den jüngsten Leistungen.
Laut FootballTransfers wurde Gordon als direkter Ersatz für Rashford angesehen, aber Barcelona glaubte, dass das gesamte Finanzpaket ähnlich sein könnte, da Gordon einen längeren Vertrag angeboten werden konnte und voraussichtlich geringere Gehälter verdienen würde.
Das ist ein wichtiger Unterschied. Gordons Ablösesumme war viel höher, aber Barcelonas Entscheidung umfasste auch Gehalt, Alter, Vertragslaufzeit und langfristige Kaderplanung.
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Rashford ist dreieinhalb Jahre älter als Gordon, und sein Gehalt wurde weithin als eines der Haupthindernisse für einen dauerhaften Deal angesehen. Aus Barcelonas Sicht mag Gordon die nachhaltigere Verpflichtung gewesen sein, auch wenn die Schlagzeilen-Ablösesumme weitaus höher war.
Englands Kampf erhöht den Druck
Die Debatte wurde durch soziale Medien verstärkt.
Laut The Touchline auf X ist Barcelonas Entscheidung, Gordon gegenüber Rashford zu bevorzugen, wieder zu einem aktuellen Thema geworden, aufgrund der Entwicklung der Situation in der englischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft.
Das Timing ist ungünstig für Barcelona. Gordon ist als wichtiger Neuzugang gekommen, doch bevor er auch nur ein Pflichtspiel für den Verein bestritten hat, ist sein Platz in der englischen Nationalmannschaft von dem Spieler unter Druck geraten, den er im Camp Nou effektiv ersetzt hat.
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Rashford hat derweil genug gezeigt, um im Gespräch zu bleiben. Er hat Englands Angriff nicht komplett verändert, aber er hat direkte Läufe, ein Tor und Anzeichen dafür geliefert, dass er ins Turnier hineinwachsen könnte.
Ein Urteil steht noch aus
Es wäre zu früh, Barcelonas Entscheidung als Fehler zu bezeichnen.
Gordon wurde langfristig verpflichtet, und die Argumentation des Vereins ging über ein einziges Turnier hinaus. Rashfords Form für England beseitigt auch nicht die finanziellen Bedenken, die seine Zukunft bei Barcelona erschwerten.
Doch die Optik ist schwer zu ignorieren. Barcelona zahlte viel für einen englischen Flügelspieler und verzichtete auf einen günstigeren Weg zu einem anderen. Nun, nur Wochen später, hat Rashford Gordon in der Nationalmannschaftshierarchie überholt.
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Für Barcelona wird das wahre Urteil nächste Saison fallen. Für England ist die Frage unmittelbarer: Welcher Flügelspieler gibt Tuchel die beste Chance, tiefer in die Weltmeisterschaft vorzudringen?
Im Moment hat Rashford die stärkeren Argumente geliefert.



