Thomas Tuchel

Thomas Tuchel kritisiert FIFA, nachdem Fotografen das Erlebnis der englischen Hymne „ruinierten“

Englands Trainer Thomas Tuchel kritisierte die FIFA, da Fotografen ihm die Sicht auf sein Team während der Nationalhymne vor dem WM-Auftakt versperrten.

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Englands Trainer Thomas Tuchel hat seine starke Unzufriedenheit mit der FIFA geäußert und behauptet, eine „Wand aus 50 Fotografen“ habe ihm die Sicht auf seine Mannschaft während der Nationalhymne vor Englands Eröffnungsspiel bei der Weltmeisterschaft gegen Kroatien versperrt. Der Vorfall, den Tuchel als „ruiniert“ sein Erlebnis beschrieb, ereignete sich vor Englands 4:2-Sieg im AT&T Stadium in Arlington am Mittwoch.

Tuchel, der zuvor angedeutet hatte, er könnte „God Save the King“ singen, falls England das WM-Finale erreicht, drückte seine tiefe Enttäuschung darüber aus, einen für ihn entscheidenden Moment verpasst zu haben. Sein erstes Erlebnis der Hymne bei einer Weltmeisterschaft wurde durch die Positionierung von Medienvertretern nur wenige Meter von der englischen Bank entfernt überschattet.

„Ich muss Ihnen etwas sagen, ich flehe die FIFA an, die Position der Fotografen bei der Nationalhymne zu ändern, weil ich meine Mannschaft während der Nationalhymne nicht sehen konnte“, sagte Tuchel gegenüber Metro. „Ich habe auf diesen Moment gewartet. Es war heute ein ganz, ganz besonderer Moment, und ich stand vor einer Wand aus 50 Fotografen, einen halben Meter entfernt, und ich konnte keinen einzigen Spieler sehen, und das hat mein heutiges Erlebnis ein wenig ruiniert.“

Englands Aufschwung in der zweiten Halbzeit

Trotz der Frustration vor dem Spiel zeigte Tuchels englische Mannschaft auf dem Platz eine starke Leistung. Harry Kane erzielte einen Doppelpack, während Jude Bellingham und Marcus Rashford in der zweiten Halbzeit weitere Tore beisteuerten, um einen überzeugenden 4:2-Sieg über Kroatien zu sichern. Der Sieg markierte einen positiven Start in ihre WM-Kampagne, obwohl Kroatien kurz vor der Pause noch einen zweiten Ausgleich erzielt hatte, was zu einer komplizierten ersten Halbzeit führte.

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Tuchel lobte die Reaktion seiner Mannschaft nach der Pause. Er hob ihre Reaktion auf eine herausfordernde Anfangsphase hervor und betonte die Reife und Entschlossenheit, mit der sie im zweiten Durchgang die Kontrolle über das Spiel übernahmen. Für den Trainer, der seine Karriereentwicklung zu Beginn als „zu groß, um davon zu träumen“ beschrieb, stellt die Weltmeisterschaft den Höhepunkt seiner Trainerambitionen dar, was den Hymnenmoment besonders ergreifend machte.

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