Die turbulente Saison von Real Madrid ist nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Mittelfeldstars Federico Valverde und Aurelien Tchouameni, die dazu führte, dass Valverde ins Krankenhaus gebracht werden musste, in weiteres Chaos gestürzt.
Der Vorfall, der als „einer der hitzigsten Wortwechsel, die je in Valdebebas“, dem Trainingsgelände von Real Madrid, gesehen wurden, ereignete sich diese Woche über zwei Tage. Er begann mit einem heftigen Streit während des Mittwochstrainings, bei dem die Spieler Berichten zufolge aneinandergerieten und sich gegenseitig stießen, wobei es beinahe zu Handgreiflichkeiten kam.
Die Spannungen eskalierten am Donnerstag, als Valverde sich weigerte, Tchouamenis Hand zu schütteln und den Franzosen später während einer Trainingseinheit zu Fall brachte. Trainer Alvaro Arbeloa versuchte, die Situation zu entschärfen, indem er die beiden Männer in dasselbe Team steckte, doch ihr Gezänk ging unvermindert weiter. Laut AS beschuldigte Valverde Tchouameni, Details ihres anfänglichen Streits an die Presse weitergegeben zu haben, eine Anschuldigung, die Tchouameni unter Verweis auf seine begrenzten Kontakte zu den Medien bestritt. Valverdes Anschuldigungen hielten sowohl auf dem Trainingsplatz als auch in der Umkleidekabine an, wobei Quellen innerhalb des Teams den Uruguayer als „unaufhörlich“ beschrieben.
Die Situation erreichte in der Umkleidekabine einen Höhepunkt. RMC Sport berichtete, dass Tchouameni, nachdem er Valverde ruhig aufgefordert hatte aufzuhören, seinen Teamkollegen direkt am Kopf traf, als die Anschuldigungen anhielten. Valverde stürzte, zog sich eine Kopfverletzung zu und verlor für einige Sekunden das Bewusstsein. Er wurde anschließend, begleitet von Trainer Arbeloa, ins Krankenhaus gebracht und wurde aufgrund sichtbaren Schwindels in einem Rollstuhl das Trainingsgelände verlassen gesehen.
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Club kündigt schwere Disziplinarmaßnahmen an
Als Reaktion auf den schwerwiegenden Vorfall hält Real Madrid eine Notfallsitzung ab, um Disziplinarmaßnahmen gegen beide Spieler zu prüfen. Disziplinarverfügungen wurden erlassen, und eine interne Untersuchung ist im Gange. Eine Quelle innerhalb des Vereins teilte Cadena SER mit, dass die Strafe für Valverde und Tchouameni „die höchstmögliche Strafe“ sein werde.
Eine Saison der Turbulenzen und ein entscheidender Clásico
Die Schlägerei in der Umkleidekabine unterstreicht die wachsenden Spannungen innerhalb von Real Madrid, einem Verein, der eine zutiefst enttäuschende Saison erlebt. Sie sind aus der Champions League ausgeschieden und liegen in La Liga 11 Punkte hinter Spitzenreiter Barcelona, bei nur noch vier verbleibenden Spielen. Berichte deuten darauf hin, dass Trainer Alvaro Arbeloa die Kontrolle über die Mannschaft weitgehend verloren hat, wobei angeblich bis zu sechs Spieler nicht mehr mit ihm sprechen. Dieser jüngste Vorfall folgt auf eine weitere jüngste Auseinandersetzung zwischen Verteidiger Alvaro Carreras und Antonio Rüdiger.
Der Zeitpunkt könnte nicht schlechter sein, da Real Madrid an diesem Wochenende im entscheidenden El Clásico auf Barcelona trifft. Eine Niederlage im Camp Nou würde bedeuten, dass ihre größten Rivalen zum La Liga-Meister gekrönt würden, was einer Saison, die bereits von mangelnder Leistung und nun von beispiellosem internen Streit geprägt ist, weitere Schmach hinzufügen würde.
Quellen: www.givemesport.com, www.goal.com, www.football.london, www.hertfordshiremercury.co.uk
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